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Hallo, ich heiße vivian muñoz

  • Vivian Muñoz
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Zu meiner Person

Ich bin Mormonin. Ich wurde in eine der Familien geboren, die in meiner Heimat, dem wunderschönen Chile, zu den ersten Mitgliedern der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage gehörten. Schon als kleines Mädchen war ich eine ziemliche Leseratte. Ich war äußerst wissbegierig und befasste mich später mit Wissenschaft und Medizin. Ich habe an der Universität von Chile den Doktortitel erworben und war 27 Jahre mit der Behandlung und Vorbeugung ernährungsbedingter Erkrankungen wie Fettleibigkeit und Diabetes beschäftigt. Etwa 15 Jahre lang nahm ich bei mehreren Fernsehsendern im Morgenprogramm an Gesprächsrunden teil, wo ich den Zuschauern erklärte, wie man sich besser ernährt. Dadurch setzten sich viele intensiver mit diesem Thema auseinander. Es war wirklich eine hervorragende Gelegenheit, über die Grundsätze des Evangeliums zu sprechen und darüber, wie wir mit unserem Körper, der ja ein Tempel Gottes ist, umgehen sollen. Auf diese Weise konnte ich das, was ich von meinen Lehrern in der Kirche und an der Universität gelernt hatte, weitergeben! Ich habe einen fabelhaften Mann geheiratet, der für die Kirche eine Mission in Argentinien erfüllt hat. Wir haben sieben großartige Kinder, zwei Enkelsöhne und eine kleine Enkeltochter, die im August 2015 zur Welt gekommen ist. Ich bin sehr dankbar, ein Mitglied der Kirche zu sein. Für mich ist es ein Wunder, wissen zu dürfen, dass Jesus der Messias, unser Erretter und Vorbild ist und dass Familien nicht zerfallen müssen, wenn „der Tod uns scheidet“ – sie können für immer bestehen! Und ich kenne den Weg!

Warum ich Mormone bin

Mir wurde der Segen zuteil, in eine Familie geboren zu werden, in der die Wahrheit des Evangeliums bereits bekannt war, sodass ich von klein auf von einem guten Licht geleitet wurde. Später besuchte ich in der Stadt, in der ich aufwuchs, eine katholische Schule. Es war die beste Schule dort (darum hatten meine Eltern mich dort angemeldet). Dadurch, dass ich mit dieser Religion und mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vertraut wurde, konnte ich ganz klar für mich selbst herausfinden, dass das Reich Gottes hier auf dieser Erde und Gottes Vollmacht und die ganze Wahrheit in der Kirche meiner Eltern zu finden waren. Ich spürte selbst, dass meine Gebete beantwortet wurden, und Gott bestätigte mir, dass dies seine Wahrheit ist und der beste Ort, um meine Kinder zu erziehen.

Eigene Erlebnisse

Wie hat der Heilige Geist Ihnen schon geholfen?

Schon seit meiner Kindheit mache ich immer wieder die besondere Erfahrung, dass ich durch das persönliche Gebet mit meinem Schöpfer in Verbindung stehe. Ich habe ihn schon oft um Hilfe oder Antwort gebeten und dann ein bestimmtes Gefühl, bestimmte Gedanken, Frieden, Trost und Führung erhalten. Als kleines Mädchen bin ich in dunklen, regnerischen und kalten Nächten oft aufgewacht und hatte entsetzliche Angst. Wenn ich dann voller Glauben betete und Gott bat, mir die Angst zu nehmen, verspürte ich so viel Frieden, dass die Angst schwand und ich mich wieder sicher, voller Frieden und geborgen fühlte. Ich wusste, dass Gott bei mir ist und mich wirklich kennt, dass ich ihm wichtig bin, dass er mich liebt und mein Bestes will. Deshalb spricht er tatsächlich durch den Heiligen Geist zu mir, ganz gleich, worum ich ihn im Glauben bitte. Jedes Mal, wenn ich ihn verzweifelt bat, mir etwas finden zu helfen, was ich verloren hatte und was mir wichtig war, habe ich noch einmal da nachgeschaut, wo ich schon vorher gesucht hatte. Oft habe ich das Gesuchte gefunden, aber eben erst, nachdem ich gebetet hatte. Als ich später junge Männer kennenlernte, die ich interessant fand oder für etwas Besonderes hielt, bat ich stets den Vater im Himmel um Führung, um den besten Mann zu finden, mit dem ich glücklich sein könnte. Und jedes Mal habe ich eine Antwort erhalten. Oft war es ein „Nein“ – nur einmal war es ein „Ja“. Das war damals ein unglaublich herrlicher Tag für mich!

Wie ich meinen Glauben lebe

Jede Woche stehen wir alle sonntags früh auf und gehen in die Kirche, wo wir unseren Bund erneuern, den wir am Tag unserer Taufe geschlossen haben. Es ist herrlich zu wissen, dass meine verheirateten Kinder Andrea und Francisco genau das Gleiche mit ihren Familien tun – obwohl wir uns nicht oft sehen. Wir sind immer miteinander verbunden. Agustin (14) und Elizabeth (16) stehen schon um 5 Uhr auf, wie es auch ihre älteren Geschwister in ihrem Alter getan haben. Montags bis freitags lernen sie um 6 Uhr beim sogenannten Seminarunterricht, der in unserem Gemeindehaus stattfindet, aus den heiligen Schriften. Von dort aus gehen sie dann weiter zur Schule. (Genau das habe ich übrigens auch vier Jahre lang gemacht, als ich in ihrem Alter war.) Es bringt so viel Freude, wenn man von inspirierten Lehrern hört, dass Gott uns für unser Leben ewige Wahrheiten kundgetan hat. Auch erhalten die Jugendlichen viele Antworten auf Fragen, auch auf Fragen von ewigem Belang. Ich kann mir ein Leben ohne die Kirche nicht vorstellen. Den Großteil meiner Lebensfreude als Tochter, Schwester, Ehefrau und Mutter verdanke ich allem, was ich lerne und erfahre, während ich – so gut ich es vermag – nach dem Evangelium Jesu Christi lebe.