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Adrian: Autodidakt, Sprachen, Wissenschaften, Musiker, Natur, Berge, Mormonen.

Hallo, ich heiße Adrian

Zu meiner Person

Vor allem haben viele Gesundheitsprobleme auf meinem Leben eine sehr tiefe Wirkung hinterlassen. Deshalb konnte ich weder studieren, noch arbeiten, noch auf eine Mission zu gehen (wie es die Sitte bei die jungen Männern in unsere Kirche ist), noch in Vereinen teilzuhaben, usw. Aufs beste blieb ich allein zuhause — und bleibe zuhause allein immer noch. Sondern habe ich mich nicht entmutigt gelassen. So habe ich viele Sachen zuhause studiert (Selbstlerner!), unter anderen: Sprachen (ich spreche 5), Wissenschaften, vor allem Chemie und Physik. Auch habe ich Musik komponiert und Dichtungen geschrieben. Ich kann Klavier und Blockflöte spielen. Von Zeit zu Zeit nähe ich, male ich und bastle ich gern. Ich wandere gern in der Natur, überhaupt im Gebirge, so kann ich mich erholen und ruhig denken. Andernfalls, bin ich zu vieler Ruhe gezwungen. So verlaufen meine Tage. Wie Sie sehen können, vergeude ich nicht meine Zeit. Sicher, kann solches Leben (von menschlichem Standpunkt) völlig hoffnungslos und ohne Zukunft ausscheinen. Aber mein Glaube an Christus, und mein Glaube, dass Er Wundertaten wirken kann, hilft mir, Hoffnung zu halten. Zugegeben ist dies nicht leicht. Aber ich kann alles in allem sagen, dass ich ein sehr glücklicher Mensch bin — und dass ich so weniges brauche dazu.

Warum ich Mormone bin

Von Beginn an habe ich immer an eine „allerhöchste Macht“ geglaubt. Von jung auf war ich an Physik und Astronomie sehr interessiert, und als ich die Schönheit und Größe des Universums, bis ins kleinste Detail genau geordnet, hinblickte, war ich sehr beeindruckt und wusste, dass all dies kein Zufallsergebnis sein könnte. Doch wusste ich nichts um das Evangelium. Aufs besten hörte ich um Gott und Jesus Christus, weil Mitglieder meiner Familie Christen (Mormonen oder Katholiken) waren, und dieser Weise nannte ich diese „allerhöchste Macht“. Um 11 Jahre traf ich die Kirche, und jemand gab mir ein Buch Mormon. Tatsächlich, bekehrte ich mich nicht sofort. Zuvor brauchte ich, dieses Buch wohl zu kennen und vor allem zu wissen, ob dieses wahr wäre, deshalb las ich es mehrmals, was mir 2 zu 3 Jahre dauerte. Ein Vers mehr als die anderen fiel mir auf: „ja, und alles deutet darauf hin, dass es einen Gott gibt; ja, sogar die Erde und alles, was auf ihrem Antlitz ist, ja, und ihre Bewegung, ja, und auch alle Planeten, die sich in ihrer regelmäßigen Ordnung bewegen, bezeugen, dass es einen Allerhöchsten Schöpfer gibt.“ (Alma 30:44). Dann dachte ich: „Hier ist ein Buch, das mit mir einverstanden ist!“ Später betete ich zu Gott, an Welchen ich bereits glaubte, und fragte Ihm, ob dieses Buch wahr wäre, und eine positive Antwort bekam ich, und darauf entschloss ich, der Kirche beizutreten. Dies änderte mein Leben zum Besten, ich fühlte mich mehr zuversichtlich vor der Zukunft, ich bin mehr optimistisch allgemein. Und ich habe mehr Kraft, im Leben voranzugehen.

Eigene Erlebnisse

Geben auch Sie Zeugnis von Joseph Smith!

Bevor ich die Kirche traf, bin ich um meine 8 Jahre im Urlaub an der Insel Djerba (Tunesien) mit meiner Familie für eine Woche gewesen. Als wir inmitten eines dann für dieses Land typisches Marktes umhergingen, fanden wir einen Mann, der auf Messing- oder Kupferteller gravierte, ich weiß nicht genau, aber etwas wie Kupfer. Ich kann mich erinnern, wie er 2-3 Wörter auf Arabisch (für den Ort) und 2 römische Ziffern (für das Jahr) graviert, was ca. 5 Minuten dauern musste. Ich kann noch heute ihn sehen, wie er sorgfältig mit seinem Hämmerchen und kleinen Stichel klopfte. Wahrscheinlich waren die Tuniser solche Arbeit gewohnt. Wenige Jahre später, lernte ich, dass das Buch Mormon, wie gesagt, ursprünglich auf Goldplatten geschrieben war, von einem Volk semitischer Abstammung. Sofort konnte ich mich vorstellen, wie viele Arbeit es sein konnte, Hunderte Wörter auf Gold zu gravieren — obwohl Gold verformbar ist, ist das Gravieren langsam als das Tippen... Und dies war bereits für mich eine Prüfung, dass Joseph Smith, der eine unterschiedliche Kultur hatte, nichts ausdachte. Sicher hielt ich mich nicht damit auf. Als ich dieses Buch las, konnte ich fühlen, dass eine ganze Zivilisation bestehen hatte, mit Leuten wie uns, die dachten wie wir heute, die eine eigene und typische Kultur hatten, ein sehr strukturiertes politisches System hatten, eine reiche und faszinierende Geschichte hatten, usw. Aber ich weiß, dass das Buch Mormon wahr ist, vor allem weil ich darüber zu Gott betete und weil Er mir antwortete: „Ja, dieses Buch ist wahr und vertrauenswürdig“. So weiß ich, dass Joseph Smith ein ehrlicher Mann war, wenn er sagte, dass er es mit göttlicher Hilfe übersetzte.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich war ein Sekretär 5 Jahre lang. In einer Gemeinde der Kirche ist ein Sekretär für all die Finanzen und administrative Sachen verantwortlich, unter der Leitung von dem Bischof, der die Gemeinde führt. Es ist eine schwere Verantwortung, die viele Zeit nimmt, überhaupt am Sonntag — aber ich freue mich, in der Kirche zu dienen und mehr Erfahrung zu haben. Auch hatte ich der Mitglieder meiner Gemeinde 4 Jahre lang gelehrt. Es war sehr schwierig, ich war sehr gestresst am Beginn, aber ich habe gelernt, meine Furcht zu überwinden und vor einem Publikum zu sprechen. Erfreulicherweise, auch wenn man in solchem Beruf einen Irrtum macht, sind die Mitglieder freundlich, sie kritisieren nicht aber helfen, besser zu sein. Die Kirche ist ein sehr wirkliches Trainingsgelände für so viele Sachen!