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Stepanos: fußball, sprachen, literatur, familie, Armenien, Deutsch, Mormonen.

Hallo, ich heiße Stepanos

Zu meiner Person

Meine Eltern sind Armenier die aus Syrien und dem Libanon stammen, ich aber bin in den USA aufgewachsen. Zur zeit arbeite ich beim Landkreis, und zwar als Kindesunterhaltsbeamter. Dazwischen bin ich noch Student und versuche meine Universitätsausbildung zu absolvieren; doch mit ganztätiger Arbeit und einer kleinen Familie, erweist sich dieses Ziel als schon sehr schwierig. Außerdem hab ich eine breite Palette von Interessen; und zwar aller Art von Sport (sowohl Fußball als auch amerikanisches Football, unter anderem), Literatur, Theater, Comicalben, usw. Ich interessiere mich insbesondere für die Sprachen, Kulturen und Geschichten anderer Völker. Ich kann zur Zeit drei Sprachen (Englisch, Deutsch und Armenisch), studiere die Weltgeschichte an der Uni, bin ziemlich belesen in der Geschichte meines eigenes Volkes und auch etwas engagiert in der örtlichen Armenischen Gemeinschaft. Ich glaube meine Interesse anderen Völkern gegenüber rührt davon her, daß ich als erwachsendes Kind oftmals missverstanden und sogar verachtet wurde, und zwar wegen meiner Herkunft, meines ungewöhnlichen Namens, meines Aussehens, usw. Deswegen von klein auf wollte ich von anderen lernen, damit ich sie besser verstehe, und damit sie sich bei mir akzeptiert und wohlfühlen können.

Warum ich Mormone bin

Als Armenier, gibt es gewaltiger Gruppendruck, Anhänger der armenisch-orthodox Kirche zu sein. Meine armenische Freunde verstehen nicht, warum ich nicht ihrer Kirche gehöre. Doch ich bin Mormone weil der Heilige Geist mir mehrere Male unverkennbar kundgetan hat (und noch immer wieder kundtut), daß diese Kirche tatsächlich die von Christus ursprünglich errichtete Kirche ist, nur im modernen, wiederhergestellten Form. Das ist die einfachste, deutlichste Antwort die ich geben kann. Kurz gesagt, ich habe den Geist mir oftmals Zeugnis der Wahrheit dieser Kirche bzw. des wiederhergestellten Evangeliums ablegen spüren, und ich kann es nicht leugnen - ich wage es auch nicht. Ich hab die Eingebungen des Geistes Gottes zu oft verspürt un zu vielen heilige Erlebnisse gehabt, um die Wahrheit des Buches Mormon und der Kirche im Ganzen ablehnen zu können. Es ist nichts, was ich missdeutet oder mir eingebildet habe. Derartiges ist mir sehr heilig und zu persönlich um hier zu veröffentlichen, doch ich kann auch gegenständlichere Beispiele vorlegen. Ganz schlicht, wenn ich im Buch Mormon lese (genauso wie bei der Bibel), ich spüre den Heiligen Geist sagen, daß das Gelesene wahr ist. Wenn ich irgendwelche Fragen oder Bedenken habe, finde ich Antworten in den Schriften. Ich muss nicht unbedingt Joseph Smith kennen lernen, um zu wissen, daß er ein wahrer Prophet war. Ich weiß, daß kein einzelner Mensch (geschweige denn jemand, der so eine geringe Bildung hatte wie er!) daß Buch Mormon einfach hätte ausdenken oder erdichten können. Einfach zusammengefaßt: ich erkenne und verspüre den heiligen Geist, wenn ich im Buch Mormon lese; daher weiß ich, daß Joseph Smith ein Prophet war, durch wessen Berufung als solches Gott seine Kirche wiederhergestellt hat; weil Joseph Smith ein wahrer Prophet war, weiß ich auch, daß die nachherige Leiter der Kirche auch von Gott berufen worden sind, und daß bis zum heute spricht Gott zu uns durch einen Propheten und zwölf Aposteln, genauso wie in alter Zeit.

Wie ich meinen Glauben lebe

Für mich, Christ sein heißt anderen dienen. Den Dienst lernte ich erst lieben als vollzeitig, ehrenamtlicher Vertreter (Missionar) unserer Kirche, und zwar für die Zeitspanne zwei Jahren im Westdeutschland. Da hatte ich täglich die Gelegenheit Dienstprojekte zu leisten, Kranken und Senioren zu besuchen, und anderen von meinem Glauben zu erzählen. Der Leitspruch während dieser Zeit ist völlig auf Anderen bedacht zu sein; und diese Gesinnung begleitete mir als ich nach Hause zurückkam. Seitdem bin ich in mehreren Berufungen in meiner Gemeinde tätig gewesen, meistens bei unseren Jugengruppen. Jedoch, obwohl Dienst und Unterricht in der Gemeinde wichtig ist, umso mehr wichtig ist es, daß Liebe und wahre Evangeliumsgrundsätze zu Hause erfahren wird. Danach trachten wir in dem wir Christus als Mittelpunkt unseres Zuhausen setzen. Wir sind nicht perfekt, doch versuchen wir jeden Tag aus der Bibel oder Buch Mormon zu lesen und geminsam als Familie zu beten. Auch halten wir jeden Montag Abend den Familienabend ab, welch den Kindern immer sehr gefällt. Dabei wird gesungen, gebetet, ein geistiges Thema wird gegeben, ein Spiel oder sonstige Aktivität wird veranstaltet, und schließlich wird einen kleinen Nachtisch serviert. Ich liebe den Familienabend weil wir voneinander lernen und immer Spaß haben!