mormon.org weltweit
Alexandra: Bekehrter, Schüler, Jugendlicher, Mormonen.

Hallo, ich heiße Alexandra

Zu meiner Person

Vor kurzem schloss ich meine 12-jährige Schulausbildung mit Schwerpunkt Sprachen ab, und bereite mich nun auf das nächste grosse Abenteuer, meine Mission vor. Noch lebe ich mit meiner ganzen Familie zusammen, mit welcher ich in meiner Freizeit sehr gerne Zeit verbringe, beim campen, Fahrrad fahren, Musik machen und kochen. Nebst meiner Familie verbringe ich selbstverständlich auch sehr gerne Zeit mit meinen Freunden in der Natur, wie auch bei weiteren unterhaltsamen Aktivitäten drinnen. Natürlich verbinge ich von Zeit zu Zeit auch gerne alleine etwas Zeit, die ich meistens mit sportlichen Aktivitäten und dem Lesen von spannenden Krimis oder den Heiligen Schriften verbinge. Das machen von Musik hatte mir bereits als kleines Mädchen viel Spass gemacht und auch heute nehme ich sehr gerne die Geige oder meine Gitarre hervor und mache Musik. Ich bin grundsätzlich gerne aktiv und habe etwas zu tun, jedoch liebe ich es mit einem guten Buch und einer Tasse warmem Cacao an einem regnerischen Tag einfach nur auf der Couch zu sitzen.

Warum ich Mormone bin

Bevor ich mich dazu entschieden hatte, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage beizutreten, dachte ich mit meinem Leben glücklich zu sein. Ich wusste nie, was genau der Sinn unseres Lebens und unser Ziel ist, jedoch hatte dies mich nie gestört. Als ich dann jedoch zum ersten Mal mit Mitgliedern der Kirche in Kontakt kam, bemerkte ich wie glücklich sie waren und merkte, dass es am Evangelium lag. Ich sah das Licht Christi, dass ihr ganzen Wesen zu erfüllen schien und ich wollte das Gleich. Ich habe mich lange Zeit mit dem Evangelium auseinandergesetzt, das Buch Mormon gelesen und mit Missionaren diskutiert; bis ich merkte, dass es für mich unmöglich war, die Wahrheit, von der ich gelernt hatte, zu leugnen. Ich lernte, dass ich eine Tochter Gottes bin und dass er mich mehr liebt, als ich mir je vorstellen konnte. Ich lernte, dass Jesus Christus für jeden einzelnen von uns gestorben ist, weil er uns liebt und dass er auferstanden ist. Ich lernte, dass ich nicht alles verstehen muss um die Wahrheit zu erkennen - ich lernte zu glauben. Weil ich zu glauben gelernt hatte, weiss ich nun, dass Gott lebt, dass Jesus Christus lebt und weil sie uns so sehr lieben, haben wir nicht nur den Heiligen Geist, der uns leitet und tröstet, sondern auch einen Weg auf dem wir zu unserem Vater im Himmel zurück kehren können und auf dem wir wahre Freude verspüren können. Ich weiss, dass die Entscheidung den Namen Jesu Christi auf mich zu nehmen und mich taufen zu lassen keine einfache war, jedoch mit Abstand die beste die ich je getroffen habe. Durch das Evanglium habe ich nicht nur einen Platz inmittem von Menschen gefunden, die mich so akzeptieren wie ich bin, sonder weiss ich jetzt auch wer ich bin, nämlich eine Tochter Gottes.

Wie ich meinen Glauben lebe

In jeder Gemeinde haben die Mitglieder bestimmte Aufgaben, damit das ganze funktioniert; meine ist es eine Sonntagsschulklasse für Freunde der Kirche zu unterrichten, also für diejenigen, die die Kirche duch die Missionare oder Mitglieder kennenlernen. Die Arbeit als Sonntagsschulelehrerin macht mir sehr viel Spass und ich lerne bei den Vorbereitungen auch jedes Mal sehr viel für mich selbst. Nebst den sonntäglichen Versammlungen, die ich wöchentlich besuche, besuche ich ebenfalls wöchentlich das sogenannte Institut, eine Art Religionsunterricht für alle jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren. Diese Zeit liegt mir sehr am Herzen und ist fest in meinem Terminkalender eingebaut. Ich beteilige mich an allen Klassen und Veranstaltungen der Kirche so gut wie möglich und freue mich auch jedes Mal hinzugehen. Natürlich sind damit nicht nur die Versammlungen am Sonntag gemeint, sondern auch Lager, Grillabende oder andere Parties, die von der Kirche organisiert sind. Mit Freunden und Bekannten spreche ich sehr gerne über die Kirche, lese so oft ich kann in den Heiligen Schriften (vorallem im Buch Mormon) und spreche täglich mit meinem Vater im Himmel im Gebet, man kann also sagen, dass meine Religion und mein Glaube sehr im Vordergrund meines Lebens stehen.