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Chad: Ingeniuer, Wissenschaft, Klavier, Student, Mormonen.

Hallo, ich heiße Chad

Zu meiner Person

Wenn ich etwas tue, tue ich so voll und ganz. Als Student bin ich engagiert. Ob es Chemie oder Deutsch oder Geschichte ist, mache ich es interessant. Ich mache ein Praktikum mit einer Pharmazeutischen Firma gerade. Ich bin Assistent für eine Chemieprofessorin. Aber auch versuche etwas Artistisches zu tun. Ich bin Klavierbegleiter bei Tanzklassen, und ich gebe Klavierlektionen freiberuflich. Freunde werden mich auch bitten, bei ihrer Hochzeitsfeier Klavier zu spielen. Ich plane daran, Professor selbst zu werden, und ich hoffe, mein Doktorat in Deutschland zu machen. Ich bin ein zurückgekehrter Missionar, und eigentlich bin ich nur zurück seit einem Jahr. Ich lese gerne, besonders Sachliteratur—und Bücher auf Deutsch helfen mir mein Deutsch zu behalten. Ich werde um fünf Uhr aufstehen, um ein bisschen Lesen zu schaffen, bevor ich zur Uni fahren muss. Im Sommer bin ich gerne draußen, und die Berge sind nahe genug, dass ich öfters wandern gehen kann.

Warum ich Mormone bin

Ich bin in der Kirche aufgewachsen, und daher hatte ich immer das Evangelium. Ich sang Kirchenlieder als Kind, und ich las in den Schriften mit meiner Familie. So ist das Evangelium gelernt—in der Familie. Ich erinnere mich als ich in der Schule war, ein Freund, der keine Mitglied war, stellt mir die Frage: „Wenn du nicht in der Kirche geboren wärest, würdest du immer noch Mitglied sein?“ Die Frage hat mir berührt, und es hat eine Suche für mich angefangen. Ich wurde dankbar, dass ich das Evangelium immer hatte. Ich sehe mein Wendepunkt, meine Herzenswandlung, als ein wahres Verständnis der Umkehr. Ich machte etwas in meinem Leben, wo ich solche Schuld fühlte, wie ich nie vorher gespürt hatte. Es war in diesem Moment, worin ich sah, warum das Leiden und das Sühnopfer Jesu Christ gemacht wurde. Ich fand, wie schön es ist, vergeben zu werden. Ich weiß, dass wir frei von Sünden und von Schuld sein können, wenn wir unseren Glauben an Jesus Christus ausüben. Das Evangelium ist wichtig für mich, weil es Zweck zum Leben gibt. Ich weiß, dass ich immer ein Sohn Gottes sein werde—auch wenn ich Fehler mache. Meine Sicht geht von direkter Erfahrung zum Ewigen. Mein Studium ist sicher wichtig, aber ich mache meine Prioritäten nicht gemäß meinen beruflichen Zielen, sondern gemäß dem Evangelium. Das Evangelium lehrt mich Nächstenliebe. Ich muss mich immer strecken, aber ich versuche mehr und mehr über anderen zu denken als mich selbst. Das Evangelium macht das zum Höhepunkt: „Ein neue Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebet, wie ich euch geliebt habe.“

Eigene Erlebnisse

Welche Rolle spielt das Gebet in Ihrem Leben?

Das Gebet

Wie ich meinen Glauben lebe

Das Evangelium ist da nicht nur studiert zu werden, sondern gelebt zu werden. Es muss zum Teil unseres Lebens sein, und diese Übersetzung vom Lesen zu Leben ist manchmal schwierig für mich. Meine Mission half mir, dabei besser zu sein, als ich das Evangelium mit anderen teilte, und seit ich zurückkam, versuche ich das noch zu behalten. Ich bin jetzt Gemeindemissionar. Das bedeutet, dass immer noch kann ich anderen helfen, ihren Glauben an Jesus Christus zu stärken. Ich besuche anderen innerhalb und außerhalb der Kirche. Es ist nicht so mühsam wie die Vollzeitmissionare—Student zu sein ist schon viel. Aber ich finde diese Zeit ist die Wertvollste. Missionsarbeit ist Liebe. Ich sehe anderen, die kämpfen im Leben. Ich sehe viele, die Hilfe brauchen. Viele fragen sich, warum es solche Schwierigkeiten im Leben gibt, wenn es auch ein Gott gibt. Hier sehe ich, was Jesus Christus meinte, als er sagte: „Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“ Wie ich selbst eine Herzenswandlung erfuhr, sehe ich wie anderen eine Herzenswandlung erfahren. Dazu bin ich auch Tempelarbeiter. Jeden Samstagmorgen stehe ich früh auf, um im Haus des Herrn zu arbeiten. Der Tempel ist ein Ort, wo wir Bündnisse mit Gott schließen. Auch machen wir Arbeit für die Verstorbenen—die, die nicht die Möglichkeit hatte, das Evangelium zu hören, als sie auf der Erde waren. Als Tempelarbeiter, sehe ich die Liebe, mit denen diese meine Brüder und Schwestern arbeiten. Im Tempel zu arbeiten ist ganz anders als jede andere Arbeit. Hier arbeitet man im Haus des Herrn. Hier gibt’s eine Zuversicht und eine Ruhe, die nur hier zu finden ist.