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Elischa: bau, bauingenieur, österreich, arizona, familie, musik, Mormonen.

Hallo, ich heiße Elischa

Zu meiner Person

Ich hatte schon in jungen Jahren die Liebe zum Detail und Freude am räumlichen Gestalten. Mit ca. 15 Jahren habe ich meine Ausbildung dann in diese Richtung weiterverfolgt. Ich habe meine Qualifikation mit einem berufsbegleitenden Studium ausgebaut. Jetzt bin ich als Bauingenieur bei Bauprojekten in der Vorbereitung und Überwachung tätig. Auch neben meinem Beruf, der mir sehr viel Spaß macht, habe ich viele Interessen, für die manchmal weniger Zeit ist. Ich arbeite gerne mit Holz, bin leidenschaftlicher Heimwerker und arbeite gern in unserem kleinen Garten. Besonders Musik gehört zu meinen Vorlieben. Ich spiele auch selbst etwas Klavier. Meine größte Freude ist jedoch meine Familie. Ich bin glücklich verheiratet. Meine Frau und ich haben drei Kinder. Wir genießen gemeinsame Familienaktivitäten, sei es montags beim Familienabend oder am Wochenende Ausflüge in den Park, an einen See oder in die nahegelegenen Berge. Die Zeit mit meiner Familie zeigt mir dann immer wieder ganz deutlich, um was es wirklich im Leben geht: „…Menschen sind, damit sie Freude haben können.“, wie der Prophet Nephi im Buch Mormon schon vor ca. 2600 Jahren geschrieben hat. Und Freude stellt sich bei mir ein, wenn ich mit meiner Familie zusammen bin. Durch das Evangelium Jesu Christi weiß ich, dass die Familie die wichtigste Einheit in der Gesellschaft, ja im ganzen Universum ist, und dass sie ewig besteht. Umso eindringlicher ist der Wunsch in mir, diese Beziehungen so gut wie möglich zu pflegen.

Warum ich Mormone bin

Da meine Eltern und Großeltern schon Mitglieder der Kirche Jesu Christi waren, als ich geboren wurde, bin ich mit dem Glauben und der Lehre der Mormonen aufgewachsen. Ich hatte eine schöne Kindheit und Jugendzeit, in der ich viele Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Glauben hatte. Ein markantes und entscheidendes Erlebnis trug sich am Ende meiner Schullaufbahn zu. Ich hatte bislang nur gute Erfahrungen mit dem Wort Gottes und seiner Kirche gemacht. Ich wollte auch dem Gebot Gottes gehorsam sein und wie alle jungen Männer zwei Jahre in den Dienst Gottes und seiner Kirche stellen. Ich konnte diese Entscheidung aber nur treffen, wenn ich mit aller Gewissheit wusste, dass dies seine Kirche und für mich der richtige Weg ist. So betete ich eines Abends um Führung von meinem Vater im Himmel, er möge mir zeigen, ob das der richtige Weg sei. Am nächsten Tag schon erhielt ich eine so deutliche Antwort auf mein Gebet, dass ich es nicht leugnen konnte und niemals kann. Das Gefühl, dass Gott meine einfache Bitte erhört hatte war für mich das wertvollste, das ich je verspürt habe. In weiterer Folge bereitete ich mich darauf vor, um zwei Jahre ehrenamtlich Gott und seiner Kirche zu dienen. Ich durfte das Evangelium in einem fernen Land auf Englisch verkünden. Dies war eine wunderbar bereichernde Zeit meines bisherigen Lebens. Seither habe ich viele weitere wichtige, aber auch ganz einfache Entscheidungen mit der Hilfe Gottes getroffen. Durch das Gefühl des Heiligen Geistes habe ich so Antworten auf meine Gebete bekommen. Dieses Prinzip, dass Gott nicht nur zu Propheten in Offenbarungen spricht, sondern auch zu mir persönlich, in einer „persönlichen Offenbarung“ bedeutet mir alles. Ich weiß, dass wo immer ich bin, in welcher Lage meines Lebens ich mich auch befinde, ich bin niemals allein. Ich habe einen liebenden Vater im Himmel, der mich genau kennt und weiß was ich brauche. Ich muss mich nur an ihn wenden.

Eigene Erlebnisse

Wie hat der Heilige Geist Ihnen schon geholfen?

Bei einer der wichtigsten Entscheidungen in meinem Leben, der Wahl meines Ehepartners.

Wie ich meinen Glauben lebe

Mir macht es Spaß, Dinge zu organisieren, zu ordnen, zu strukturieren und übersichtlich zu gestalten. Dabei muss ich natürlich ständig darauf achten, dass ich das menschliche nicht aus den Augen verliere, bevor ich mich zu sehr auf Programme und Listen fixiere. Mein Vater im Himmel kennt mich genau und weiß dass dies eine meiner Stärken ist, die mir auch Freude bereitet. So konnte ich schon in der Verwaltung und Organisation in der Pfahlleitung als Sekretär mitarbeiten. (Ein Pfahl ist ein geographisches Gebiet, das mehrere Gemeinden umfasst. Eine Gemeinde ist die kleinste geographische Einheit in der Kirche.) In Österreich gibt es zwei Pfähle. Dadurch konnte ich viel über den Aufbau und das Wirken der Kirche Jesu Christi lernen. Momentan bin ich als Bischof einer Gemeinde tätig. Alle Ämter und Berufungen, die in der Kirche Jesu Christi HLT ausgeübt werden, sind ehrenamtlich. Zu jedem Bischof (Oberhaupt jeder Gemeinde) gibt es zwei Ratgeber, die ihm zur Seite stehen. Hier gibt es gerade im Bereich der Seelsorge viele Bereiche, wo man helfend tätig sein kann. Ich besuche unter anderem auch regelmäßig (meist einmal im Monat) vier bis fünf Haushalte, die mir zugeteilt sind, um die ich mich im Besonderen kümmere. Durch die eingesetzte Zeit fühle ich mich in meinen persönlichen und familiären Belangen durch meinen Vater im Himmel sehr beschützt und gesegnet.