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Hallo, ich heiße Norman

  • Norman Tolk
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Zu meiner Person

Ich wuchs auf einer kleinen Farm in Idaho auf. Schon in der zweiten Klasse wusste ich, dass ich einmal Physiker werden wollte. Ich empfinde die gleiche Begeisterung für Physik wie für meine Familie, Musik und meine Religion. All diese Bereiche geben meinem Leben Sinn und Fülle. Meine Mutter stammt von Pionieren ab und war schon von Geburt an ein Mitglied der Kirche. Mein Vater gehörte der Niederländisch-reformierten Kirche an, die sich auf Calvin beruft. Trotzdem ließ er meine Schwester und mich zur Mormonenkirche gehen und schloss sich ihr später selbst an. Von meinen Eltern lernte ich, fleißig und ehrlich zu sein, nach Wahrheit zu suchen und mein Verständnis zu erweitern. Nachdem ich mit der Schule fertig war, studierte ich Physik in Boston und New York. Während des Studiums traf ich eine junge Frau, die jetzt meine Frau und meine beste Freundin ist. Damals war sie fast mit ihrem Studium als Konzertpianistin fertig. Natürlich brachte sie mir daher Musik näher. Als Jugendlicher hatte ich alle möglichen Instrumente gespielt – doch keines davon besonders gut. Daher stellte ich fest, dass ich höchstens als Dirigent, also als Leiter des Orchesters zu gebrauchen war – und vielleicht sogar nur als Halbleiter, denn ich war ja Physiker. Seitdem haben wir uns ausgiebig der Musik gewidmet, sowohl in unserer Kirche als auch in der Gemeinschaft. Wir führen zum Beispiel jedes Jahr in der Weihnachtszeit Händels Messias auf, und zwar mit voller Orchester- und Chorbesetzung. Als Physiker versuche ich, die Materie auf atomarer und subatomarer Ebene zu verstehen und zu ordnen. Das macht mir viel Spaß. Doch viel größere Freude und Befriedigung erwächst mir daraus, dass ich die Lehren Jesu Christi, so wie sie im Glauben der Mormonen enthalten sind, im Leben anwende und versuche, einen guten Einfluss auf meine Kinder und meine Mitmenschen auszuüben.

Warum ich Mormone bin

Ich wuchs in einer Familie auf, in der sowohl Mormonen als auch Protestanten vertreten waren. Daher musste ich mich schon früh dafür entscheiden, welcher Religion ich angehören wollte. Dieses Anliegen wurde mir dadurch erleichtert, dass ich Wissenschaftler sein wollte, denn meiner Ansicht nach war ein Wissenschaftler jemand, der nach Wahrheit sucht. Nachdem ich mich lange damit auseinandergesetzt und darüber gebetet hatte, entwickelte ich einen festen Glauben an die christlichen Lehren, die von den Mormonen vertreten werden – welchen Zweck das Leben hat, unsere Beziehung zu Gott und das Fortbestehen der Familie in alle Ewigkeit. Ich entwickelte dadurch ein festes Zeugnis, dass diese Grundsätze tatsächlich wahr sind. Dieses Zeugnis ist mir bis heute geblieben, und es wird immer stärker. Damit möchte ich keinesfalls den Eindruck erwecken, dass ich mir etwa einbilden würde, ich wüsste alles. In religiöser wie auch in wissenschaftlicher Hinsicht müssen wir bescheiden bleiben und erkennen, dass unser Verständnis nur kindlich ist und wir noch viel zu lernen haben. Ganz im Gegenteil, es ist eines der besten Dinge im Leben, dass wir immer weiterlernen und Fortschritt machen können. Ein äußerst wichtiger Grundsatz besteht darin, dass Gott jeden Menschen auf der Welt liebt. Er möchte, dass wir Fortschritt machen und erfolgreich sind. Die Religion der Mormonen eröffnet eine einzigartige Sichtweise, was den Sinn und Zweck des Lebens betrifft.

Wie ich meinen Glauben lebe

Mein Leben wird in jeder Hinsicht von meinem Glauben geprägt. Man kann das eine vom anderen nicht trennen. Mein Glaube stand bei der Erziehung unserer fünf Kinder im Mittelpunkt. Jedes unserer Kinder hat jetzt seine eigene glückliche Familie. Musik ist meiner Meinung nach eine überirdische Sprache. Dank meiner Liebe zu Musik habe ich mit den verschiedensten Menschen unterschiedlicher Nationalität und Religionszugehörigkeit zusammenarbeiten dürfen. Als Physiker habe ich beruflich die Gelegenheit gehabt, mit meiner Familie in viele Länder zu reisen, um an Konferenzen teilzunehmen und mit Kollegen aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten. Ich kann aufrichtig sagen, dass man mir genau so viele Fragen zu meiner Religion gestellt hat wie zum Thema Physik. Das stellt für mich nach wie vor eine hervorragende Gelegenheit dar, meinen Freunden aus anderen Kulturkreisen die Grundbegriffe des Evangeliums nahezubringen.