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Christoph Jentzsch: Familie, Student, Junger Vater, Physiker, Wissenschaftler, Doktorand, Mormonen.

Hallo, ich heiße Christoph Jentzsch

Zu meiner Person

Ich bin noch nicht ganz 30 aber trotzdem schon mit einer tollen eigenen Familie gesegnet. Meine Frau und ich haben drei Jungs und eine Tochter. Der Älteste ist 6. Es ist eine Menge Arbeit, aber es macht Spaß! Ich liebe es mit meiner Familie Ausflüge in die Natur zu machen und Zeit mit ihnen zu verbringen. Meine Frau ist die Liebe meines Lebens. Sie ist Vollzeitmama und Teilzeitstudentin (Psychologie) und ich tue nichts lieber als mit ihr Zeit zu verbringen. Ich bin selber in einer großen Familie mit acht Geschwistern groß geworden. Es war wunderbar! Ich habe Physik studiert und arbeite gerade an meinem Doktor in der theoretischen Polymerphysik. Außerdem bin ich freiberuflicher Softwareentwickler.

Warum ich Mormone bin

Ich bin Mormone, weil ich durch Offenbarung von Gott weiß, das dies seine Kirche ist. Ich bin in der Kirche aufgewachsen und hatte das große Glück von Kindheit an durch Wort und Tat belehrt zu werden. Meine Eltern waren mir sehr gute Vorbilder, und ich konnte sehen, dass das Evangelium glücklich macht. Ich machte früh die Erfahrung, dass Gott mich liebt und meine Gebete hört. Dadurch hatte ich eine innigliche Beziehung zu Gott. Ich zweifelte nie an seiner Existenz oder seiner Liebe. Ungefähr mit 16 stellte ich mir sehr ernsthaft die Frage, ob diese die einzig wahre Kirche sei. Ungefähr zu dieser Zeit las ich von der Verheißung im Buch Mormon, das Gott einen durch den Heiligen Geist dessen Wahrheit bezeugt, wenn man mit aufrichtigen Herzen, wirklichen Vorsatz und Glauben an Christus fragt (Moroni 10:3-4, Buch Mormon). Das tat ich. Ich kann mich noch gut an das Brennen im Herzen erinnern und den Frieden den ich danach gespürt habe. Jeder Zweifel wurde von diesem Licht zerstört. Ich weiß dass das Buch Mormon wahr ist, und damit auch das der Prophet Joseph Smith ein wahrer Prophet war, der die Kirche Jesu Christi wiederhergestellt hat. Etwa zwei Jahre später durfte ich auf eine Mission in Norwegen gehen. Dort lernte ich meinen Herrn Jesus Christus noch besser kennen und lieben. Mein Zeugnis von Jesus Christus als Sohn Gottes und Erretter der Menschheit wurde durch den Heiligen Geist und persönlicher Erfahrung gefestigt. Ich weiß mein Erlöser lebt, und ich liebe ihn von ganzem Herzen. Ich bemühe mich nach seinen Lehren zu leben, und bin dankbar für seine Gnade.

Eigene Erlebnisse

Was hilft Ihnen, Ihre Familie erfolgreich von unerwünschten Einflüssen abzuschirmen?

Zeit mit ihnen zu verbringen. Es gibt eine Menge unerwünschter Einflüsse, sie nehmen oft einen großen Teil der Zeit unserer Kinder in Anspruch. Ich versuche soviel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen. Außerdem rede ich oft mit meinen Kindern einzeln, um zu wissen was sie gerade beschäftigt. Das tue ich meistens beim Einkaufen. Es darf immer nur einer mit (wenn ich mehr mitnehme komme ich nicht zum Einzukaufen :-) ), das hilft mir ihnen einen persönlichen Rat zu geben und die Beziehung zu meinen Kindern zu verbessern. Außerdem ist das tägliche Schriftenstudium, das tägliche Familiengebet und das gemeinsame Abendessen sehr wichtig für uns. Es ist nicht immer leicht pünktlich zum Abendessen zu erscheinen, aber ich bereue es jedesmal wenn ich es nicht schaffe.

Wie ich meinen Glauben lebe

Mein Glaube findet am meisten Anwendung in meiner Familie. Wir versuchen jeden Tag in den Schriften zu lesen, zu beten und jeden Montag einen Familienabend zu machen, in dem wir uns über Grundsätze des Evangeliums unterhalten. Aber viel wichtiger sind die vielen kleinen Lektionen, die wir versuchen unseren Kindern im Alltag mit auf dem Weg zu geben. Ich liebe es meinen kleinen Kindern bei ihren einfachen und schönen Gebeten zuzuhören, und bin so dankbar mit zu erleben wie Gott ihre Gebete beantwortet. Unser Glauben gibt uns Führung und Kraft als Familie. Außerdem helfe ich mit die Arbeit der Brüder in der Gemeinde zu koordinieren. Wir versuchen uns um die verschiedenen Bedürfnisse der Mitglieder zu kümmern, indem wir sie mindestens einmal im Monat besuchen, um sie in ihren Glauben zu stärken und unsere Hilfe anzubieten. Meine Frau unterstützt die jugendlichen Mädchen in der Gemeinde, indem sie mit ihnen verschiedene Aktivitäten in der Woche durchführt und mit ihnen am Sonntag ein Evangeliumsthema bespricht.