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Manuela: Tempel, Plan der Erlösung, Studentin, Tod, Eltern, Mormonen.

Hallo, ich heiße Manuela

Zu meiner Person

2010/11 war ich als Austauschschülerin in Amerika, Utah, Salt Lake City und habe dort die Kirche kennengelernt und mich taufen lassen. Seitdem bin ich aktives Mitglied. Im Moment studiere ich Englisch und Geschichte auf Lehramt. Meine Hobbys sind singen, Gitarre spielen, tauchen, reisen und noch vieles mehr.

Warum ich Mormone bin

Ich bin natürlich aus vielen verschiedenen Gründen Mormone, aber einen besonderen Grund möchte ich hier teilen. Als 2009 meine Eltern starben und ich die Kirche noch nicht kannte war ich oft sehr traurig, weil ich dachte, dass ich meine Eltern nie wieder sehen würde. Ich wollte sie zurück, wollte noch so viel mit ihnen erleben, doch das ging auf einmal nicht mehr. Meine Kindheit war wunderschön gewesen und ich wusste, dass es nie mehr so sein würde. Alles änderte sich auf einmal und vor allem musste ich mich sehr schnell ändern. Zu dem Zeitpunkt war ich erst 15 gewesen und die Welt um mich herum schien in sich zusammen zufallen, doch als ich die Kirche kennen lernte, durfte ich Dinge erleben und erfahren, die alles wieder gut machten. Meine Eltern sind natürlich trotzdem nicht wieder auf diese Erde gekommen, doch so weiß ich nun, dass sie nicht verloren sind. Meine Eltern sind mir jetzt nur einen Schritt voraus. Ich weiß, dass ich sie wiedersehen werde, wenn ich mich im Tempel an sie siegeln lasse und dass es ihnen dort gut geht, wo sie jetzt sind. Familien sind für immer und ich weiß, dass ich noch die Ewigkeit mit meinen Eltern haben darf, was mich sehr glücklich macht. Auch weiß ich, dass ich mit meiner zukünftigen Familie für immer zusammen sein kann. Eine Ewige Familie zu haben, ist einer der Gründe, warum ich Mormone bin. Nur dadurch, dass meine Eltern gestorben waren, hatte ich nach einigen Schwierigkeiten und Bedrängnissen die Möglichkeit die Kirche kennen zu lernen und vor allem auch dafür bereit zu sein mir die Lehren anzuhören und sie anzunehmen. Meine größte Bedrängnis wurde mir so zur größten Segnung, denn wenn nicht ich, wer aus meiner Familie wäre sonst für das Evangelium bereit gewesen?

Wie ich meinen Glauben lebe

Meinen Glauben versuche ich so gut wie ich kann in mein tägliches Leben mit einzubringen. Ich versuche stets die Gebote zu halten, freundlich zu Anderen zu sein, nicht zu richten und ein gutes Beispiel zu sein. Auch in der Uni versuche ich meinen Glauben mit einfließen zu lassen und spreche offen über mich und meine Gedanken, auch wenn dies nicht immer einfach ist. Es ist wichtig sich treu zu bleiben und zu dem zu stehen, was man und wie man ist. In der Kirche habe ich zwei Berufungen. Zum einen dirigiere ich in der Abendmahlsversammlung und zum anderen bin ich zweite Ratgeberin in der Primarvereinigung und kümmere mich dort am Sonntag um die Kinder, was mir viel Spaß macht.