mormon.org weltweit
Thomas Fieger: Eberswalde, Deutschland, ewige Ehe, Physik, Bekehrter, Fieger, Mormonen.

Hallo, ich heiße Thomas Fieger

Zu meiner Person

Ich bin 36 Jahre alt, habe trotz aller Hindernisse mein Abitur letztes Jahr abgeschlossen und habe mich als Modelltischler beruflich selbständig gemacht, hauptsächlich im Bereich Schiffsmodellbau und Architekturmodellbau, um vielleicht in einem Jahr Physik und später Astro- Quanten und Kernphysik zu studieren. Daraus wird vermutlich klar, dass ich ein großes Interesse an Physik habe aber auch handwerklich begabt bin. Ich jogge auch gern, fahre gern mit dem Fahrrad, schwimme gern und bastle gern an meinem Fahrrad, Computer, Moped und Auto. Ich möchte Physik studieren und mich im Kontrast dazu geistig soweit entwickeln, dass ich sowohl durch technische Entwicklungen als auch mir verheißene geistige Gaben den Menschen helfen kann, etwas weniger Leid ertragen zu müssen, einen höheren allgemeinen Lebensstandard zu erreichen, an dem alle teilhaben können, und um so der Menschheit und der Welt gemeinsam mit anderen zu helfen, sich auf das nahende Millennium vorzubereiten, denn ich weiß, dass es nahe ist.

Warum ich Mormone bin

Noch bevor ich mich dafür entschieden hatte als Kind den Weg der evangelischen Kirche zu lehren, hatte ich ein starkes persönliches Zeugnis vom ewigen Leben und einem himmlischen Vater, der jedes seiner Geistkinder liebt. Im Laufe meines Werdegangs in der evangelischen Kirche stellte sich mir immer mehr die Frage, gerade weil ich fühlte und wusste, dass die Liebe das Wichtigste im Evangelium Jesu Christi (und auch für mich sowohl geistig als auch emotional war ist und immer sein wird, ja selbst die Treue zu der Partnerin, die ich liebte bevor ich in diese Welt kam und auf ewig lieben werde, wenn ich diese Welt lange verlassen haben werde) ist, dass der himmlische Vater nicht möchte, dass wir die Liebe als das Glück im Leben kennen lernen, um dann in der Ewigkeit vom über alles geliebten Ehepartner getrennt zu bleiben. Eines Tages in der Jungen Gemeinde, also nach der Konfirmation in der evangelischen Kirche, stieß ich auf die Aussage "Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein." (siehe Matthäus 16:19) Trotz der Eindeutigkeit dieser Aussage erklärte mir die örtliche Pfarrerin, dass es ewige Bündnisse und insbesondere eine ewige Ehe nicht gäbe. Das war der Punkt, an dem ich meinen Glauben an die evangelischen Kirche verlor, nicht aber an einen liebenden himmlischen Vater. Viele Jahre später begegnete ich den Missionaren. Sie fragten mich quasi im Vorbegehen, was ich von Gott halte oder wie ich darüber denke. Darauf antwortete ich, dass ich an Gott glaube, aber ob ich an ihre Kirche würde daran liegen, ob sie an die ewige Ehe, Engel und geistige Gaben glauben. Sie gaben mir die richtigen Antworten und in Folge dessen lernte ich die Kirche kennen und ließ mich 6 Monate später taufen, sobald ich mich selbst dafür bereit fühlte und diesbezügliche Bestätigung durch den Heiligen Geist erhielt (gemäß Jakobusbrief 1:5).

Eigene Erlebnisse

Was ist Hoffnung? Worauf hoffen Sie?

Meine Hoffnung, das ist eine gute Frage. Es ist eher ein Wissen, denn ich habe es nicht durch Glauben gelernt, sondern weil es seit meiner frühesten Kindheit ein Teil meines seelischen Selbst ist. Ich weiß, dass ich in die Welt gekommen bin - nicht wie es bei den meisten ist, um sich im zweiten Stand des irdischen Daseins zu bewähren und sich als würdig des celestialen Reiches und somit der Gegenwart Gottes zu erweisen - sondern um gemeinsam mit meiner Seelenpartnerin von vorbestimmter Zeit an einer Bestimmung auf Erden zu entsprechen um durch die sich in uns ergänzenden geistigen Gaben den Menschen zu helfen, sich auf das nahende Millennium vorzubereiten. Obwohl ich die persönliche Verheißung habe, dass ich meiner Seelenpartnerin erst unmittelbar vor dem Beginn unserer gemeinsamen Bestimmung begegnen werde und sie mir in ihrer verherrlichten Form begegnen wird, habe ich keine Zweifel daran, dass diese Zeit auf die eine oder andere Art eintreten wird, sobald ich das Vertrauen in die mir verheißenen Gaben gefunden habe. Wenn ich das notwendige Vertrauen im Bedarfsfall erlangt habe, werde ich in Folge des Wiedersehens in Vorbereitung auf diese gemeinsame Bestimmung entrückt werden und im Falle des Misserfolgs aufgrund unzureichenden Vertrauens werde ich kurz nach meinem irdischen Tod (das ist ebenfalls eine persönliche Verheißung) in verherrlichter Form gleichzeitig mit meiner Seelenpartnerin hierherkommen, und dann wird keine Vorbereitungszeit mehr erforderlich sein (durch meinen Tod würde also meine persönliche Vorbereitungszeit sogar noch verkürzt werden und ebenso die zeit der Segnungen für die Menschheit und die Welt früher eintreten, was das Werk von meiner Partnerin und mir angeht). Dies mag seltsam erscheinen, aber ich weiß, dass meine Seelenpartnerin und ich bereits zusammen waren - also emotional miteinander verbunden waren, noch bevor ich in diese Welt kam - und dass wir gemeinsam einem Aufruf gefolgt sind, diese Bestimmung zu erfüllen.

Auf welche Weise sind Ihre Gebete schon erhört worden?

Das ist sehr vielseitig. Oft war es in Bezug darauf, dass ich um Antworten gebeten hatte. (Dazu mehr zu der Frage "Wir hat der Heilige Geist Ihnen schon geholfen?") Oft war es aber auch so, dass ich um Beistand gebeten hatte, der mehr einen Eingriff auf die Umwelt erforderte oder auch Führung in einer Klassenzeit. Sowohl bezüglich dem Wetter, wenn ich Zeitungen ausgetragen hatte und es dem Regenradar im Internet entsprechend einen starken Regen geben sollte, und es dennoch nur kurz vor der Arbeit und direkt nach der Arbeit regnete, die Zeitungen also alle trocken zu den Lesern gelangten, als auch bezüglich der Leitung durch den Heiligen Geist bei einer Klassenzeit oder einer Ansprache habe ich oft erlebt, dass ich das, was ich eigentlich vorbereitet hatte, gar nicht mehr vermitteln konnte, sondern stattdessen etwas, was viel besser, inspirierender und bezüglich dem Evangelium und seinen Segnungen bereichernder war.

Welche Lehren des Erlösers beeinflussen Sie ganz besonders?

Dass man von Sünden nicht nur umkehren kann, sondern dass Handlungen immer den Gedanken folgen, und dass die Gedanken, die zu diesen Sünden führen bereits vermieden werden können und sollten. Dass ein Kind unschuldig ist, egal was seine Eltern oder weitere Vorfahren selbst bis zu Adam und Eva getan haben (dass es also keine Erbsünde gibt). Dass jedem vergeben wird, der ehrlich von seinen Sünden umkehrt und der bereit ist, allen entsprechend vergebungs- und hilfsbereit zu sein, auch ohne dass man um Hilfe oder Vergebung gebeten wird.

Wie hat der Heilige Geist Ihnen schon geholfen?

In Gebeten habe ich oft Antwort erhalten, beispielsweise als ich darum gebetet hatte, ob und wann ich bereit für die Taufe war (6 Monate nach dem Kennernlernen der Kirche), wann ich bereit für das Aaronische Priestertum war (4 Jahre nach der Taufe), für das Melchisedekische Priestertum, den Patriarchalischen Segen, den ersten Tempelbesuch, das eigene Endowment und so weiter. Außerdem half mir der Heilige Geist oft durch warnende oder prophezeiende Visionen vor allem in Träumen, um mir zu helfen, schwierige Entscheidungen richtig zu fällen oder um mich auf Dinge vorzubereiten, deren ausschlaggebende Entscheidungen zumeist ohne mein Wissen getroffen wurden. Obwohl ich oft die Warnungen in meinen Entscheidungen dummerweise nicht befolgte, blieb er mir doch ein guter Ratgeber, sodass ich den anderen Warnungen folgen konnte, wenn ich sie erkannte. Der Heilige Geist half mir auch sowohl alle mir verheißenen geistigen Gaben zu erkennen, zu verstehen (wie diese einzusetzen sind, auf welcher grundlegenden Wahrheit sie beruhen, worauf diese sich beziehen und in welchem Umfang) als auch durch Eingebungen, wann deren Einsatz erforderlich ist, einige von ihnen zu verwirklichen. Diejenigen, durch welche ich nichts zu riskieren brauchte, konnte ich sogar schon nutzbar machen, aber solche, die bei zu wenig Vertrauen eine Gefahr für mein Leben wären hatte ich bisher noch nicht einzusetzen versucht. Dennoch, wenn ich jemals eine Eingebung haben sollte, wo mein Leben aufgrund einer gegenwärtigen Situation ohnehin in Gefahr wäre, so würde mich nichts daran hindern, zu versuchen, zumindest das Wohl von anderen zu bewahren - sei es auch auf Kosten meines eigenen Lebens.

Welche Segnungen haben Sie durch Ihren Glauben an Jesus Christus empfangen?

Ich glaube, dass ich durch meinen Glauben an Jesus Christus eine Stärkung und eine Festigung meines Glaubens an einen liebenden himmlischen Vater erfahren habe. Ich glaubte zwar bereits in meiner frühesten Kindheit an einen liebenden himmlischen Vater, ja ich verstand intuitiv sogar sehr viel von der Natur und dem Zweck des irdischen Daseins und hatte auch in meiner frühesten Kindheit schon Erinnerungen an das himmlische Dasein, aber wie wichtig es ist, dass der eigene innere Friede nur durch Nächstenliebe, Umkehr, Sühne und Vergebungsbereitschaft kommt und das Christus diesen Weg gelehrt, vorgelebt und für die Menschen ermöglicht hat, das habe ich spätestens durch meinen Glauben an Christus zu verstehen gelernt. Ich habe auch zu verstehen gelernt, dass ebenso wie Christus auch ich durch direkte geistige Eingebungen Weisheiten, Wahrheit und geistige Führung im Laufe meines Lebens erfahren habe, immer Erkenntnis um Erkenntnis, die weit über menschliches Verständnis hinaus gehen, sowohl was das irdische als auch das ewige Dasein betrifft, und sowohl was die wirtschaftliche, wissenschaftliche und technische Entwicklung als auch die Realisierung und Nutzung geistiger Gaben zu Verbesserung des allgemeinen Lebenstandards angeht, wie auch den Beitrag an den letzten Vorbereitungen auf das nahende Millennium.

Inwiefern hilft Ihnen der Besuch der Versammlungen der Kirche?

Durch die Versammlungen der Kirche habe ich meinen Glauben und mein persönliches Zeugnis immer weiter festigen können, immer besser zu verstehen gelernt, wie wichtig das Evangelium und die damit verbundenen Bündnisse und Segnungen sind.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich gehe gern in die Kirche, war bisher erster Ratgeber in der örtlichen Zweigpräsidentschaft und werde dies vielleicht auch wieder werden (nur haben wir momentan einen neuen Zweigpräsidenten). Ich gehe gern mit bei Heimlehrebesuchen, freue mich an den Möglichkeiten für Aktivitäten, den Klassen zum besseren Verständnis des Evangeliums, der Bündnisse, Segnungen und Möglichkeiten in dieser Kirche für die Neubekehrten, wie diese Bündnisse und Segnungen dem Evangelium Jesu Christi entsprechen.