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Christian: Familie, Ehe, Lehrer, Kinder, Frieden, Freude, Mormonen.

Hallo, ich heiße Christian

Zu meiner Person

Meine Ehefrau und ich sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Bereits seit dem Kindergarten- bzw. Grundschulalter kennen wir einander. Wir haben jung geheiratet und uns gerne in das Abenteuer einer Studentenehe gestürzt. Das Sprichwort "früh gefreit, nie gereut" trifft absolut auf uns zu. Das Leben hat es gut mit uns gemeint, wir sind die stolzen Eltern von 5 Kindern. Während der Ausbildung bzw. dem Studium sind unsere ersten 3 Töchter und unser einziger Sohn geboren. Als Berufsanfänger kam noch ein weiteres Wunschkind in unsere Familie. Berufliche Veränderungen ließen uns kreuz und quer durch die Bundesrepublik umziehen: In Baden-Württemberg gestartet über Bayern nach Hessen. Und wer weiß, wohin die Reise noch geht. Eigentlich wollte ich als Kaufmann Karriere machen. Als mir bei diversen Praktika in großen Konzernen bewusst wurde, wie schwer Familie und Job vereinbar sein können, entschied ich mich für einen familienfreundlichen Beruf, den des Lehrers. Als Wirtschaftspädagoge bildete ich Kaufleute an der Berufsschule aus, nahm an der Fach- und Berufsoberschule das Abitur ab und begleitete Schüler zum kaufmännisch geprägten mittleren Schulabschluss. Zur Jahrtausendwende habe ich das Beamtentum an den Nagel gehängt und finde große Freude im kirchlichen Bildungswesen. Jugendliche & Junge Erwachsenene unterrichte ich statt früher Buchführung nun "Buch Mormon" und Englischunterricht habe ich schweren Herzens und doch auch wieder gerne für "Ehevorbereitung" eingetauscht.

Warum ich Mormone bin

Freunde und Bekannte wollten oft von mir wissen, warum ich Mormone bin. Kurz gesagt: „Weil ich mir keine bessere Lebensweise vorstellen kann.“ Wenn es Zeit für ausführliche Antworten gibt, teile ich meine Begeisterung über verschiedene Aspekte meiner Religion: Da gibt es unseren Gesundheitskodex, das Wort der Weisheit. Weil ich glaubensbedingt gerne auf Alkohol, Tabak und Drogen verzichte, ist mein Leben und das meiner Familie ein gutes Stück sicherer. Trunkenheit am Steuer ist kein Thema. Meine Lebenserwartung ist nachgewiesenermaßen etwa 10 Jahre über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Unsere Kinder lassen aufgrund ihrer religiösen Erziehung mit hoher Wahrscheinlichkeit die Finger von Drogen. Am liebsten erkläre ich den Glauben an eine ewige Familie, die nicht durch den Tod geschieden wird, sondern auch darüber hinaus andauert. Unsere Ehe wurde nicht nur auf dem Rathaus durch einen Standesbeamten geschlossen, sondern an einem ganz besonderen, heiligen Ort, einem Tempel, für alle Zeit und Ewigkeit durch göttliche Vollmacht gesiegelt. Diese ewige Perspektive gibt unserer Beziehung zusätzliche Hoffnung und eine stabile Grundlage, die ich sonst nirgendwo finden kann. Und dann fasziniert mich seit Langem das Buch Mormon. Dieser Band heiliger Schrift ergänzt die Botschaft der Bibel auf geniale Weise. So habe ich das Evangelium, die frohe Botschaft, in einer Klarheit kennengelernt, die mir viel Freude bereitet. Eines meiner Prüfungsfächer im Abitur war evangelische Religion. Obwohl ich mich bei dieser schulischen Erfahrung mit viel Interesse den großen Sinnfragen des Lebens näherte, fand ich keine eindeutigen Antworten, die meiner Seele den gewünschten Frieden hätten schenken können. Gott hat über Jahrtausende hinweg durch Propheten zu den Menschen gesprochen. Warum soll göttliche Kommunikation irgendwann aufgehört haben? Auch heute einen Propheten hören zu können, ist ein echter Segen für meinen persönlichen Glauben. Der Segen besteht auch in moralischer Sicherheit.

Wie ich meinen Glauben lebe

Sehr gerne singen wir gemeinsam in der Familie, häufig am Abend. Wir haben einen Abend je Woche reserviert, wo wir Zeit nur in der Familie verbringen. Meist Montagabends spielen wir, lesen in der Heiligen Schrift oder musizieren zusammen. Für uns selbstverständlich gehört auch das Familiengebet mit dazu. Bevor wir zusammen eine Malzeit einnehmen sprechen wir ein Gebet. Dabei wechseln wir uns der Reihe nach ab, jeder der möchte, darf das Gebet sprechen. Eigentlich sprechen wir immer freie Gebete, das heißt, wir sprechen keine auswendig gelernten Gebete oder niedergeschriebene Texte. Wenn wir die Hände falten, die Augen schließen und den Kopf ehrfürchtig neigen, dann sprechen wir ganz persönliche Gebete, die recht individuell sein können. Eigentlich wenden wir uns mit unserem Dank und unseren Bitten an unseren Schöpfer gerade so, wie wenn er im Raum anwesend wäre. Unser Schwiegersohn hat es mit viel Fleiß und einer ordentlichen Portion Talent am Klavier weit gebracht. Aber eigentlich hat jedes Familienmitglied zumindest ein Musikinstrument erlernt. Nicht konzertreif, aber für den Hausgebrauch doch ganz brauchbar. In unserem kleinen Familienorchester ist eine Querflöte, Violinen, je eine Harfe und eine Trompete vertreten. Kirchliche Musik im Heim hilft uns Streit zu reduzieren und zueinander zu finden. Wenn wir manchmal Stress miteinander haben, und das kommt in unserer großen Familie doch ab und an vor, dann singen wir mitunter so lange, bis ungute Gefühle durch gute Laune und positive Gedanken vertrieben sind.