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Heinz Mauch: Mormonen.

Hallo, ich heiße Heinz Mauch

Zu meiner Person

Ich stamme aus einfachen Verhältnissen. Meine Eltern haben fleissig gearbeitet, um mir eine gute Ausbildung an der Universität zu ermöglichen. Während des Studiums habe ich auch meine wunderbare Frau kennen und lieben gelernt. Schon am Beginn unserer Beziehung haben wir uns fünf Kinder gewünscht. Sechs sind es letztlich geworden. 2 Jungs und 4 Mädchen sind unser Schatz. Ich bin seit vielen Jahren selbstständig und betreibe gemeinsam mit meinem Bruder ein Planungsbüro mit etwa zehn Mitarbeitern. Wir arbeiten an der Errichtung von Einkaufszentren, Wohnhäusern, Verwaltungsgebäuden, Tankstellen, Infrastrukturbauwerken für Straße und Eisenbahn und auch Kirchen. Ich liebe meinen Beruf. Mein Vater hat mir die Faszination des Fußballs weitervermittelt. jahrelang habe ich selbst gespielt und nun tun es unsere Kinder. Die Kinder spielen auch begeistert Volleyball und spielen dort in guten Vereinen. Eine Töchter hat es bis in die österreichische Nationalmannschaft geschafft. Ich bin begeisterter Hobbymusiker. Von Jugend an spiele ich Gitarre. Später begann ich, an meinem Kindheitstraum einmal Lieder am Klavier Lieder zu spielen, zu arbeiten. Das geht jetzt schon ganz gut. Wie jeder gitarrist verusche ich mich natürlich auch als Sänger. Die Begeisterung ist in der Regel größer als das Ergebnis. Berufsbedingt versuche ich mich als Hobbyhandwerker und sammle so meine Erfahrungen, was es heißt Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Das empfinde ich als sehr befiredigend.

Warum ich Mormone bin

Es war für mich immer klar, dass die Einhaltung der 10 Gebote eine ideale Gesellschaft hervorrufen würden. Durch den Kontakt mit den Missionaren, habe ich die Hoffnung verspürt, dass diese Prinzipien auch lebbar sein würden. Ich habe in verschiedensten Büchern und Orten nach dem Sinn des Lebens gesucht. Diese Suche hat damit geendet, dass ich mir dachte: Irgendwo auf der Welt gibt es jemanden, der mehr weiß. Aber keiner sagt es mir. Da sind dann Missionare der Kirche in Innsbruck an dieTür meiner Studentenwohnung gekommen. Vom ersten Augenblick an, habe ich gespürt, dass da eine Kraft ist, die ich bisher nicht gekannt habe. Eigentlich wollte ich nur diskutieren, doch in kurzer Zeit ist viel mehr darauf geworden. Ich habe auf meine Gebete und Sehnsüchte Antworten erhalten. Ich durfte das Gefühl kennenlernen, was es heißt, gleich den Jüngern von Emmaus ein Brennen im Herzen zu fühlen. Es waren gute Gefühle damit verbunden, im Buch Mormon und in der Bibel zu lesen. Es war kein Problem sich beim Beten nieder zu knien, mit meinem Vater im Himmel aufrichtig zu reden und zu dabei auch zu weinen. Wie gut haben diese Tränen getan. Wie groß war die Freude über den Trost und die Zuversicht, die daraus resultiert ist. Ich habe eigentlich keine wirklichen Probleme im Leben gehabt. Studium, Gesundheit, Sport, Beziehungen: Alles war in Ordnung. Und doch war mir diese Dimension der Nähe zu Gott bisher doch verschlossen und es war als hätte sich eine zusätzliche Tür geöffnet. Letztlich war entscheidend, dass ich fühlte, dass der Vater im Himmel mich brauchen kann. "Ich brauch dich!" waren seine gefühlten Worte während eines Gebetes. Und was sollte ich dann tun als dem zu folgen? Eigentlich brauch ich ihn, aber er vermittelte es mir anders. Viele viele Male durfte ich seither seine Liebe unvermittelt spüren. Natürlich gab es auch Widerstände. Aber gemäß meiner bisherigen Erfahrungen liegt darin die Chance zu wachsen und stärker zu werden.

Wie ich meinen Glauben lebe

Meine Eltern haben die Grundlage des Glaubens an Gott von Kindheit an gelegt. Gesundheitliche Probleme und Unfälle in der Familie haben uns die Kraft eines Gebetes vor Augen geführt. Mit 22 Jahren bin ich Mormone geworden. In der Kirche erhielt ich verschiedenste Aufgaben, die mir Hand Gottes in meinem Leben mehr als bildlich vor Augen geführt haben. Ich habe dabei unwahrscheinlich viel fürs Leben gelernt. Als Sekretär lernte ich Konsequenz, Regelmäßigkeit und Texte zu schreiben. Eigenschaften, die ich tagtäglich in meinem Beruf benötige. Als längjähriger Verantwortlicher für Junge Männer im Teenageralter lernte ich die Jungs zu lieben, zu verstehen und ihnen Begleiter und Ratgeber durch diese wichtige und schwere Zeit des Lebens zu sein. In unzähligen Lagern und Wanderungen in der freien Natur. Seit vielen Jahren veranstalte ich für diese Jugendlichen ein internationales Hallenfußballturnier mit Teilnehmern aus ganz Österreich, Slowenien, Italien und Kroatien. Durch verschiedenste Aufgaben in der Kirche, habe ich meine Scheu, in Öffentlichkeit zu sprechen besiegen können. Ich durfte viele Versammlungen leiten. habe Taufen, Hochzeiten und auch Begräbnisse geleitet und organisiert. Die Angst davor, vor vielen Leuten zu stehen ist mir zwar nicht mehr fremd, doch es ist zunehmend leichter gefallen. Auch das hat sich einfach gut für die Ausübung meines Berufes und damit den Broterwerb für meine Familie ausgewirkt. Die Aufgaben in der Kirche bringen es auch mit sich, wiederholt zu lehren und zu unterrichten. Dies Aufgabe und insbesondere die Vorbereitung dazu, waren ein beständiger Segen für meinen inneren Frieden. Über viele Jahre unterrichtete ich meine Kinder fast jeden Morgen als Seminarlehrer und durfte ihnen den offizeiellen Religionsunterricht geben. Gerne errinnere mich an ihre großen Augen, wenn ich unzählige Geschichten mit persönlichen Erlebnisse über die Hand Gottes in meinem Leben erzählt habe. Keine einzige Stunde davon möchte ich missen.