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Mehrsa: Mormonen.

Hallo, ich heiße Mehrsa

Zu meiner Person

Ich bin das älteste von drei Mädchen und habe selbst drei Mädchen. Ich kam als Kind nach Amerika und bin sehr dankbar, dass ich meine Töchter hier großziehen kann. Sie sollen ihre Vergangenheit kennen und sich mit ihr verbunden fühlen, aber auch verstehen, wie glücklich sie sich schätzen können, dass ihnen hier so viele Möglichkeiten offenstehen. Meine Töchter wurden alle in New York geboren, wo wir zehn Jahre lang gelebt haben. Jetzt leben wir im Westen der Vereinigten Staaten. Ich strenge mich an, zu lernen und zu lehren. Mir liegt viel daran, meine Töchter anzuleiten, wie man ein gutes Leben führt, und sie zu aufrichtigen und starken Frauen mit hohen Grundsätzen zu erziehen. Außerdem halte ich Vorlesungen für Jurastudenten. In beiden Unterfangen komme ich mir wie ein Neuling vor und bitte Gott ständig um Hilfe.

Warum ich Mormone bin

Wenn ich das Evangelium lebe, erinnert mich das ständig daran, mitfühlend zu sein. Das Evangelium lehrt mich, dass ich nicht nur für mich selbst leben soll. Ich muss andere so behandeln, wie ich von ihnen behandelt werden will. Wenn ich mich mit den Lehren des Evangeliums befasse, kommt es mir immer so vor, als werde ich an etwas erinnert, was ich schon immer wusste. Ich empfinde inneren Frieden, wenn ich meinen Nächsten liebe und ihm helfe. Ich empfinde Freude darüber, zu einer Gruppe von Menschen zu gehören, die danach streben, bessere Menschen zu werden und ihre natürlichen Schwächen zu überwinden. Es ist sicher nicht leicht, nach dem Gesetz Christi zu leben, aber „seine Last ist leicht“ – zumindest leichter als meine anderen alltäglichen Lasten. Er bittet uns eigentlich nur darum, dass wir ihm unseren Willen geben, damit er uns zu einem besseren Menschen machen kann. Meiner Meinung nach geht es bei Religion um Handeln und Veränderung – ich hoffe, dass ich mich durch meine guten Taten verändere und zu einem besseren Menschen werde.

Eigene Erlebnisse

Was tun Sie, um Ihre Familie zu stärken und zu einem guten Familienleben beizutragen?

Jeden Montag findet bei uns der Familienabend statt. Meine Töchter finden, es sei der schönste Abend der ganzen Woche. Wir singen und beten gemeinsam, dann kommt eine kurze Lektion, beispielsweise geht es dabei ums Teilen, ums Helfen oder ums Gebet, und dann spielen wir etwas wie „Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht um“. Zum Schluss gibt es noch etwas Leckeres zu essen. Wir freuen uns immer darauf. Der Familienabend trägt dazu bei, dass bei uns zuhause ein wenig Frieden herrscht, denn oft geht es auch chaotisch zu.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich möchte diese Sätze mit „ich bemühe mich“ beginnen. Ich bemühe mich, meinen Glauben zu leben, indem ich meinen Mitmenschen gegenüber hilfsbereit und liebevoll bin. Ich bemühe mich, meinen Glauben zu leben, indem ich meinen Kindern beibringe, was es bedeutet, Gott und den Nächsten zu lieben. Ich bemühe mich, meinen Glauben zu leben, indem ich ehrlich bin. Außerdem bemühe ich mich, meinen Studenten beizubringen, dass sie die Verantwortung tragen, ihre Ausbildung dazu zu nutzen, ihren Mitmenschen zu helfen und gegen Ungerechtigkeiten anzugehen. Ich bemühe mich, eine gute Ehefrau, eine gute Mutter, eine gute Nachbarin und eine gute Bürgerin zu sein. Ich habe in der Kirche einige Aufgaben gehabt, bei denen ich anderen helfen konnte. Ich habe viel mit einigen Jugendlichen in Harlem, New York, gearbeitet und konnte ihnen dabei helfen, gute Entscheidungen zu treffen, auch habe ich ihnen Orientierungshilfen gegeben, wie sie in der Schule erfolgreich sein und einen guten Beruf finden können.