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Eva: Studentin, singen, Missionar, geboren, umkehr, jung, Mormonen.

Hallo, ich heiße Eva

Zu meiner Person

Ich liebe es, in meiner Freizeit zu singen und mit Freunden zu musizieren. Ich spiele Klavier. Manchmal zeichne ich auch gerne. Eine lange Zeit habe ich Karate gemacht und bin bis zum ersten blauen Gurt gekommen. Ich glaube, ich bin für die vielen Umzüge bekannt, die ich hinter mir habe. Ich habe bereits in München, Berlin, Lübbenau im Spreewald und in Jena, neben Erfurt, gelebt. Dabei bin ich noch sehr jung. Ich bin in eine wunderbare Familie hineingeboren, die ich sehr lieb habe. Ich habe fünf Geschwister. Ein Bruder ist gerade in der Schweiz und dient als Vollzeitmissionar in unserer Kirche. Er ist ein großes Vorbild für mich. Wir haben zusammen unser Abitur gemacht. Nachdem ich meine Schule beendet habe, habe ich ein Studium in dem Fach Ernährungswissenschaften begonnen, welches ich leider schon nach kurzer Zeit abgebrochen habe. Ich habe angefangen, in einer Bäckerei zu arbeiten, um Geld zu verdienen, weil auch ich eine Missionarin der Kirche Jesu Christi sein wollte. Ich liebe das Evangelium, womit die Lehre Jesu Christi gemeint ist. Ich werde als Missionarin in England dienen und werde andere Menschen einladen, zu Christus zu kommen.

Warum ich Mormone bin

Ich wurde in die Kirche hineingeboren. Mein ganzen leben war ich in dieser Kirche. Es gab jedoch eine Zeit, in der ich Zweifel hatte. Das war die Zeit, als ich einen Freund hatte. Mein Freund war zwar auch in der Kirche, jedoch lebten wir nicht nach allen Geboten. Gott, unser himmlischer Vater, gibt uns in seiner Liebe Gebote, um uns vor physischen und psychischen Schaden zu schützen. Viele Menschen denken, die Gebote engen uns ein, jedoch ist genau das Gegenteil der Fall. Doch das habe ich in dieser Zeit nicht so gesehen. Trotzdem ging ich jeden Sonntag in die Kirche, auch wenn ich nicht mit meinem ganzen Herzen dort war. Als ich meine Schule beendet hatte, zog ich nach Jena, um ein Studium zu beginnen. Mein Freund und ich trennten uns nur wenige Wochen danach. Es war ein schreckliches Ende und die schlimmste Zeit in meinem Leben. Ich hatte mich alleine gefühlt. Meine Familie war weit weg, ich war weit von Gott entfernt und ich hatte noch keine guten Freunde in der neuen Stadt. Ich brach mein Studium ab, denn ich konnte nicht mehr lernen. Ich lernte jemanden in meiner Gemeinde kennen, die mir sehr in meiner schweren Zeit beistand. Sie hat mich dazu eingeladen, wieder mein persönliches Gebet zu pflegen und jeden Tag in den Heiligen Schriften zu lesen. Dies tat ich und ich kann nicht beschreiben, wie sehr mir das geholfen hat. Ich habe mich Gott wieder nahe gefühlt und gespürt, wie sehr er mich liebt. Ich bekam den Wunsch, von meinen Sünden umzukehren. Das Evangelium hat mir unglaublich viel Frieden und Kraft gegeben. Ich weiß, dass es einen Gott gibt, der uns liebt und unsere Gebete erhört. Er sandte seinen Sohn, Jesus Christus, damit wir errettet werden und wieder bei unserem himmlischen Vater leben können. Ich bin ein Mormone, weil ich weiß, dass das Buch Mormon wahr ist. Joseph Smith hat die Kirche wirklich wiederhergestellt, die Christus selber auf der Erde aufgerichtet hat.

Eigene Erlebnisse

Warum und wie sprechen Sie mit Ihren Freunden über das Evangelium?

Mit anderen über das Evangelium zu sprechen, hat sehr viel mit Liebe zu tun. Als ein Angehöriger meiner Kollegin gestorben ist, ging es ihr sehr schlecht. Die Arbeit in der Bäckerei fiel ihr durch dieses Ereignis sehr schwer. Sie tat mir sehr leid. Ich habe sie wirklich sehr lieb und wollte ihr unbedingt die frohe Botschaft geben, dass der Tod nicht das Ende ist. Weil Jesus Christus auferstanden ist, werden auch wir auferstehen. Ich habe ihr ein Buch Mormon geschenkt und einen Brief dazu geschrieben. Ich habe ihr mein Zeugnis davon gegeben, dass ich weiß, dass sie die Person, die ihr so sehr am Herzen liegt, einmal wieder sehen kann. Sie hat sich sehr darüber gefreut und war dankbar für meine Worte. Das Evangelium gibt uns so viel Trost und Frieden. Es bedeutet mir unglaublich viel, weil es mir schon sehr in meinem Leben geholfen hat. So viele Menschen machen eine schwere Zeit durch und brauchen das Evangelium. Das Evangelium ist wirklich eine köstliche Perle. Ein ehemaliger Präsident unserer Kirche, Heber J. Grant, sagte einmal: "Wir besitzen etwas, das wertvoller ist als aller Reichtum und alle wissenschaftliche Erkenntnisse der Welt. Wir haben den Plan des Lebens und der Erlösung. Am besten können wir dem Nächsten unsere Liebe beweisen, indem wir hingehen und das Evangelium des Herrn Jesus Christus verkünden."

Warum gehen die Mormonen auf Mission?

Gleich am Anfang des Buches Mormon wird von einer Familie berichtet, die 600 v. Chr. lebt. Gott gebietet dieser Familie Jerusalem zu verlassen, da diese Stadt zerstört werden würde. So ziehen sie in die Wildnis. Eines Tages hat der Vater, Lehi, einen Traum. In diesem Traum befindet er sich erst in einer trostlosen Öde und Finsternis. Dort irrt er eine lange Zeit umher, bis er verzweifelt zu Gott betet. Nachdem er gebetet hat, sieht er ein weites Feld und einen Baum, dessen Frucht begehrenswert war, um einen glücklich zu machen. Er kostet von dieser Frucht, die weißer als alles weiße und süßer als alles süße ist, und wird von einer überaus großen Freude erfüllt. "(Es) regte sich in mir der Wunsch, auch meine Familie möge davon essen." 1 Nephi 8:12. Lehi hatte hier etwas gekostet, was ihm mehr als alles andere geschmeckt hat. Ist es nicht natürlich, dass er den Wunsch bekommen hat, diese Frucht mit anderen zu teilen? So wie Lehi, haben die Mitglieder unserer Kirche, darunter auch ich, von dieser Frucht gekostet. Diese köstliche Frucht stellt die Liebe Gottes dar. Weil mir das Evangelium so sehr in meinem Leben geholfen hat, habe auch ich den Wunsch bekommen, dass andere davon erfahren. Ich habe den starken Wunsch entwickelt, auf Mission zu gehen, um den Menschen diese Freude zu bringen, die Lehi und ich verspürt haben. Viele Mitglieder der Kirche Jesu Christi gehen auf Mission, weil Ihnen ihre Mitmenschen am Herzen liegen. Sie wollen Ihnen die frohe Botschaft bringen, die sie glücklich macht. Nämlich das Evangelium.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich lebe meinen Glauben in vielerlei Hinsicht. Ich bete sehr gerne und oft zu unserem liebenden himmlischen Vater. Ich bete mit meiner Familie und/oder alleine, bevor ich schlafen gehe, bevor ich etwas esse, wenn ich vor einer schweren Prüfung stehe oder einfach Rat brauche. Ich danke ihm für die Dinge, die er mir gegeben hat und bitte ihm, er möge denen beistehen, denen es nicht so gut geht. In meiner Gemeinde besuche ich öfters Schwestern. Ich versuche ihnen zu helfen, wo ich kann und gebe Ihnen Botschaften, die sie aufbauen. Ich gehe jeden Sonntag in die Kirche. Ich war eine lange Zeit für die Kinder meiner Gemeinde zuständig. Ich habe sie am Sonntag die Grundsätze des Evangeliums gelehrt und mich um sie gekümmert. Ich habe ihnen geholfen, gute Eigenschaften, wie Ehrlichkeit oder Gehorsam zu entwickeln. Manchmal haben wir unter der Woche tolle Aktivitäten zusammen gemacht, wie zum Beispiel Plätzchen gebacken. Zudem, war Ich für die Jungen Damen zuständig, welche Ich auch unterrichtet habe. Ich habe ihnen geholfen, eigenständiger zu werden. Oft bin ich im Gottesdienst als Dirigentin eingesprungen, wenn niemand zum dirigieren da war. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, anderen dienen zu können. Der Dienst am Nächsten und die Nächstenliebe zeichnen unsere Kirche aus. Das ist das, was Gott von uns möchte. Denn wir sind alle Kinder Gottes und damit eine Familie. Das erste und wichtigste Gebot, dass Gott uns gegeben hat, ist, Gott und unsere Mitmenschen zu lieben. Als Missionarin in der der Kirche Jesu Christi werde ich viel dienen, worüber ich sehr dankbar bin. Es macht mich glücklich, anderen eine Freude zu bereiten. Ich lebe meinen Glauben auch, indem ich nach den Geboten lebe, die uns unser himmlischer Vater in seiner Liebe gibt.