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Frank: Frank Diener, Vater, Minigolf, Fußball, Missionar, Bischof, Mormonen.

Hallo, ich heiße Frank

Zu meiner Person

Ich habe viel Freude an meiner Arbeit als Jurist und Leiter eines Referats bei einer großen Bundesbehörde. Nebenbei bin ich Mitverfasser eines bekannten Nachschlagwerks im Bereich des Bankrechts. Überhaupt schreibe ich gerne. So habe ich z.B. vor einiger Zeit auch ein kleines Büchlein mit Weihnachtsgeschichten veöffentlicht. Ich bin verheiratet und habe habe drei Kinder. Es ist nicht immer leicht, neben allen Verpflichtungen ausreichend Zeit für die Familie zu finden, aber am glücklichsten bin ich, wenn ich etwas mit meinen Kindern unternehmen kann. Ich habe ein recht ausgefallenes Hobby. Ich bin Mitglied in einem Minigolfverein und gehöre also zu den wenigen merkwürdigen Menschen, die Minigolf nicht nur (wie die meisten Menschen) manchmal ein wenig nebenher, sondern mit einem sportlichen Ehrgeiz betreiben. Wenn es die Zeit erlaubt, findet man mich also mit professionellen Schlägern und haufenweise verschiedenen kleinen Bällen bewaffnet auf der örtlichen Minigolfanlage oder samstags auch mal bei einem auswärtigen Turnier. Dabei kann ich richtig gut entspannen. Besonderen Spaß macht es mir, wenn meine Kinder auch dabei sind, aber so ganz habe ich sie mit diesem Fieber noch nicht angesteckt... Ich interessiere mich außerdem für Fußball. Mein Sohn und ich haben eine Leidenschaft für den HSV. Ich mag außerdem Musik, spiele selbst ein wenig Gitarre und Orgel, habe in verschiedenen Chören gesungen und sogar zusammen mit meiner Tochter schon mal ein Weihnachtslied geschrieben.

Warum ich Mormone bin

Die leichteset Antwirt auf die Frage, warum ich Mormone bin wäre, dass meine Eltern es bei meiner Geburt auch schon waren und ich mit diesem Glauben aufgewachsen bin. Das wäre aber nur die halbe Wahrheit. In unserer Kirche kann man frühestens im Alter von acht Jahren getauft werden, wenn man selbst schon versteht, was man da und warum man es tut. So war es auch bei mir. Natürlich ist ein achtjähriges Kind noch stark unter dem Einfluss der Eltern und das ist ja auch gut so. Ich kann mich aber erinnern, dass ich die Entscheidung dazu bewusst getroffen habe und einen starken kindlichen Glauben an Gott hatte. Auch das ist aber nicht die ganze Antwort auf die Frage, warum ich Mormone bin. In der Jugend findet ein Abnabelungsprozess von den Eltern statt. Man beginnt, zu hinterfragen. Auch das ist gut so. Mir war es wichtig, zu wissen, was wahr ist, woran ich glauben soll und ob stimmt, was ich in der Kindheit von meinen Eltern gelernt hatte. Ich las das Buch Mormon. Ich betete. Ich besuchte die Gottesdienste und hörte sehr aufmerksam zu. Und ich machte für mich die Erfahrung, dass Gott Gebete hört, dass er Antworten geben kann. Ich merkte, dass der Heilige Geist nicht nur etwas ist, wovon wir in der Bibel lesen, sondern dass wir durch ihn von Gott geführt werden können. Diese spirituellen Erfahrungen muss jeder für sich selbst machen. Meine Missionszeit in Berlin war eine reiche Quelle dafür. Ich mache solche Erfahrungen nicht beständig und jederzeit. Aber ich mache sie oft genug, um eine innere Überzeugung davon zu haben, dass Gott lebt und Jesus Christus sein Sohn, der größte Lehrer überhaupt und durch das Sühnopfer auch unser Erretter ist. Auf derselben Ebene bin ich davon überzeugt, dass die Bibel das Wort Gottes ist und das Buch Mormon ebenso. Deshalb glaube ich auch fest daran, dass Joseph Smith tatsächlich im Auftrag Gottes die Kirche Christi in derselben Form, die sie ursprünglich hatte, wiederhergestellt hat. Darum bin ich Mormone.

Wie ich meinen Glauben lebe

Mormone zu sein, ist auch eine Lebenseinstellung. Wie alle anderen Christen bemühe auch mich, nach den Geboten zu leben, die die Heilige Schrift uns lehrt. Ich bemühe mich, Nächstenliebe zu haben, zuvorkommend und tolerant zu sein und dem Besipiel zu folgen, das Christus uns gegeben hat. Das gelingt mir nicht immer, aber hin und wieder doch. Was mir dabei hilft ist, dass ich schon mein ganzes Leben lang gerne kirchliche Ehrenämter übernehme. So habe ich unter anderem fünf Jahre lang, im so genannten Amt eines Bischofs, die Gemeinde in Bonn geleitet und bin auch heute noch als Berater für unseren derzeitigen Bischof tätig. Ich mag an dieser Arbeit besonders den seelsorgerischen Aspekt. Es ist schön, anderen durch die Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi helfen und, wenn nötig, Trost spenden zu können. In unserer Kirche haben die jungen Leute die Gelegenheit nach dem Abi oder der Ausbildung, zwei Jahre, bzw. 18 Monate vollzeitig im missionarischen Dienst tätig zu sein. Sie werden dazu irgendwo auf der Welt eingesetzt, wo immer sie gerade benötigt werden. Ich konnte dies vor vielen Jahren im Raum Berlin tun, was für mich eine ganz besondere Erfahrung war. Ich freue mich, dass mein Sohn diese Erfahrung auch bald machen kann. Er wird seinen Missionsdienst in London leisten. Während meiner Missionszeit habe ich mich sehr intensiv mit der Bibel, aber auch dem Buch Mormon und den Lehren der Kirche beschäftigt und ich bemühe mich auch heute noch, immer mehr dazu zu lernen. Es tut mir gut, mich jeden Tag eine gewisse Zeit mit diesen spirituellen Themen zu befassen. Etwas, das mir, wie auch vielen anderen Christen, sehr wichtig ist, ist das biblische Gebot, den Tag des Herrn heiligzuhalten. Der sonntägliche Kirchenbesuch ist für mich selbstverständlich. Weiter oben habe ich gesagt, dass man mich samstags des öfteren auf Minigolfplätzen finden kann. Der Sonntag ist mir aber heilig und für den Kirchenbesuch, die Familie und Aktivitäten bestimmt, die mich Gott näher bringen.