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Hallo, ich heiße 吉岡萌恵 (Moe)

  • Moe Yoshioka
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Zu meiner Person

Da meine Eltern Mitglieder der Kirche waren, ging ich schon von frühester Kindheit an jeden Sonntag zur Kirche. Ich erfuhr von den Lehren Gottes. Ich habe meinen Eltern gern zugehört, wenn sie mir etwas über Gott erzählten. Dadurch habe ich an Gott geglaubt und mich an seine Lehren gehalten. Aber als ich älter wurde und ins Teenageralter kam, überkamen mich mit der Zeit Zweifel in Hinblick auf die Lehren und Ansichten, die ich bis dahin schlichtweg als Tatsachen hingenommen hatte. Unzählige Male habe ich darum gebetet, ob diese Kirche und ihre Lehren wahr seien. Ich habe keine klare Antwort empfangen. Ich habe nur irgendwie ein warmes Gefühl im Herzen gehabt. Ich wusste nicht genau, was das bedeutete. Während meines Abschlussjahres an der Schule dachte ich darüber nach, welchen Lebensweg ich einschlagen wollte, und lernte fleißig für die Aufnahmeprüfung an der Universität, an der ich studieren wollte. In dieser Zeit waren mir die Lehren Gottes eine große Stütze. Das Lernen für die Aufnahmeprüfung war damals eine große Herausforderung, aber ich habe in der Zeit viele Wunder erlebt. Ich fühlte mich in vielerlei Hinsicht wahrhaftig gesegnet. Aber trotzdem ist nicht alles so gekommen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Warum ich Mormone bin

Da meine Eltern Mitglieder der Kirche waren, ging ich schon von frühester Kindheit an jeden Sonntag zur Kirche. Ich erfuhr von den Lehren Gottes. Ich habe meinen Eltern gern zugehört, wenn sie mir etwas über Gott erzählten. Dadurch habe ich an Gott geglaubt und mich an seine Lehren gehalten. Aber als ich älter wurde und ins Teenageralter kam, überkamen mich mit der Zeit Zweifel in Hinblick auf die Lehren und Ansichten, die ich bis dahin schlichtweg als Tatsachen hingenommen hatte. Unzählige Male habe ich darum gebetet, ob diese Kirche und ihre Lehren wahr seien. Ich habe keine klare Antwort empfangen. Ich habe nur irgendwie ein warmes Gefühl im Herzen gehabt. Ich wusste nicht genau, was das bedeutete. Während meines Abschlussjahres an der Schule dachte ich darüber nach, welchen Lebensweg ich einschlagen wollte, und lernte fleißig für die Aufnahmeprüfung an der Universität, an der ich studieren wollte. In dieser Zeit waren mir die Lehren Gottes eine große Stütze. Ich bespreche jeden Tag meine Gedanken, Gefühle und Sorgen mit Gott. Wenn ich beim Lernen eine Pause einlege, lese ich in den heiligen Schriften. Dadurch konnte ich Antworten empfangen, die ich wollte, und erfahren, wie ich Probleme lösen kann. Außerdem ist es zu einem Trost für meine Seele geworden. Selbst inmitten schwieriger Situationen konnte ich Dankbarkeit verspüren. Das Lernen für die Aufnahmeprüfung war damals eine große Herausforderung, aber ich habe in der Zeit viele Wunder erlebt. Ich fühlte mich in vielerlei Hinsicht wahrhaftig gesegnet. Aber das bedeutet nicht, dass alles so gekommen ist, wie ich mir das vorgestellt hatte. Ich verstehe jetzt jedoch, dass Gott noch größere Segnungen für mich bereithält, als ich mir gewünscht habe. Das, was ich als Wunder angesehen habe, waren keine Wunder, sondern notwendige Ereignisse, die Gott zu meinem Nutzen bereitgehalten hat. Gott liebt alle Menschen, und ich glaube, dass er für jeden einen noch besseren Weg zum Glücklichsein bereitet hat.

Eigene Erlebnisse

Welche Rolle spielt das Gebet in Ihrem Leben?

Ich betrachte das Gebet als eine Möglichkeit, mit Gott zu sprechen. Man lernt jemanden kennen und vertieft seine Beziehung zu ihm, indem man sich mit ihm unterhält. Genau so ist es meines Erachtens nach auch, wenn wir im Gebet mit Gott kommunizieren. Je häufiger man betet, desto intensiver kann die Beziehung zu Gott werden. Indem ich mit Gott über meine Gefühle und Gedanken spreche, empfange ich die Hilfe von ihm, die ich gerade brauche. Manchmal fühlt man sich getröstet, manchmal weiß man mit Bestimmtheit, dass er das Flehen erhört hat, und manchmal verspürt man gar nichts. Die Antwort kommt vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt und auf andere Weise, aber Gott hört unsere Gebete auf jeden Fall. Durch das Gebet kann man immer spüren, dass Gott einem zur Seite steht, woraus man Mut schöpfen kann.

Wie ich meinen Glauben lebe

In der Kirche bin ich für eine Gruppe alleinstehender Erwachsener (JAE) ab 18 zuständig. Ich möchte diese Aufgabe nach bestem Wissen und Gewissen erfüllen, damit die JAE in meiner Gemeinde als Freunde gut miteinander auskommen, zusammen Spaß haben und darüber hinaus auch weiter Fortschritt machen können. Die JAE in der Kirche helfen oft ehrenamtlich. Bei der ehrenamtlichen Hilfe, die ich in der vom Erdbeben zerstörten Region Tohoku geleistet habe, habe ich erkannt, wie viel Freude es bringt, wenn man seinen Mitmenschen Gutes tut, und wie sehr man dabei aufgebaut wird. Es ist schier unglaublich.