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Hallo, ich heiße Sunday

  • Sunday Talabi
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Zu meiner Person

Ich heiße Sunday. Ich bin in Nigeria geboren, lebe jedoch nun in Österreich. Ich arbeite als Krankenpfleger. Mein Fachgebiet ist Gerontologie. Mit alten Leuten zu arbeiten bedeutet mir viel, und es macht mich glücklich, wenn ich ihnen helfen kann. Meine Hobbys sind Salsa tanzen, Nordic Walking und Dienstprojekte. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn.

Warum ich Mormone bin

Ich habe mich der Kirche angeschlossen, weil das Evangelium wahr ist und wegen der hohen Ansprüche, die an einen gestellt werden. Als ich den Missionaren begegnete, wollte ich sie zunächst nicht anhören, doch eines Tages beschloss ich, das Buch Mormon zu lesen und verspürte den Heiligen Geist. Ich weiß, dass Gott lebt und Jesus Christus der Sohn Gottes ist. Wenn ich von der Schule kam, sehnte ich mich danach, etwas auf Englisch lesen zu können. In der Schule wurde deutsch gesprochen, und den ganzen Tag lang lief alles nur auf Deutsch ab. Ich hatte mir leider angewöhnt, beim Lesen zu lange zu sitzen. In meinem Zimmer gab es ein Buch auf Englisch, und so setzte ich mich mehr als eineinhalb Stunden hin, um zu lesen. Prompt tat mir der Rücken weh und ich merkte, dass ich mal wieder zu lange gesessen hatte. Ich dachte über das nach, was ich soeben gelesen hatte, und kaum waren zehn Minuten vergangen, riefen die Missionare an und meinten, sie seien gerade in der Gegend und würden gern kurz vorbeikommen. Ich lud die Missionare ein, denn ich hatte ihnen etwas mitzuteilen. Sie kamen vorbei, und ich erzählte ihnen die Geschichte. Einer der Missionare meinte, Gott habe mein Herz berührt.

Eigene Erlebnisse

Geben auch Sie Zeugnis von Joseph Smith!

Joseph Smith war ein junger Mann, der das wahre Evangelium kennenlernen wollte. Er erinnerte sich an das, was in der Bibel steht: „Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn er gibt allen gern.“ Und so hat er Gott eine Frage gestellt und erhielt darauf eine Antwort. Für uns gilt das Gleiche: Wenn wir eine Frage haben, sollen wir uns an Gott wenden, der allen gern Weisheit gibt. Ich habe das Buch Mormon gelesen und gebetet, um in Erfahrung zu bringen, ob die darin erzählte Geschichte wahr ist. Als Antwort empfing ich die Bestätigung, dass es wahr ist. Ich glaube daran, dass Joseph Smith ein wahrer Prophet Gottes war, durch den wir die Lehre empfangen haben. Sein Leben währte zwar nicht lang, aber er vollbrachte Wunderbares.

Wie ich meinen Glauben lebe

Als ich mich der Kirche anschloss, haben mich die Mitglieder sehr herzlich aufgenommen, und ich fing an, mich mit den Lehren der Kirche zu befassen. Meine erste Berufung erhielt ich in der Organisation für die Kinder, der sogenannten Primarvereinigung, der PV, und zwar als Lehrer. Als ich die PV-Kinder unterrichtete, lernte ich sehr viel, da alle Kinder die Lehre besser kannten als ich. Einige Jahre danach wurde ich als Sekretär in die Leitung der Organisation für die Jungen Männer berufen. Diese Berufung machte mich mit den Maßstäben der Kirche vertraut. Wieder ein paar Jahre später wurde ich als Sekretär in der Organisation für die erwachsenen Männer berufen, wo ich mit Leuten zusammenarbeitete, die in der Kirche aufgewachsen waren. Dort erfuhr ich, wie man Heimlehren geht und alle Mitglieder meiner Gemeinde unterstützt und für sie da ist. Wenige Monate später wurde ich in dieser Organisation zum Ersten Ratgeber des Präsidenten berufen. Da hatte ich zum ersten Mal die Gelegenheit, den Tempel zu besuchen. Eineinhalb Jahre danach wurde ich selbst als Präsident der Organisation für die erwachsenen Männer meiner Gemeinde berufen. So konnte ich alle Mitglieder meiner Gemeinde kennenlernen und für sie da sein. Zusammen unternahmen wir sehr viel. Ein besonderes Erlebnis aus dieser Zeit war, als wir einmal einen bunten kulturellen Abend hatten und staunten, aus wie vielen unterschiedlichen Ländern dieser Erde wir alle kamen. Einige Jahre darauf wurde ich als Bischof berufen. Ich tat mein Bestes, um dieses Amt auszufüllen, indem ich den Mitgliedern diente, ihnen zur Hand ging, sie unterrichtete, das Evangelium predigte und auch meine Familie nicht vernachlässigte.