mormon.org weltweit
Heinrich: Computer, Mediator, Österreich, Kinder, Neumarkt, Salzburg, Mormonen.

Hallo, ich heiße Heinrich

Zu meiner Person

Seit 2010 Jahren sind meine Frau und ich in Pension. 25 Jahre hatte ich eine eigene kleine kleine Computerfirma. Meine Familie war und ist immer der Mittelpunkt meines Lebens gewesen. Wenn es die Zeit erlaubt, beschäftige ich mich auch handwerklich, wobei ich da immer wieder neues dazu lerne. Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich auch eine Ausbildung als Mediator. 5 Jahre diente ich dem Justizministerium als "eingetragener Mediator"

Warum ich Mormone bin

Im Jahr 1968 kamen die Missionare zu meinem Bruder und seiner Familie. Er hat mich eingelden, mit den Missionaren zu sprechen. den ich habe viele Jahre eine katholische Klosterschule besucht. Nach einigen Belehrungen und einem kurzen Besuch einer Sonntagsversammlung kam ich zum Schluss: Das ist nichts für uns. Ich trat meinen Militärdienst ca 70 km von zu Hause an und die Massionare kamen zurück. Mein Bruder und seine Familie wurden getauft. Meine Mutter wohnte im selben Haus und war darüber sehr erbost. Sie zog nach Wien zu meiner Schwester. Es dauerte nicht lange wurde auch meine Schwester in Wien mit ihrer Familie getauft. Meine Mutter und ich nahmen uns eine eigen Wohnung in Wien. Nach meinem Militärdienst wollte ich nach Wien gehen um meine Berufslaufbahn dort zu beginnen. Kurz vor dem 15. Juni 1969 bekam ich von meiner Mutter eine Einladung nach Wien zu ihrer Taufe. Meibne Reaktion: Jetzt sind sie alle verrückt geworden. Ich war an diesem Tag in Wien und begleitet meine Mutter zu ihrer Taufe. Dort hatte ich ein langes Gespräch mit dem Missionspräsidenten. Am, Ende dieses Gesprächs wurde ich eingeladen ein Gebet zu sprechen und den Herrn zu fragen, ob diese Kirche wahr ist. Beten war mir vertraut. Ich habe den Herrn mit ganzem Herzen gefragt und von ihm eine Antwort bekommen. Mir wurde noch auf den Knien ganz deutlich bewußt: Joseph Smith ist ein Prophet Gottes. Ich kann das Erlebnis nicht beschreiben, aber es ist mir nach mehr als 40 Jahren noch immer sehr lebhaft im Bewußssein. Meine Konsequenz daraus war: Dann muss alles andere auch stimmen. Ich ging am selben Tag noch getauft nach Hause. Die Lehre und die Botschaft des Evangeliums habe ich erst nach meiner Taufe kennen gelernt. Ich habe diesen Schritt nie in meinem Leben bereut. Ich habe im laufe der Jahre viele erlebt. Es hat meine Überzeugnis gefestigt und vermehrt. Ich habe geleernt, dass wir alle wirklich Kinder Gottes sind. Unser Vater liebt uns und möchte uns wieder in den Arm nehmen.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ziemlich exact 40 Jahre habe ich in verantwortungsvollen Aufgaben der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage mit Begeisterung gedient. Unmittelbar nachdem wir in Pension gingen, erfüllten meine Frau und ich eine Vollzeitmission. Wir wurden in den Frankfurt Tempel berufen. Aus den geplanten 18 Monaten wurden 31 wunderbare Monate im Haus des Herrn. Diese Zeit hat uns sehr geprägt. Von 2015 bis 2017 haben wir 19 Monate als Vollzeit Tempelarbeiter im schweizer Tempel verbracht. Für 2018/2019 planen wir eine Mission in der Adriatic South Mission (Albanien, Dalmatien, Kosovo). Wir werden dort mit jungen Erwachsenen zusammenarbeiten. Ich liebe es dem Herrn und den Mitgliedern zu dienen. Zeit und Talente sind das, was wir heute dem Herrn opfern. Neben unserem Dienst in der Kirche, verbringen wir viel Zeit mit unseren bisher 22 Enkelkindern. Sie sind alle wunderbar. Als Eltern muss man die Kinder erziehen, als Großeltern dürfen wir sie verwöhnen. Gerne beschäftige ich mich auch mit meiner Familiengeschichte. Ich bedaure, dass meine Vorfahren nicht mehr aufgeschrieben haben. Ich will das gut machen und schreibe deshalb meine persönliche Geschichte. Schon heute sind meine Kinder begeistert über das Eine oder Andere, dass sie bisher nicht wußten.