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Hallo, ich heiße Jonas

Zu meiner Person

Was kann ich zu meiner Person erzählen? Am meisten wurde ich bisher durch die vielen Umzüge meiner Familie geprägt. Wir sind von Freilassing (Bayern) nach München gezogen und wohnten dann, nach einem vierjährigen Aufenthalt, für einen längeren Zeitraum in Berlin. Schlussendlich sind wir nun im Spreewald in Lübbenau gelandet. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich durch die vielen Umzüge mein Heimatgefühl verloren habe. Jeder Ort an dem ich war, hat mich geprägt und ist besonders. Jedoch ist es keiner der genannten Orte, an den ich mich besonders hingezogen fühle. Ich bin sehr durch meine Familie geprägt worden und ich liebe sie sehr. Sie bedeutet mir viel. Alle meine Anstrengungen laufen darauf hinaus, dass ich eines Tages eine Familie haben kann, die ich genauso liebe wie meine jetzige Familie, wenn nicht sogar mehr. Des weiteren treibe ich sehr gerne Sport und war deshalb auch in mehreren sportlichen Vereinen aktiv. Ob es für 2-3 Jahre Karate oder für nahezu 5 Jahre Turnsport und Fitnesstraining waren: sportliche Aktivitäten haben mich schon immer begeistert. Vor allem ist es aber auch mein Glaube, der mein ganzes Leben umschließt und nach dem ich mich ausrichte. Das zeigt sich momentan daran, dass ich mich darauf vorbereite, eine Vollzeitmission für die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu erfüllen. Nach meiner Mission möchte ich nach oder in die Nähe von Frankfurt am Main ziehen, um dort zu studieren und zu arbeiten.

Warum ich Mormone bin

Ich war früher einmal ein Heiliger der Letzten Tage, weil ich in diese Kirche geboren wurde. Ich hatte kein eigenes Zeugnis. Meine Bekehrung setzte nicht an einem bestimmten Punkt in meinem Leben ein, sondern wurde durch einen langen und schwierigen Prozess geformt. Wenn mich heute jemand fragen würde, ob ich ihm rational und argumentativ erklären könnte warum ich an Jesus Christus glaube, so könnte ich auf diese Weise nicht antworten. Sicherlich musste ich mit meinem Kopf nachdenken und nachsinnen, jedoch gelangte ich dann auch zu einem Punkt, an dem ich feststellen musste, dass die logische und rationale Sichtweise leider endlich und terminiert ist. Ab diesem Punkt musste ich mich fallen lassen. Es gibt einen wichtigen Teil in meinem Leben, der ausschlaggebend für diesen Prozess war, den ich oben beschrieben habe. Im Buch Mormon steht: "Und ich möchte euch ermahnen: Wenn ihr dieses hier empfangt, so fragt Gott, den Ewigen Vater, im Namen Christi, ob es wahr ist; und wenn ihr mit aufrichtigem Herzen, mit wirklichem Vorsatz fragt und Glauben an Christus habt, wird er euch durch die Macht des Heiligen Geistes kundtun, daß es wahr ist. Und durch die Macht des Heiligen Geistes könnt ihr von allem wissen, ob es wahr ist.". Ich hatte vor einiger Zeit das Buch Mormon noch nie an einem Stück gelesen, und nachdem ich dies das erste Mal tat, gelangte ich zu dieser Schriftstelle, die ziemlich eindeutig schien. Sie verlangte ein Ultimatum. Entweder es ist wahr oder nicht. Ich kniete mich in einem heiligen Gebäude, im Tempel des Herrn, nieder und betete, um Erkenntnis zu erlangen. Die Antwort, die ich bekam, lässt sich nicht mit Worten, die ich kenne, beschreiben. Ich verspürte ein anschwellen meiner Brust und eine unglaubliche Wärme, die mich erfüllte. Diese Antwort kam unmittelbar. Heute kann ich sagen, dass ich ein Mitglied der Kirche Jesu Christi bin, weil ich eine aktive Entscheidung getroffen habe und weil ich ein Zeugnis von der Wahrheit erlangt habe.

Wie ich meinen Glauben lebe

"Glaube ohne Werke ist tot.". So sagt es die Schrift. Ich denke, es sind die kleinen Dinge, die zeigen, wie ich meinen Glauben lebe. Ich bete zu meinem Herrn und Erlöser und ich studiere in den Schriften um Erkenntnis, Wahrheit und Weisheit zu erlangen. Dieser Ablauf begleitet mich tagein und tagaus. Dieser Rahmen, dieses Grundkonzept, ist mit einfachen Worten die Art und Weise, wie ich meinen Glauben lebe. Jedoch bleibt es nicht nur allein dabei. Innerhalb dieses Rahmens kommen noch Aktivitäten dazu, die meinen Glauben erst lebendig machen. Ob es das wöchentliche Nehmen vom Abendmahl ist, der Dienst am Nächsten, die Ausübung meiner Berufung in der Kirche, das Machen von Fehlern, etc. Alles trägt dazu bei, wie ich meinen Glauben lebe. Das entscheidende dabei jedoch ist, dass ich es aktiv mache. Ich entscheide mich täglich aktiv dafür, ein Knecht in den Augen des Herrn zu sein.