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Nicole: Mutter, Familie, Bekehrte, Volleyball, Hamburg, Mormonen.

Hallo, ich heiße Nicole

Zu meiner Person

Da ich drei Kinder habe, zwei Söhne und eine Tochter, spielt die Familie natürlich eine große Rolle für mich. Mein Mann und ich teilen aber glücklicherweise auch das Interesse an verschiedenen Arten von Sport. Eigentlich mögen wir alle Arten von Ballsport, doch besonders Volleyball, auch weil wir uns durch diesen Sport kennengelernt haben. Ich liebe Urlaub am Meer oder in meiner Heimatstadt Hamburg, lese und bastle gern. Meine Kinder sagen manchmal: "Du hast immer solche Ideen, Mami!" Damit meinen sie wohl, dass ich gern kreativ bin und Spaß daran habe, Dinge zu organisieren. Deshalb macht mir meine Arbeit für eine Volkshochschule vermutlich so viel Freude, weil ich hier sehr viel zu planen und zu organisieren habe. Außerdem entspricht es meiner Neigung, immer neue Dinge zu lernen.

Warum ich Mormone bin

Als ich 17 Jahre alt war, lernte ich meinen Mann kennen, und durch ihn auch die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Wir trafen uns bei einem großen Volleyballturnier, zu dem ein gemeinsamer Freund uns eingeladen hatte. Neben der Begeisterung für diesen Sport, hatten wir auch noch etwas anderes gemeinsam: die Abneigung gegen Parties, auf denen zu viel Alkohol getrunken wurde. Dass er dafür religiöse Gründe hatte, wusste ich zuerst nicht, aber als ich es erfuhr, fand ich es spannend und wollte gern mehr über die Mormonen erfahren. Vorher hatte ich noch nie von der Kirche gehört, war aber in der Form gläubig, dass ich keinerlei Zweifel daran hatte, dass es Jesus Christus wirklich gibt und er der Sohn Gottes ist. Meine Eltern hatten mich dazu erzogen, eine eigene Meinung zu wichtigen Dingen zu entwickeln, und so hatte ich auch keine Scheu, meinen Freund zur Kirche zu begleiten. Ich lernte seine Familie, die Gemeinde und die Missionare kennen, und es gefiel mir gut. Dennoch nahm ich mir meine Zeit, denn ich wollte ganz sicher sein, alles zu verstehen und "richtig" machen zu können. Heute weiß ich, dass man nicht perfekt sein muss, um sich der Kirche anzuschließen, und dass man es auch hier auf der Erde nie sein wird. Zum Glück hatte ich aber schon gelernt, dass Gott durch den Heiligen Geist zu uns sprechen kann, als ich 1997 bei einer Straßenausstellung der Missionare war und mich ärgerte, dass so wenige Menschen den Missionaren zuhören wollten. Da war es, als würde mir jemand ins Ohr flüstern: "Und du, du hast zugehört und weißt, dass die Kirche wahr ist, und lässt dich nicht taufen?" Noch im selben Jahr wurde ich getauft und bin glücklich darüber.

Wie ich meinen Glauben lebe

Das Leben im Glauben wirkt sich jeden Tag darauf aus, was ich denke, sage und tue. Ich bemühe mich, meinen Kindern zu vermitteln, dass unser Vater im Himmel immer für uns da ist und unsere Gebete hört. Daher beten wir jeden Tag gemeinsam und bemühen uns, regelmäßig in den heiligen Schriften zu lesen. Etwas für andere zu tun gehört für mich zu einem Leben als Christ dazu. Auch in meiner Gemeinde mitzuhelfen macht mir sehr viel Freude. Seit meiner Taufe im Jahr 1997 hatte ich schon auf verschiedene Arten Gelegenheit dazu. Anfangs dachte ich zwar manchmal Dinge wie "Kindern unterrichten, das kann ich doch gar nicht!", aber die Berufungen in der Kirche werden durch Inspiration von Gott ausgsprochen, und daher hilft Er einem immer, und man wächst und lernt dazu. Besonders dankbar bin ich dafür, z.Zt. in der Frauenhilfsvereinigung, der Organisation für alle erwachsenen Frauen, dienen zu dürfen. Diese Gemeinschaft der Frauen ist einfach ein großer Schatz in meinem Leben, und ich mag es, wie Alt und Jung hier zusammen wirken und voneinander lernen.