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Oliver: Beamter, Modellbau, Allgäu, Mormonen.

Hallo, ich heiße Oliver

Zu meiner Person

Meine Frau und ich haben fünf Kinder - vier Töchter und einen Sohn. Wir besitzen ein älteres Haus, an dem ich seit Jahren herumbaue. Ich habe an der Verwaltungshochschule studiert und bin als städtischer Verwaltungsbeamter in leitender Funktion in einem Jobcenter tätig. Außerdem bin ich Lehrbeauftragter für Sozialrecht an der Verwaltungshochschule. Ich interessiere mich besonders für Geschichte und Architektur und liebe historische Altstädte. Papiermodellbau ist ein weiteres Hobby von mir - wenn ich hin und wieder Zeit dafür finde. Ich bin auch ein begeisterter Chorsänger. In Schule, Hochschule und Kirche habe ich im Chor gesungen, gelegentlich auch im Duett. Mit 40 Jahren habe ich noch das Orgelspielen gelernt; inzwischen begleite ich gelegentlich den Gemeindegesang.

Warum ich Mormone bin

Zwar bin ich als Mormone aufgewachsen - meine Eltern schlossen sich der Kirche an, als ich vier Jahre alt war. Dennoch musste ich mich entscheiden, ob ich diesen Weg gehen möchte. Diese Frage wurde in meiner Jugend wichtig, denn einerseits war ich in der ganzen Stadt der einzige Jugendliche, der unserer Kirche angehörte und damit nach anderen Maßstäben lebte, und andererseits stellte sich mir die Frage, ob ich nach dem Abitur zwei Jahre für den kirchlichen Missionsdienst opfern will. So brauchte ich eine feste Grundlage, auf der ich bauen konnte. Also beschäftigte ich mich intensiv mit den Lehren, mit denen ich aufgewachsen war: Ich las das Buch Mormon, die Bibel und die heutigen Offenbarungen und fragte den himmlischen Vater im Gebet, ob das alles wahr sei. Die vielen Antworten, die ich damals und seither immer wieder erhielt, haben mir das erforderliche Fundament gegeben. Gott lässt mich sowohl spüren als auch mit dem Verstand erkennen, dass die Lehren des Evangeliums, wie sie in dieser Kirche zu finden sind, tatsächlich wahr sind. Diese Gewissheit ist so stark und ein Teil von mir geworden, dass ich sie einfach nicht leugnen kann. Dass wir Kinder himmlischer Eltern sind und uns hier auf der Erde befinden, um durch Erfahrungen und Glauben zu lernen und uns zur Vollkommenheit hin zu entwickeln, ist so wunderbar und auch so einfach und naheliegend. Dass die Familienbeziehungen, die uns hier auf der Erde glücklich machen, über den Tod hinaus bestehen können, ist eine herrliche Verheißung.

Wie ich meinen Glauben lebe

In unserer kleinen Gemeinde wurden mir schon früh verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. So durfte ich bereits mit 17 Jahren den biblischen Unterricht ("Sonntagsschule") leiten. Nach dem Abitur ging ich für zwei Jahre für die Kirche unentgeltlich auf Mission; ich war in Berlin, Greifswald und Frankfurt (Oder) tätig, wo ich - jeweils mit einem amerikanischen Mitarbeiter - anderen Menschen von Jesus Christus und seinem Erlösungswerk erzählte sowie davon, dass Gott - unser himmlischer Vater - auch heute Propheten berufen hat, ganz wie in alter Zeit. Seit ich vor über 20 Jahren von meiner Mission zurückgekehrt bin, hatte ich verschiedene Ämter in der Kirche inne. Als unsere Gemeinde ihr neues Gemeindehaus bezog, war ich Mitglied der Gemeindeleitung. Seit einigen Jahren bin ich für die Jugendarbeit in unserer Gemeinde mitverantwortlich.