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Hallo, ich heiße Rob

  • Rob Buchert
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Zu meiner Person

Ich bin Ehemann, Sohn, Bruder und hoffentlich eines Tages auch Vater. Von Beruf bin ich Künstler, Papiermacher, Buchdesigner und Buchdrucker und Verleger von Pressendrucken. Als Hobby mache ich Tonaufnahmen, experimentiere mit Klängen und Musik und schreibe. Ich unterrichte in Teilzeit einen Typographie-Kurs an der BYU. Ich wurde in Connecticut geboren, bin in Toronto aufgewachsen und lebe jetzt in Utah. Ich habe Freude am Wandern, Kanufahren und Segeln, an Autoreisen, guten Bäckereien und nahöstlicher Küche. Ich bin kein guter Gärtner, aber ich habe es dieses Jahr geschafft, meinen Rasen grün zu halten. Ich fahre ein altes Modell eines deutschen Autos und auch Fahrrad.

Warum ich Mormone bin

Freude – das ist ein kurzes Wort für ein gewaltiges Konzept. Ich bin Mormone wegen der Freude, die ich empfinde, wenn ich nach den Lehren der Kirche Jesu Christi lebe. Freude ist mehr als bloßes Vergnügen oder ein glückliches Gefühl. Sie ist ein tief verankertes Wohlbefinden, ungeachtet der Schwierigkeiten, Tragödien und Schmerzen des Lebens. Zu wissen, dass Gott lebt, dass er sich für mich und meine Sorgen interessiert und mich führen will – das gibt mir eine Grundlage der Zuversicht und Gewissheit, die alle anderen Ebenen des Denkens und Fühlens beeinflusst.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich verbringe jeden Tag ein wenig Zeit damit, zu beten, in den heiligen Schriften zu lesen und darüber zu meditieren, wie ich in meinem Verhalten Jesus ähnlicher werden kann. Welche Aspekte meines Denkens und Handelns muss ich ändern, was muss ich fördern? Dabei fließen das Beispiel meiner Mitmenschen, Beobachtungen aus den Schriften und anderen Büchern ein, und ich bemühe mich, zu erkennen, wie ich die leise innere Stimme besser wahrnehmen kann, die Gott mir eingibt. Ich nehme mir auch jeden Tag Zeit, zusammen mit meiner Frau in den heiligen Schriften zu lesen und zu beten. Das muss nicht viel Zeit sein – meist sind es 10, 15 Minuten. Mir liegt viel daran, ein gutes Verhältnis zu meiner Herkunftsfamilie – Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen – zu haben. Und ich bemühe mich, ein guter Nachbar zu sein. Unsere Nachbarschaft ist bunt gemischt, was die ethnische Herkunft, die Religion oder das Einkommensniveau betrifft. Da ich in Utah lebe, gibt es natürlich viele Nachbarn, die meinen Glauben und meine Werte weitgehend teilen, aber nicht alle sind Mormonen. Mir würden viele wunderbare Freundschaften und Vorbilder entgehen, wenn ich nur mit Glaubensgenossen Zeit verbrächte. In meiner Kirchengemeinde habe ich die Aufgabe, vier andere Familien regelmäßig zu besuchen. In der Kirche Jesu Christi nennen wir das „Heimlehren“. Es dient als Sicherheitsnetz für physische, emotionale oder geistige Bedürfnisse der Gemeindemitglieder. Sollte eine dieser Familien auf ein Problem stoßen, kann sie mich anrufen, um Hilfe zu bekommen. Wenn sie Hilfe braucht, die ich ihr nicht geben kann, benachrichtige ich die Führung der Gemeinde, damit ein größerer Personenkreis zur Verfügung steht, der Hilfe geben kann. Meine andere Aufgabe ist, mit elf anderen Männern aus umliegenden Gemeinden, die Führungsbeamten der örtlichen Gemeinden zu beraten und zu unterstützen. Diese Gruppe heißt „Hoherat“, die einzelnen Mitglieder sind die „Hohen Räte“. Mir liegt viel daran, die Welt um mich herum immer besser zu verstehen. Ein wichtiger Grundsatz unserer Religion lässt sich in dem Satz zusammenfassen: „Die Herrlichkeit Gottes ist Intelligenz“. Es ist gut und göttlich, allumfassend an Intelligenz und Verständnis zuzunehmen. In einem unserer Glaubensartikel heißt es: „Wenn es etwas Tugendhaftes oder Liebenswertes gibt, wenn etwas guten Klang hat oder lobenswert ist, so trachten wir danach.“ Indem ich nach mehr Bildung und Erkenntnis strebe, lebe ich meine Religion.