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Thady: Musik, Familie, Freude, Mormonen.

Hallo, ich heiße Thady

Zu meiner Person

-20 Jahre alt -Missionarin mit Herz -Musikliebend, unglaublich unglaublich musikliebend sogar -Begeistert + lebensfroh -Bunt -Naturliebhaberin -Familienmensch

Warum ich Mormone bin

Weil ich das Evangelium brauche, es mir Halt im Leben gibt und ich eine Freude verspüre, die unbeschreiblich ist. Ich bin in eine Familie geboren worden, in der die Kirche schon länger präsent war und nach und nach habe ich für mich selbst herausgefunden, dass es tatsächlich das ist, was ich will und brauche. Durch die Kirche habe ich meinen persönlichen Sinn im Leben entdeckt, mein Ziel, sowie mein Potenzial und den Wunsch, so zu sein, wie ich mir es vorgenommen habe. Ich weiss, dass es einen himmlischen Vater gibt, der mich unendlich liebt und mir jederzeit hilft. Ich weiss, dass es mein grösstes Ziel ist es, eines Tages zu ihm zurückzukehren und mit meiner Familie für ewig bei ihm zu leben. Darauf richte ich mein Leben aus und allein schon der Weg dorthin macht mich so unglaublich glücklich. Ich liebe mein Leben - und das tu ich hauptsächlich, weil ich weiss, wieso ich hier bin und weil in dem Zuhause, in dem ich wohne, die Lehren Jesu Christi im Mittelpunkt stehen.

Eigene Erlebnisse

Warum gehen die Mormonen auf Mission?

Das Ziel einer Mission ist es, Menschen einladen, zu Christus zu kommen. Das mag auf unterschiedlichste Weise geschehen. Es gibt sooo viele Menschen auf der Welt, die nach der Wahrheit suchen und sie einfach nicht finden. Es gibt so viele Menschen, die das Evangelium brauchen, als Halt im Leben, als Freude usw. Die Missionsarbeit besteht darin, diese Menschen zu belehren, ihnen die Kirche nahezubringen und sie einladen, persönlich für sich herauszufinden, ob die Kirche wahr ist. Ich habe das Vorrecht, momentan als Missionarin in Südtirol tätig zu sein und es gibt mir die grösste Freude überhaupt. Ich weiß, dass dies eine heilige Aufgabe ist und die Missionsarbeit unheimlich wichtig ist. Bei mir sind es 1 1/2 Jahre, die ich volständig dem Herrn weihe, um mich auf sein Werk zu konzentrieren. Ich weiß, dass es das Richtige ist und ich weiß, dass es mir und anderen Menschen hilft. Ich bemühe mich, jeden Tag ein bisschen christusähnlicher zu werden und diese Freude, dir mir das Evangelium bringt, mit anderen Menschen zu teilen.

Welche Rolle spielt das Gebet in Ihrem Leben?

Das Gebet nimmt von Jahr zu Jahr eine immer grössere Rolle in meinem Leben ein. Für manche Menschen ist das Gebet ein Hilferuf an ein höheres Wesen, welches irgendwo im All schwebt und sich die Gebete von weiteren Millionen Menschen anhören muss. Ich habe allerdings für mich selbst herausgefunden, dass es anders ist. Gott ist unser himmlischer Vater und wie auch immer er das in seiner Allmacht macht - ich weiss, dass er MIR ganz persönlich zuhört und mir Antwort gibt. Ich spüre oft, dass er mich lieb hat und dass er möchte, dass ich glücklich bin. Ich weiss, dass ich ihm alles anvertrauen kann. Manchmal kommen unsere Antworten nicht auf die Weise, wie wir uns das vorstellen. Wenn wir eine Frage an unsere Eltern haben rufen wir sie ja auch nicht schnell an, geben die Frage durchs Telefon und legen dann sofort wieder auf. Das Zuhören ist ganz wichtig. Darauf achten, wie der himmlische Vater mit uns kommuniziert. Die schönsten Erfahrungen mit dem Gebet habe ich gemacht, wenn ich gemerkt hab, dass ein Dialog stattgefunden hat - und nicht ein Monolog mit meinen Beschwerden und Wünschen. Es ist nicht immer einfach, durch den Heiligen Geist zu erkennen, was Gott von uns möchte - aber ich hab gemerkt, dass ich diese Führung in jedem Aspekt meines Lebens brauche. Ich habe keine Ahnung, was mein Leben noch bringt. Ich kann nicht in die Zukunft sehen. Ich habe mein begrenztes Sichtfeld mit meiner Meinung und eingeschränktem Wissen. Deshalb finde ich es so wichtig, des öfteren mal jemanden zu fragen, von dem ich weiss, dass er es einfach besser weiss. :)

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich lebe meinen Glauben, indem einfach ich selbst bin. Fröhlich, freundlich und hilfsbereit (ich bemühe mich zumindest ;)). Zur Zeit bin ich als Missionarin der Kirche in Südtirol tätig. Hier spreche ich mit den unterschiedlichsten Menschen über den Glauben. Ich bin so glücklich, weil ich das Evangelium habe und bemühe mich, anderen Menschen ein bisschen an meiner Freude teilhaben zu lassen. Bisher habe ich schon von vielen Menschen die Frage gehört, wie man auf solch eine Idee kommt, freiwillig 18 Monate lang ohne Fernsehen, Facebook, Besuch von Familie, Freizeit oder Urlaub zu leben und dafür auch noch zu bezahlen. Natürlich ist das verständlich, so auf die Situation zu blicken, wenn man nicht spürt, welche Freude einem das Evangelium bringt. Ich geniesse es in vollen Zügen, jeden morgen in den heiligen Schriften zu studieren, mich mit Menschen darüber auszutauschen. Ich geniesse es, meine Ideen und Gedankenansätze mit Menschen zu teilen durch die Überzeugung anderer Menschen mein eigenes Zeugnis zu stärken. Ich geniesse es, Menschen zu dienen, zu helfen OHNE einen Gegenwert dafür zu bekommen. Die Freude meinerseits und die Dankbarkeit anderer erfüllt mich mit einem Frieden, wie ich ihn sonst nicht bekommen würde. Ich liebe es, hier zu sein. Ich liebe es, zu lernen. Ich liebe es, Menschen auf dem Weg zu Jesus Christus zu begleiten, weil ich bei anderen und vor allem bei mir selbst so stark erlebt habe, wie Jesus Christus Leben verändert. Menschen verändert. Schwächen in Stärken umwandelt und den Menschen die Hoffnung gibt, nach der sich so viele sehnen.