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Ralf: Franken, Umweltschutz, Tiere, Mormonen.

Hallo, ich heiße Ralf

Zu meiner Person

Man kommt nicht gleich darauf, dass es sich bei mir um einen gebürtigen Franken handelt. Nicht nur, dass ich das R nicht rolle. Mein Fußballherz schlägt von klein auf für einen Ruhrpottverein und meine Frau stammt aus der Wüste Südkaliforniens. Immerhin habe ich schon vor Jahren das Frankenlied auf mein Mobiltelefon geladen. Eine Zeit lang war ich als Kommunikationscoach tätig, heute beschäftige ich mich beruflich mit Öffentlichkeitsarbeit, doch am liebsten verbringe ich Zeit mit meiner Familie.

Warum ich Mormone bin

Weil Freundschaft einer der großen und grundlegenden Leitgedanken des Mormonismus ist, wie es Joseph Smith einmal selbst formuliert hat. Mein Glaube lädt mich ein, Gott, meinen Mitmenschen und der gesamten Schöpfung ein Freund zu sein. Nicht immer einfach, aber die lohnendste Aufgabe, die ich kenne. Gott zum Freund zu haben, macht mich glücklich und gibt meinem Leben Sinn. Manchmal erfordert es Mut, anderen Menschen ein Freund zu sein. Daran hat mich schon ein gerahmtes Bild von Helmuth Hübener an der Wand meines Jugendzimmers Tag für Tag erinnert. Dieser junge Mormone leistete Widerstand gegen die NS-Diktatur und wurde als Siebzehnjähriger durch das Fallbeil hingerichtet. Bis heute bleibt Helmuth eine meiner persönlichen Leitfiguren. Christliche Denker spekulieren seit jeher über die Beseeltheit der Tiere. Die Köstliche Perle (ein Band heiliger Schrift neben der Bibel) lässt keinen Zweifel zu: Gott hat jedes Tier und jede Pflanze als lebendige Seele erschaffen. Darum verdient auch die Natur um uns herum, freundlich behandelt zu werden.

Wie ich meinen Glauben lebe

Mein Glaube ist nicht alles, aber ohne meinen Glauben ist alles nichts. Mein Bemühen, Jesus Christus nachzufolgen, umfasst jeden Bereich meines Lebens. Er ist mein Heiland: Erst durch Ihn werde ich heil und mein ganzes Ich. Frömmigkeit im Gottesdienst ist keine schwere Übung. Spannend wird Nachfolge erst im Alltag – in der Familie, am Arbeitsplatz, im Fußballstadion oder im Straßenverkehr. Da erkenne ich, wie sehr ich auf Gottes Hilfe und Gnade angewiesen bin.