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Sophie: Vorbild, Reiter, Studentin, Missionar, Deutsche, Mormonen.

Hallo, ich heiße Sophie

Zu meiner Person

Geboren bin ich in einem kleinem ländlichen Dorf ca. 40 km nördlich von Hannover, Deutschland. Dort lebte ich mit meinen 5 älteren Brüdern und 2 jüngeren Schwestern letztendlich 9 Jahre bis wir aufgrund einer neuen Arbeitsstelle meines Vaters schließlich nach Frankfurt gezogen sind. Schon als Kleinkind haben mich Tiere (und besonderes Pferde) fasziniert und egal wo wir als Familie Spaziergänge gemacht haben- an jeder Ecke mussten wir anhalten, weil ich unbedingt ein Tier-egal ob Hund, Ziege, Katze oder Pferd- streicheln musste. Später erlaubten mir meine Eltern Reiten zu lernen-welches mit Schwimmen, Singen & Lesen zu meinen liebsten Freizeitaktivitäten zählt.

Warum ich Mormone bin

Als mein Großvater 10 Jahre alt war, wurde er von einem Freund zur Sonntagsschule eingeladen. Damals war der 2. Weltkrieg in Deutschland noch voll im Gange. Meine Urgroßmutter wollte meinen Opa nicht alleine dort hingehen lassen und war letztendlich neugierig was es mit der Kirche auf sich hatte. Im Endeffekt schloss sich fast die gesamte Familie an... und dies alles entstand aus einer schlichten Einladung eines 10-Jährigen Jungens. Somit hatte ich das Privileg in der Kirche aufzuwachsen. Doch das allein genügt nicht. Nur weil meine Vorfahren ein Zeugnis hatten, heißt das noch lange nicht, dass ich auch eins habe. In meiner Jugend hab ich gelernt, dass man ein eigenes Zeugnis braucht, um zum himmlischen Vater zurückzukehren. Der Glauben anderer, kann meinen Glauben und mein Zeugnis zwar stärken, aber ersetzen kann es meins allerdings nicht. Als ich das verstanden habe, bemühte ich mich eine eigene Bestätigung zu erlangen. Ich studierte in den Schriften, nahm an Jugendaktivitäten und am Seminar teil. Ich betete. Eines Tages entfielen die ersten beiden Stunden in der Schule. Anstatt 2 Stunden länger zu schlafen, stand ich zur selben Uhrzeit wie sonst auch auf. Ich studierte die Schriften. Ich weiß nicht mehr, was ich da gelesen habe. Ich weiß nur noch, dass es mich berührt hat. Ich kniete mich hin und betete. Ich fragte, den himmlischen Vater, ob diese Kirche wahr sei. Ob das Buch Mormon wirklich das Wort Gottes sei. Noch während ich betete, wurde mein ganzer Körper mit Wärme erfüllt. Ich zitterte förmlich und musste lächeln. Ich sagte Amen, und ich wusste, dass der Heilige Geist meine Seele mit Freude und Wärme erfüllt hat und das die Kirche die wahre Kirche Gottes auf Erden ist. Seit diesem Tag habe ich ein Zeugnis und arbeite jeden Tag daran, dass mein Zeugnis stärker wird.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich versuche tagtäglich meinem himmlischen Vater nahe zu sein und seinem Sohn nachzufolgen. Und das tue ich am besten, indem ich meine Mitmenschen liebe und diene. "Was ihr einer meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" Es muss nichts Großes sein. Hier zählt wie auch sonst-die kleinen Dinge zählen. Ob es ist, dass man jemandem auf der Straße sein Lächeln schenkt, einer älteren Dame die Tür aufhält oder einer jungen Mutter am Bahnhof hilft den Kinderwagen die Treppen hochzutragen oder auch wenn man Zuhause einfach mal die Spülmaschine ausräumt. Möglichkeiten zum Dienen befinden sich an jeder Ecke. Wir haben also, egal wo wir uns befinden, die Chance näher zum himmlischen Vater zu kommen und Christus ähnlicher zu werden.