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Hallo, ich heiße Mike

  • Mike Lohner
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  • Mike Lohner

Zu meiner Person

Ich glaube an Menschen und finde sie faszinierend und überwiegend gut. Ich liebe das Leben und glaube, dass wir jeden Tag wirklich leben sollten! Zeig mir die Welt, lass mich Neues ausprobieren, gib mir ein wenig Konkurrenz, und du bringst mich zum Lächeln. Ich arbeite vermutlich zu hart (das sagt meine Familie immer), und ich hatte im Berufsleben schon sehr spannende Aufgaben. Ich war viele Jahre Geschäftsführer und bin jetzt Vorstandsvorsitzender zweier Unternehmen. Ich vertrete die Philosophie, dass ein erfolgreiches Unternehmen durch gewöhnliche Menschen außergewöhnliche Ergebnisse erzielt, dass die meisten von uns gewöhnlich sind und dass Arbeit und Anstrengung wichtiger sind als Talent (obwohl es natürlich schön ist, Talent zu besitzen). Ich bin sportbegeistert, aber meine wahre Leidenschaft gilt dem Golf (ist das nun ein Sport oder ein Spiel?). Ich wünschte, ich könnte jeden Tag Golf spielen, strenge mich sehr an, besser darin zu werden, und bin einfach von allem begeistert, was damit zu tun – von der Geschichte des Golfsports bis zu den Wettbewerben, von der PGA-Tour bis zur Schönheit eines Golfplatzes am Meer. In meiner Freizeit (gibt es so etwas?) versuche ich mich als Musiker – spiele Saxofon und nehme Klavierstunden und singe sogar hin und wieder. Meine Familie (meine beste Freundin ist meine Frau und ich habe vier Kinder, die ich über alles liebe) ist musikalischer als ich, und das Schönste an unserem Haus ist wohl die Musik, die darin gespielt wird. Ich bin überzeugt, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn wir mehr Interesse an unterschiedlichen Meinungen und Auffassungen hätten und weniger Interesse daran, diejenigen anzugreifen, deren Vorstellungen von unseren abweichen. Stimmt, ich bin ein bisschen idealistisch. Aber ich habe lieber Vertrauen und verbrenne mich ein paar Mal, als kein Vertrauen zu haben und keine Freunde. Mae West hat es am besten ausgedrückt. „Man lebt nur einmal, aber wenn man es richtig macht, reicht das!“ Dem kann ich nur zustimmen!

Warum ich Mormone bin

Ich bin aus einem einfachen Grund Mormone. Ich bin fest überzeugt, dass die Kirche wahr ist! Ich habe es tief in meinem Herzen verspürt, ich schätze mich glücklich, dass der Geist Gottes meiner Seele bezeugt hat, dass diese Lehren wahr sind. Ich habe erlebt, wie die Grundsätze des Evangeliums Leben verändert haben. Die Kraft des Sühnopfers Jesu habe ich selbst verspürt. Und ich weiß, dass ich glücklicher, zufriedener und ruhiger bin, wenn ich nach den Grundsätzen lebe, die in meiner Kirche gelehrt werden. Ja, es ist erstaunlich – aber letztendlich macht es mich einfach glücklich, Mormone zu sein! Ich habe mich oft gefragt, warum das so ist. Warum bin ich glücklich, Mormone zu sein? Warum scharen sich Mormonen umeinander? Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass es das Evangelium an sich ist, das Evangelium Jesu Christi, das einen so glücklich macht. Gott möchte, dass wir glücklich sind. Er liebt uns. Und seine Kirche soll uns trotz all unserer Schwächen helfen, mehr wie er zu werden. Wenn wir danach streben, empfangen wir Frieden, Freude und Freundschaft.

Eigene Erlebnisse

Was ist Hoffnung? Worauf hoffen Sie?

Hoffnung ist ein großes Wort. Ich finde, Hoffnung hat viel mit Optimismus zu tun. Es geht darum, zu sehen, wie etwas sein kann, anstatt zu sehen, wie etwas zu sein scheint oder wie etwas ist. Wir hoffen auf Sonnenschein, wenn es regnet. Wir hoffen auf den Frühling, wenn es Winter ist (zumindest tue ich das – aber ich mag es nicht, wenn mir kalt ist!). Wir hoffen auf Gesundheit, wenn wir krank sind. Wir hoffen auf Liebe, wenn wir uns gehasst fühlen. Wenn man Hoffnung hat, hat man keine Angst. Und wenn man in geistigen Belangen Hoffnung hat, entwickelt man Glauben. Ich bin ein optimistischer Mensch, der auf Dinge hofft, von denen ich wahrscheinlich nur träumen sollte. Ich hoffe, dass ich beim Golfspielen besser werde, ich hoffe, dass ich meine Kinder gut erziehen kann, ich hoffe, dass sich der Gesundheitszustand meiner Frau verbessert, ich hoffe, dass ich meine Familie finanziell erhalten kann. Ich hoffe, dass mein Sohn Arbeit findet, obwohl das schwer für ihn ist. Ich hoffe, dass unsere Regierung klarer sieht, dass unsere Politiker und die Medien keine so feurigen Angriffe starten und stattdessen offener sind, über verschiedene Ansichten zu reden. Vielleicht können wir dann bessere Entscheidungen treffen, wie man die Probleme angehen kann, vor denen wir stehen. Ich hoffe, dass die Liebe den Hass besiegt, dass der Glaube die Angst vertreibt, dass der Optimismus den Pessimismus bezwingt und dass das Marmeladenbrot, wenn es auf den Boden fällt, nicht auf der Marmeladenseite liegt! Natürlich habe ich auch Hoffnung auf Christus. Diese Hoffnung führt zu Glauben. Und hoffentlich führt dieser Glaube zu Nächstenliebe, Liebe, Frieden und Glücklichsein! Ja, Hoffnung ist wirklich ein großes Wort!

Inwiefern hat das Buch Mormon Ihnen geholfen, den Zweck des Lebens zu verstehen?

Meine Lieblingsstelle im Buch Mormon lautet: „Adam fiel, damit Menschen sein können, und Menschen sind, damit sie Freude haben können.“ Das ist für mich der Sinn des Lebens: Freude zu finden! Als meine Frau am Guillain-Barré-Syndrom erkrankte, einer seltenen Krankheit, hatte sie Lähmungserscheinungen und musste mit schwerem Nervenschaden ins Krankenhaus. Die Krankheit ging in die chronische Form über (CIDP), und das änderte unser Leben für immer. Ich habe fast 18 Monate nicht gearbeitet, um mich um unsere kleinen Mädchen zu kümmern. Wir gingen zu zahllosen Ärzten, suchten nach Behandlungsmethoden, durchlitten viele beängstigende Momente und merkten, dass das Leben sehr kurz sein kann. Während dieser Feuerprobe las ich oft aufmerksam im Buch Mormon und lernte dadurch, für jeden Tag dankbar zu sein, Freude in den schönen Momenten mit der Familie zu suchen, die Schönheit, die uns umgibt, zu bewundern und Musik und geistige Erfüllung wertzuschätzen. Das Buch Mormon hat mir bewusst gemacht, dass Gott uns auf diese Erde gesandt hat, weil er uns liebt! Er lässt uns Schweres ertragen, damit wir etwas daraus lernen, uns weiterentwickeln und glücklich sein können. Er lässt zu, dass wir Schmerz verspüren, damit wir wissen, was es heißt, gesund zu sein, und dankbar dafür sind. Wir erfahren Leid, damit wir wissen, was Freude ist. Das Buch Mormon ist voll von wunderbaren Erkenntnissen, die das stützen, was Jesus Christus über den Zweck des Lebens, das Sühnopfer und Gottes Plan für uns verkündet hat. Es hat mein Leben sehr bereichert.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich glaube, dass wir unseren Glauben durch unser tägliches Handeln leben, und ich hoffe, dass ich redlich, freundlich und geduldig bin und mich an die Werte halte, die unseren Glauben ausmachen, ob im Geschäftsleben, in der Familie oder auf dem Golfplatz. Wir schaffen es fast jeden Tag, als Familie in den heiligen Schriften zu lesen und zu beten. Ich finde, das hilft uns allen, uns mehr auf unsere ewige Natur zu konzentrieren als nur auf die Ablenkungen des Tages. Ich habe den Auftrag, „Heimlehrer“ zu sein. Das bedeutet, dass ich mindestens einmal im Monat zwei Familien aus meiner Kirchengemeinde besuche, um das Evangelium zu lehren, Mut zu machen und ein Freund und Vertrauter zu sein, auf den man zählen kann. Diese Aufgabe betrachte ich als einen großen Segen, weil daraus wunderbare Freundschaften entstanden sind, die mein Leben bereichert haben. Ich habe mit Vätern gearbeitet, die arbeitslos geworden sind, habe Familien ermutigt, die um ihren Glauben gerungen haben, habe Familien unterstützt, in denen jemand krank wurde. Und dabei habe ich, wie es meist der Fall ist, wenn man seinen Glauben lebt, große Freude erfahren und bin reich gesegnet worden. Sonntags darf ich die 16- bis 18-jährigen Jugendlichen unterrichten. Wir haben 21 Jugendliche in der Klasse und befassen uns mit dem Alten Testament. Es macht mir großen Spaß, die Geschichten und Lektionen, die wir darin finden, zum Leben zu erwecken! Sie wollen meine Meinung hören? Es gibt nichts, was so viel Spaß macht, wie mit jungen Männern und Frauen zu arbeiten. Sie sind lebendig, sie sind schlau, sie sind talentiert, sie machen Spaß. Für mich ist das ein großes Vergnügen!