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Christopher: Schweiz, Sportler, jung, Swiss, Musik, Natur, Mormonen.

Hallo, ich heiße Christopher

Zu meiner Person

Im Alter von 20 Jahren habe ich das Wirtschaftsgymnasium abgeschlossen und schnell gemerkt, dass ich nichts damit zu tun haben möchte. Danach war ich für 15 Monate als Unteroffizier in der Schweizer Armee und habe dort das Geld für meinen zweijährigen Missionsdienst in Deutschland verdient. Diese zwei Jahre haben mein Leben verändert und mir geholfen, eine andere Perspektive auf mein Leben zu gewinnen. Ich habe gemerkt, welches Potential wir Menschen haben und wie wichtig es ist, dass wir einander helfen, dieses Potential zu erreichen. Nach meinem Missionsdienst habe ich für 10 Monate im Krankenhaus gearbeitet und hatte da erneut die Möglichkeit Menschen auf eine etwas andere Art und Weise zu helfen - und trotzdem war es irgendwie nicht viel anders. Meine beruflichen Ziele habe ich schon früh definiert. Ich möchte einen Beruf anstreben, der es mir ermöglicht, den Menschen die Freude am Leben zu schenken oder wieder hervorzuholen. Ich möchte sie begeistern aktiv zu sein und das Leben zu geniessen, stets mit einer langfristigen Perspektive. Nebenbei möchte ich aber genug Zeit für meine Familie haben, denn diese bedeutet mir die Welt. So habe ich mich entschieden, eine Karriere als Physiotherapeut zu beginnen, um alle diese Dinge zu kombinieren. Ich habe eine wunderbare Schwester und zwei grossartige Brüder, die besten Eltern, die man sich wünschen kann und werde im Sommer 2014 meine bezaubernde Freundin heiraten. Ich liebe und lebe mein Leben.

Warum ich Mormone bin

Bis ich wirklich verstanden habe, was es bedeutet ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu sein, dauerte es einige Jahre. Bis ich dann wirklich eine tiefe Überzeugung vom Buch Mormon und von den Lehren meiner Kirche hatte, brauchte es noch länger. Ich habe zwar immer an einen Gott geglaubt, das stand nie zur Frage, aber viele Menschen glauben an Gott - deshalb muss man kein Mitglied irgendeiner Kirche sein. Durch unzählige Gespräche mit Freunden innerhalb und ausserhalb der Kirche habe ich gemerkt, dass mich meine Freunde absolut unterstützen und mich so respektieren, wie ich bin. Ich habe herausgefunden, was mir langfristige Freude bereitet, habe den Zweck meines Lebens erkannt und habe gelernt, mein Leben zu lieben. Ich weiss, dass ich unheimlich gesegnet bin und bin so dankbar für die Unterstützung meines Himmlischen Vaters. Oft habe ich gemerkt, wie Er mir geholfen hat gewisse Situationen zu überstehen, Prüfungen zu bewältigen, glücklich zu sein. In meiner Kirche finde ich Antworten auf meine Fragen. Die Freiheit selber entscheiden zu können ist jedem Menschen von Gott geschenkt. Ich kann den Himmlischen Vater im Gebet um Dinge fragen und habe die Erfahrung gemacht, dass Er IMMER eine Antwort gibt, früher oder später und auf Seine Weise. Manchmal ist es nicht die Antwort, die ich mir wünsche, aber da Er mich kennt, ist es IMMER die Antwort, die mir hilft Fortschritte zu machen und glücklicher zu werden. Durch das Evangelium, die Heiligen Schriften, und persönliche Offenbarung weiss ich genau WER ich bin, WAS mein Ziel ist und WIE ich ewige Freude verspüren kann. In meiner Kirche steht Christus im Mittelpunkt, weil Er es möglich gemacht hat, dass wir trotz unserer Fehler die Chance haben, zurück zu Ihm und zu unserem Gott zu kommen. Die Familie hat den höchsten Stellenwert in unserem Leben, sie ist von Gott eingesetzt. Ich weiss, dass ich am richtigen Platz bin, und dass der Himmlische Vater mich liebt. Deshalb bin ich Mormone.

Eigene Erlebnisse

Welche Rolle spielt das Gebet in Ihrem Leben?

Das Gebet ist ein persönliches Gespräch zwischen mir und meinem Himmlischen Vater. Er kennt mich und weiss daher genau, wie es um mich steht. Durch das Gebet können wir Kraft und Trost schöpfen, oder einfach auch ein bisschen Dampf ablassen. Es ist wirklich ein reales Gespräch mit einem realen Gott. Ihm kann ich alle meine Geheimnisse anvertrauen, kann Fragen stellen und auch Antworten erwarten. Da Er allwissend ist, weiss Er genau was ich brauche und was das Beste für mich ist. Die Antworten kommen nicht immer in dem Zeitraum und auf die Art und Weise wie ich es mir wünsche, aber gemäss meinen bisherigen Erfahrungen IMMER so, wie es schlussendlich am Besten für mich ist.

Wie ich meinen Glauben lebe

Meinen Glauben lebe ich jeden Tag, und versuche mein Bestes, diesen auch zu jeder Zeit umzusetzen. Ich beginne und schliesse meinen Tag mit einem Gebet, um dem Himmlischen Vater für alles mögliche zu danken, um Ihm fragen zu stellen, meine Gefühle und Gedanken mitzuteilen, oder Ihn um Hilfe zu bitten. Vor den Hauptmahlzeiten bete ich ebenfalls als Zeichen der Dankbarkeit und um einen Segen auf die Speise zu erbitten. Ich bemühe mich jeden Tag in den Heiligen Schriften zu lesen, egal ob kurz oder lang. Es hilft mir, Ziele zu setzen um irgendwie ein wenig besser zu werden. Das Schriftstudium macht es mir auch möglich, selber das Evangelium besser kennenzulernen - man hat nie ausgelernt und es gibt manche Dinge, die ich noch nicht ganz verstehe. Jeden Dienstagabend treffe ich mich mit anderen jungen Erwachsenen um gemeinsam aus den Schriften zu lernen, und um Themen zu diskutieren und danach gemeinsam etwas kleines zu Essen. Donnerstagabend treffe ich mich meistens mit den Missionaren und anderen Freunden innerhalb und ausserhalb der Kirche, um das Buch Mormon genauer kennenzulernen. Eine grossartige Gelegenheit für Menschen, die noch nicht viel von unserem Glauben kennen! Sonntag ist für mich ein ganz besonderer Tag. Morgens besuche ich die Kirche und am Nachmittag versuche ich mir viel Zeit für die Familie, meine Freundin, den Himmlischen Vater und für mich selber zu nehmen, und dabei auf Arbeit zu verzichten. Verschiedene Aufgaben in meiner Gemeinde sorgen dafür, dass ich auch sonst unter der Woche ab und zu was zu tun habe. Für mich ist dabei sehr wichtig, dass ich den Fokus nicht verliere - was hat erste Priorität, was möchte Gott von mir. Eines ist klar: Er möchte, dass ich Freude habe, und meine Aufgaben mit Liebe erfülle. Nur so funktioniert die Arbeit in der Kirche. Ich gebe mein Bestes, meinen Glauben zu leben und meine Aufgaben wahrzunehmen - und genau das möchte der Himmlische Vater von mir, auch wenn ich nicht perfekt bin.