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Gisela: Überzeugte Mormonin, Mormonen.

Hallo, ich heiße Gisela

Zu meiner Person

Mein Leben zu DDR-Zeiten verlief für mich sehr gut ab. Ich kam aus armen Verhältnissen, mein Vater verstarb kurz vor meiner Einschulung und ich wuchs mit drei Brüdern auf. Alle von uns erlernten gute Berufe. Ich war sehr zufrieden mit einer Entwicklung und ich bin den Menschen dankbar, die dazu beigetragen haben, dass ich so wurde, wie ihn heute bin. Als Kind hatte ich Kontakt zur evangelischen Kirche, jedoch ich erfasste nicht, was sie lehrten. ich verdiente mir beim Glockenläuten mein Taschengeld. Ich erlernte den Beruf einer Laborantin mit Abitur, denn ich wollte in die Kriminaltechnik, aber Erlebnisse hielten mich ab, diesen Weg weiterzuverfolgen und stattdessen wurde ich Lehrmeisterin in diesem großen Betrieb. Dies war ich dann bis kurz nach dem Mauerfall. Ich wollte mich nun neu orientieren, da mir diese Arbeit keine Freude mehr bereitete und lernte um. Als Steuerfachgehilfin arbeitete ich dann in einer Baufirma bei meinem zweiten Mann und lernte dabei soviel Negatives kennen, was mich unglücklich machte. Die Firma ging Pleite. Die Ehe auseinander und ich fand zu Gott. Von da an widmete ich mein Leben Gott und bin froh darüber. Ich lese gern und schreibe meine Erlebnisse ins Tagebuch und ich erfreue mich an meiner Familie, meine Kinder und Enkeln. Dankbar bin ich für Gelegenheiten, ihnen zu helfen. Ich habe viele Freunde, die mir in der Not beistehen und ich ihnen.

Warum ich Mormone bin

Meinen Glauben zu Gott fand ich nicht auf den bekannten Weg über Missionare. Ein Buch "Kraft zum Loslassen" entpuppte sich als ein Tagebuch über Gott mit dem Fazit: Man ist zur rechten Zeit am rechten Ort und wenn nicht, hat dies auch seinen Grund. Ich hatte ein psychologischen Inhalt erwartet. ich folgte allerdings ihren Aufforderungen zu Beten und sich zum Schreiben bereit zu halten und siehe da, ich bekam Antwort vom Himmel. Der Heilige Geist sprach zu meinem Geist und nach einem Diel mit dem Vater im Himmel, versprach ich für Ihn tätig zu sein. Das führte dazu, dass ich von meinem neu gewonnenen Glauben anderen berichtete, die mich nun allerdings nicht verstanden, denn sie kannten mich als Heiden. Nun das machte mir nichts aus, denn ich hatte etwas gefunden, was man mir anderweitig nicht geben konnte. Ich ging auf Politiker, Pastoren, Schauspieler zu und gab meinen Glauben kund. Ich lernte später Missionare kennen, denen ich zur Pfahlkonferenz folgte und feststellte, dass ich dort sein sollte. Allerdings vergingen noch einmal eineinhalb Jahre, ehe mich der Himmlische Vater zur Kirche Jesu Christi führte. Ich bin also hier gelandet, weil der Vater es so für mich vorgese-hen hat. Nach dem ich über vier Jahre die Versammlungen besucht hatte, kam für mich der Zeitpunkt, endlich getauft zu werden. Je länger ich zur Hirche ging und mich mit den Lehren vertraut machte, kam Freude in mein Leben. Der Vater hat mir alle Verfehlungen vergeben, die ich unwissentlich begangen habe. Ja und das ist ein wunderbaren Gefühl und man kann es verschmerzen, wenn man in der Welt noch nicht diese Vergebung erlangt hat. Wie man sich als Mormone fühlt, das kann man mit Worten nicht treffend beschreiben, man muss es einfach erleben.

Wie ich meinen Glauben lebe

Das Gute am Evangelium ist, dass es nicht nur Worte auf Papier sind, sondern dass sie Schriften lebendig sind, d.h. man kann wunder bar nach ihnen Leben. Ja und das wichtigste daran ist, man kann sich von Geist führen lassen, ohne dass das Selbstwertgefühl in den Keller sinkt. So lasse ich mich bewusst führen, wem ich helfen kann. Seit fast 18 Jahren wohnt ein iranischer Flüchtling in meiner Wohnung und dies, obwohl er nicht den Glauben der Heiligen der Letzten Tage angenommen hat. Da ich die Gabe erhalten habe, gut mit alten und bedrängten Menschen umgehen zu können, bin ich viel seitig damit beschäftig, aber auch Kindern und Jugendlichen gebe ich die nötige Hilfe und sehr gern geben ich Zeugnis von meinem Glauben als Heilige der Letzten Tage.