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Hallo, ich heiße Bekkah

Zu meiner Person

Ich bin Amerikanerin, wohne und studiere aber in Deutschland. Ich liebe es einfach, in Europa zu leben! Ich betrachte es als solchen Segen, neue Sprachen zu erlernen und verschiedene Kulturen kennen zu lernen. Da ich mit einer Gaumenspalte auf die Welt gekommen bin, habe ich auch schwierige Zeiten durchstehen müssen, was natürlich keinen Spaß macht. Insgesamt bin ich aber gerade dadurch zu dem Menschen geworden, der ich heute bin, und darum bin ich sehr dankbar, denn ich bin damit zufrieden. Meine Vorgeschichte hat mich bei meiner Studiengangswahl maßgeblich beeinflusst. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich behaupte, es sei nicht einfach, mit körperlichen Beeinträchtigungen, für die man nichts kann, fertig zu werden. Mithilfe umfassender pharmazeutischer Pflege kann man aber viele solcher Probleme lösen oder zumindest bekämpfen. Das finde ich enorm wichtig, denn das bedeutet, dass Menschen geheilt werden und ein unbeschwerteres Leben führen können. Man schenkt ihnen dann eines der schönsten Dinge, die es gibt: Hoffnung. Diese Gründe (sowie meine Vorliebe für Naturwissenschaften) haben mich dazu bewogen, Pharmaceutical Sciences zu studieren. Es gefällt mir richtig gut! Wenn ich mal frei habe, findet man mich oft irgendwo in den Bergen, denn ich fahre ausgesprochen gerne Ski und liebe es, zu wandern. Überhaupt bin ich gerne auf Entdeckungstouren im Freien unterwegs. Musik und Literatur mag ich auch (v.A. Dichtung). Ach, und Weihnachten -- die tollste Jahreszeit überhaupt!

Warum ich Mormone bin

Ich wurde zwar mormonisch erzogen, aber die Entscheidung, der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage beizutreten, war meine eigene. Ich habe sie bewusst getroffen, weil ich damals wie heute davon überzeugt war und bin, dass ich darin die Wahrheit gefunden habe: Das Wissen darum, dass ich eine Tochter Gottes bin, ändert meine komplette Aussicht auf mein Leben und noch darüber hinaus: Es hilft mir dabei, ... - ... Ziele zu setzen und mich ständig zu bessern, denn ich bin keineswegs perfekt und will mich weiter entwickeln. Ich bin darum dankbar, ein persönliches Verhältnis zu unserem Himmlischen Vater zu haben und möchte eines Tages zu ihm zurückkehren. Ich weiß, dass er uns liebt und nur das Beste für uns will. - ... die guten sowie die schlechten Zeiten zu überstehen und daraus zu lernen. Machmal gibt es Lasten, die wir tragen müssen, doch dadurch werden wir letztendlich stärker und dabei sind wir niemals allein: Jesus Christus lebt, ist immer für uns da und bildet das ideale Vorbild. Er hat sich für uns geopfert, damit uns unsere Sünden vergeben werden können und wir Fortschritte machen können. - … Entscheidungen zu meistern. Der Heilige Geist kann uns unseren Lebensweg entlang führen und leiten, wenn wir seiner würdig sind. Er macht sich am "wohligen Gefühl" im Herzen bemerkbar und kann uns alle Wahrheiten lehren. Durch den Heiligen Geist wusste ich, dass ich dieser Kirche angehören sollte. - ... meine Mitmenschen würde- und liebevoll zu behandeln und ihnen zu dienen. Dazu zählt auch meine Familie, die mir sehr wichtig ist. Es ist so schön zu wissen, dass meine Familie in Ewigkeit als solche bestehen bleiben kann. Eines Tages werde ich heiraten und eine eigene Familie gründen, worauf ich mich über alles freue. All diese Dinge sind Quellen unermesslicher Freude: Ich bin Mormonin, weil es mich wahrhaftig glücklich macht. Und geteiltes Glück ist vielfaches Glück, weshalb ich die frohe Botschaft des Evangeliums mit anderen teilen möchte.

Wie ich meinen Glauben lebe

2003 wurde ich getauft und wurde damit offiziell ein Kirchenmitglied. Seitdem habe ich aktiv in dieser Gemeinschaft mitgewirkt, was mir wirklich Spaß macht: Ich kann meinen christlichen Glauben täglich leben, mit anderen teilen und überhaupt für sie da sein, egal welche persönliche und religiöse Haltung sie selbst haben. Schließlich sind wir alle Kinder Gottes und haben auch alle ein Bedürfnis nach Fürsorge und Freundschaft. Ich helfe gerne meinen Mitmenschen. Im Alter von zwölf Jahren habe ich begonnen, Nachhilfe zu geben und dadurch mein Licht mit anderen zu teilen. Den anderen bei den Schritten zum Erfolg zu beobachten zu können ist jede Mühe wert. Beim Roten Kreuz bin ich ebenfalls tätig. Dies und andere Dienstleistungsprojekte gehören zu meinen schönsten Erfahrungen, denn so habe ich wirklich tolle Menschen kennengelernt und ihnen ein Lächeln bescheren können. Die vor Freude leuchtenden Gesichter sind mir so lieb und teuer. Was mir auch wichtig ist, ist es, ein gutes Vorbild zu sein. Manchmal kommt es einem fast vergeblich vor, aber es fällt den Leuten wirklich auf, wenn man sich anders verhält und immer versucht, gute Entscheidungen zu treffen. Sie erinnern sich später daran und respektieren das. Wenn ich das Recht wähle, macht es nicht nur in meinem Leben etwas aus -- andere können dadurch beeinflusst werden, und deshalb versuche ich stets, mein Bestes zu geben. Man weiß nie, wie weitreichend die Konsequenzen einer Entscheidung sein können; vielleicht verändert man auch gerade völlig das Leben eines anderen. Für mich ist die Familienforschung davon ein tolles Beispiel. Meine Familie hat dadurch vor einigen Jahren herausgefunden, dass wir noch lebende Verwandte in Schweden haben, die wir aber nicht persönlich kannten. Wir haben ihnen irgendwann spontan eine Weihnachtskarte geschickt und hätten niemals gedacht, dass daraus ein kleines Wunder erwächst. Nun haben wir wahre Freunde dort, die ich so gerne sehe und die mich definitiv zum Besseren verändert haben.