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Jonathan: Mormonen.

Hallo, ich heiße Jonathan

Zu meiner Person

Mein Deutscher Vater und meine Schweizer Mutter zogen mich mit drei anderen Geschwistern in einem kleinen Dorf in der Schweiz auf. Neben Schule, Sport und Bücher lesen, liebte ich die Freiheit in der Natur. Baumhüttenbauen, Fussballspielen und Hausaufgaben gehörten zu meinem Alltag. Von meinen Eltern lernte ich dabei jeden Tag etwas Neues. Vom Holz sägen, Bergsteigen und Reisen übers Tischtennis spielen bis zum Nähen. Meine Kindheit ist gefüllt mit wunderbaren Erinnerungen und Erlebnissen. Nach der obligatorischen Schulzeit begann ich eine Lehr als Kaufmann und besuchte nebenbei die Berufsmaturitätsschule. Drei Jahre später schloss ich erfolgreich ab. Währen Zeit als Sanitäts-Unteroffizier lernte ich dann wie sehr mich der menschliche Körper und sein Organismus fasziniert. Weiter erkannte ich den Drang über meine Grenzen hinauszugehen. Ob es Laufen, Schwimmen oder Volleyball spiele ist, ich bin immer in Bewegung. Zurzeit bin ich Missionar der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in San Diego, Kalifornien. Ich versuche hier so vielen Menschen wie möglich zu helfen und ihnen die frohe Botschaft des Evangeliums zu verkünden.

Warum ich Mormone bin

In der kurzen Zeitspanne meines Lebens habe ich erfahren wie viel Freude es bringt ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage zu sein. Ich war mit der Schweizer Armee für kurze Zeit in den Niederlanden. Der Ort in dem wir waren hatte erstaunlicherweise eine kleine Gemeinde mit sehr wenigen Mitgliedern. Am ersten Sonntagmorgen durfte ich die Basis verlassen um die Versammlungen zu besuchen. Als ich ankam, setzte ich mich dann in die letzte Reihe der Kapelle. Ich hörte den verschiedenen Sprechern so gut zu wie ich konnte, doch kam ich schnell zum Schluss dass ich praktisch nichts verstand. Doch ich spührte etwas. Ich war in einem fremden Land und hunderte Kilometer von zu Hause entfernt. Ich fühlte Geborgenheit, Glück und dieses wunderbare Gefühl von Frieden. Durch das Leben des Evangeliums, jeden Tag, erkenne ich wie sehr unser Himmlischer Vater uns glücklich machen möchte. Mit Hilfe eines lebenden Propheten führt er uns und zeigt uns wie schön dieses Leben ist und sein kann. Mormone zu sein ist eine Lebensart. Eine Lebensart welche mir die grösste Freude gebracht hat die ich je verspührt habe.

Wie ich meinen Glauben lebe

Während meiner Zeit bei der Infanterie-Offiziersschule lernte ich vieles im medizinischen Bereich in die Praxis umzusetzen. Zum Beispiel erlernte ich, wie präzise ich ein Skalpell führen muss, um einen perfekten Schnitt zu erziehlen. Ein Offizier zeigte mir damals wie das funktioniert. Ich schaute ihm zu und wurde durch eigene Erfahrung immer besser. Unser Himmlischer Vater führt uns auf ähnliche Weise. Ich lerne jeden Tag wie der Heiligen Geist mich leitet. Beim Lesen der Schriften entdecke ich verborgene Schätze und wunderbare Worte die mich aufbauen. So wie ich gelernt habe ein Skalpell gezielt einzusetzen, sehe ich wie mein Himmlischer Vater mir Dinge zeigt die ich erlernen muss und mit denen ich anderen Menschen helfen kann. "Lebenslanges Lernen", hat mein Vater oft zu mir gesagt. Manchmal wollte ich nicht auf diesen weisen Rat hören. Ich stellte fest, wie schmerzhaft es ist, das Gegenteilige zu tun. Nämlich nicht zu lernen. In meinem kurzen Lebensabschnitt bis heute weiss ich, wie sehr unser Himmlischer Vater das Beste für uns möchte. Als Sanitäts-Unteroffizier wurde ich trainiert physische Leben zu retten. Ich liebe es anderen Menschen zu helfen. Es gibt so viele Menschen die Hilfe brauchen. Im Moment bin ich hier in San Diego, auf der Suche nach Menschen, die Jesus Christus in ihrem Leben brauchen. Und die mit Hilfe seines Evangeliums wahre Freude finden können.