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Daniel Dzierzon: Mission, Volleyball, Fahrrad fahren, Elektroniker, Alpenländische, Mormonen.

Hallo, ich heiße Daniel Dzierzon

Zu meiner Person

Seit dem 14. Lebensjahr spiele ich sehr gerne Volleyball, ganz besonders oft, wenn wir in der Gemeinde eine Sportaktivität hatten. Außerdem spiele ich auch Fußball und Ultimate - Frisbee. Zudem fahre ich sehr gerne Fahrrad. Während meiner 3,5 jährigen Ausbildung zum Elektroniker - Betriebstechnik bin ich im Schnitt 300 km pro Jahr mit dem Fahrrad gefahren. Seit dieser Ausbildung befasse ich mich sehr gerne mit Elektronik/Elektrik jeder Art und helfe mit meinen Fähigkeiten jedem, der meine Hilfe benötigt. Seit Juli 2016 bin ich mit meiner wunderbaren Frau Alex verheiratet. Ich bin das jüngste von 4 Kindern. Ich habe 2 ältere Brüder und 1 ältere Schwester. Ich liebe es, wenn ich mit meiner Familie sein kann. Von Oktober 2013 bis September 2015 diente ich als ein Vollzeitmissionar in der Alpenländischen Mission. In dieser Zeit widmete ich all meine Zeit dem Verkünden des Evangeliums Jesu Christi, sowei dem Dienst von armen, kranken und hilfsbedürftigen Menschen. Es war eine wunderbare Zeit, die ich hatte und auch weiterhin haben darf. Derzeit arbeite ich als Elektroniker - Energie und Gebäudetechnik in einer regionalen Firma.

Warum ich Mormone bin

Ich bin der Aufforderung im Jakobus 1:5 gefolgt und habe den Herrn befragt, ob diese Kirche und diese Lehre wahr ist. Ich habe eine Bestätigung auf mein Gebet gehört. Ein für mich sehr prägendes Erlebnis war, als ich meine Ausbildung begonnen habe. Als Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage lebt man unter anderem das Wort der Weisheit, was es verbietet Alkohol, Tabak, Kaffee und schwarzen Tee zu sich zu nehmen. Ich hatte irgendwie immer Angst, dass ich von den anderen gemobbt werde oder mir das Leben schwer gemacht werden würde. Ich habe darum umso stärker gebetet, dass doch die Tage auf Arbeit einfach schön werden und ich keine Probleme habe. Und ich kann zwar nicht erklären, wie es ging, aber ich hatte nie Probleme mit diesen Themen und ich habe mich sofort mit den anderen Jugendlichen angefreundet und somit wurden meine Gebete erhört. Ich bin dem Himmlischen Vater so dankbar dafür, dass er immer auf mich aufgepasst hat und für mich da war. Ich gebe Zeugnis, dass der Vater im Himmel, Jesus Christus und der Heiligen Geist drei getrennte Personen sind, die eine Gottheit bilden. Ich habe darum gebetet und die Bestätigung erhalten und kann einfach jeden einladen sein Leben Gott und Jesus Christus zu weihen. Im Namen Jesu Christi. Amen.

Eigene Erlebnisse

Welche Rolle spielt das Gebet in Ihrem Leben?

Das Gebet spielt eine sehr große Rolle in meinem Leben. Ich hatte viele schwierige Zeiten, die ich ohne das Gebet und damit die Beziehung zu unserem himmlischen Vater und Jesus Christus nicht hätte meistern können. Ein Beispiel dazu war, ich habe eine Arbeit auswärts angefangen und war die ganze Woche weg von Zuhause, der Familie, Freunden, einfach alles was mir lieb war. Ich musste oft weinen und hatte auch immer etwas Angst, aber dann habe ich gebetet und sofort gespürt wie mir der Vater ein Himmel ein wärmendes Gefühl gegeben hatte. Die Angst und die Trauer waren sofort weg und ich habe meine Arbeit so großartig gemeistert, dass der Chef der Firma mich nicht mal gehen lassen wollte, als ich gekündigt habe, um auf Mission zu gehen. Es war eine sehr bewegende Zeit. Ich hatte noch viele weitere Erfahrungen machen mit dem Gebet machen können und ich möchte einfach mein Zeugnis geben, dass der himmlische Vater unsere Gebete erhört und uns zur rechten Zeit eine Antwort gibt. Natürlich fällt die Antwort nicht immer so aus, wie wir uns das gerne vorstellen, aber die Antwort wird immer so sein, dass sie uns zum Nutzen ist. Davon gebe ich Zeugnis im Namen Jesu Christi. Amen.

Warum gehen die Mormonen auf Mission?

Ich bin aus 2 Gründen auf Mission gegangen. Erstens, weil Christus uns dazu auffordert. Schon im neuen Testament lesen wir, dass Christus uns auffordert sein Evangelium zu verkünden. Zum zweiten, weil ich gesehen habe, wie Gott mir im Leben geholfen hat. Ich möchte, dass auch alle anderen Menschen die Chance bekommen, mit Gott zu arbeiten und die Segnungen zu sehen, wenn wir seine Gebote halten. Ausserdem hat Gott für jeden Menschen einen Plan gemacht, durch den wir wieder zurück zu Gott kommen können, um so zu werden, wie er ist. Dieser Plan ist für alle Menschen, aber um ihn zu kennen, muss man das Buch Mormon kennen. Darum gehen wir auf Mission.

Was ist die Mission der Kirche und wie wirken Sie dabei mit?

Die Mission der Kirche ist, dass alle Menschen auf der Erde über das Evangelium Jesu Christi aufgeklärt werden und ihre Beziehung zu Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist stärken. Es gibt auch ein Ziel für alle Missionare : ,,Andere Einladen, zu Christus zu kommen, indem wir ihnen helfen, das wiederhergestellte Evangelium Jesu Christi anzunehmen. Dies geschieht, wenn die Betreffenden Glauben an Jesus Christus und sein Sühnopfer üben, umkehren, sich Taufen lassen, die Gabe des Heiligen Geistes empfangen und bis ans Ende ausharren:" Ein weiteres wichtiges Merkmal ist, dass wir alle Menschen auffordern durch Gebet Gott für die Wahrheit zu fragen. Ich diene zurzeit als ehrenamtlicher Vollzeitmissionar für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in der Alpenländischen Mission (Das umfasst Süddeutschland, Schweiz, Österreich und Norditalien). Diese Tätigkeit dauert 2 Jahre. Ich bin auf Mission gegangen, weil ich Antworten auf meine Gebete bekommen habe und so oft im Leben gesehen habe, wie Gott mich gesegnet hat, dadurch habe ich mein Zeugnis empfangen. Gott hat sogar einmal mein Leben bewahrt, indem er das Auto in dem ich fuhr, durch ein Wunder gestoppt hat. Somit ist es nicht zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ich möchte, dass alle Menschen auf der Welt die Chance bekommen, das Evangelium zu kennen und eine starke Beziehung zu Gott und Jesus Christus aufzubauen. Sie leben und sind für uns da, wenn wir die Gebote befolgen, die sie uns gegeben haben. Ich weiß, dass jeder, der sich Gott hingibt, von ihm Segnungen im Überfluss erlangen kann. Es ist vom Prinzip ganz einfach: habt Glauben, kehrt von euren Sünden um, lasst euch von jemanden, der die Vollmacht von Gott dazu hat, taufen und empfangt den Heiligen Geist und dann harrt einfach bis ans Ende aus.

Welchen Gewinn haben Sie davon, dass Sie den Plan des Glücklichseins kennen?

Der größte Gewinn ist wohl zu wissen, dass ich eines Tages wieder bei Gott sein kann, zusammen mit meiner Familie. Und damit verbunden, dass ich weiß, dass dieses Leben hier einen Sinn hat. Oft passieren Dinge im Leben, die vielleicht komsich oder unangenehm sind, aber wichtig für uns, damit wir zurück zu Gott kommen können. Jedes Mal, als ich schwere Zeiten hatten, habe ich mich immer gefragt, warum ich die haben muss. Aber dann, als ich sie bewältigt habe, hbe ich gemerkt, was ich alles daraus gelernt habe und auch dass es mir im weiteren Leben hilft. Klar kann man sagen, es gibt so viel schlimmes auf der Welt, Gott hilft nicht, aber das stimmt nicht, jeder von uns hat viele Entscheidungen, die er treffen muss. Eine ist: Lebe ich so, wie Gott es möchte? Die zweite: Wie gehe ich mit Prüfungen und Herausforderungen um? Wenn wir die erste Frage mit ja beantworten, dann hiflt er uns, damit wir es schaffen können.

Wie ich meinen Glauben lebe

Meine erste Berufung in der Gemeinde war Organist. Ich war dabei für die Musik während der Versammlungen zuständig. Anschließend habe ich mich sehr ausführlich mit der Genealogie / Ahnenforschung befasst. Ich habe mich mit den Programmen und Systemen sehr befasst und auch viele Forscher unterstützt. Seit 2 Jahren bin ich Leiter der Sonntagsschule, das ist eine Klasse für alle ab 12 Jahren. Dabei habe ich noch viel mehr über das Evangelium Jesu Christi gelernt, wissen über die Heilgen Schriften (Die Bibel, das Buch Mormon, Lehre und Bündnisse und die köstliche Perle) angeeignet, sowie den Umgang mit Menschen verbessert. Ich liebe diese Aufgaben, weil sie mir geholfen haben, einen Teil meiner Schwächen zu beseitigen. Von Anfang Oktober 2013 bis September 2015 war ich ein Vollzeitmissionar der Kirche und war in der Alpenländischen Mission (Österreich, Schweiz, Norditalien und Süddeutschland). Momentan diene ich in der örtlichen Gemeinde als Gemeindemissionsleiter (GML). Das heißt, dass ich für die Missionare hier vor Ort zuständig bin, dafür sorge, dass es ihnen gut geht und alles weitere was mit Missionsarbeit zu tun hat. Ich liebe es Berufungen in der Kirche auszuüben. Diese führen wir übrigens freiwiliig und unentgeltlich aus.