mormon.org weltweit
John: Mormonen.

Hallo, ich heiße John

Zu meiner Person

Ich bin Amerikaner chinesischer Abstammung. Ich wurde in China geboren und wuchs dort auf. Ich kam vor 22 Jahren für ein weiterführendes Studium in die Vereinigten Staaten. Ich habe zwei Kinder. Mir gefällt es zu reisen, und in meinem Beruf muss ich immer reisen, um meine Arbeit zu erledigen. Ich kann nicht länger als drei Monate an einem Ort bleiben, ohne reisen zu müssen. Wenn Sie mich fragen, wer ich bin, dann würde ich antworten: Ich bin an erster Stelle Mormone, zweitens ein Vater und Ehemann und drittens eine Fachkraft in einer Organisation. Ausbildung und Unterrichten finde ich toll, und ich bin gerne mit Studenten zusammen. Dieses Land und diese Kirche haben mich verändert, und im Gegenzug hat das, was ich in meinem Leben und meinem Beruf getan habe, einen Einfluss auf das Leben anderer Menschen.

Warum ich Mormone bin

Glaube ich wirklich daran, dass es ein Gott gibt? Warum habe ich die Entscheidung getroffen, Mormone zu sein? Diese Fragen werden mir immer wieder gestellt. In der Regel erzähle ich den Leuten, dass ich daran glaube, dass es einen Gott gibt. Es gibt einen Jesus Christus. Und es gibt einen Heiligen Geist. Ich habe drei große Segnungen empfangen: Der erste Segen betrifft meine Familie. Seit wir Mormonen geworden sind, herrscht zuhause mehr Liebe. Ich habe festgestellt, dass ich meine Frau mehr liebe, weil wir gemeinsame Werte haben und verstehen, dass wir als Familie ein ewiges Leben haben. Der zweite Segen betrifft meinen Sohn. Als Eltern sind wir nicht perfekt, aber es ist perfekt, dass unser Sohn mit den Lehren der Bibel aufwächst. Die Bibel wird ihm zeigen, was richtig und was falsch ist. Mein Sohn liest jeden Abend vor dem Schlafengehen in den Schriften und kniet sich zum Beten hin. In der Schule bekommt er sehr gute Noten und gehört zu den Besten seines Jahrgangs. Ich sage oft, dass er wegen des Buches Mormon so erfolgreich ist. Der dritte Segen betrifft meine Lebenserfahrung. Seit ich mich der Kirche angeschlossen habe, bin ich effektiver geworden, was Führung und Kommunikation betrifft.

Eigene Erlebnisse

Wie können Sie mit Ihren Talenten und Gaben anderen Gutes tun?

Liebe und Hilfsbereitschaft sind wesentliche Voraussetzungen dafür, um für andere etwas erreichen zu können.

Wie hat der Heilige Geist Ihnen schon geholfen?

Der Heilige Geist hilft mir, inneren Frieden zu erlangen. Er vereinfacht mein Denken und das Treffen von Entscheidungen.

Warum und wie sprechen Sie mit Ihren Freunden über das Evangelium?

Man kann Freude aus dem Beruf und dem Leben schöpfen. Ich denke oft, dass man nicht glücklich sein kann, wenn man eine Familie und Kinder hat, aber die Kinder nicht glücklich sind oder Probleme in der Schule haben. Ich habe erkannt, dass wir als Eltern allein nicht ausreichend befähigt sind, unseren Kindern alles beizubringen. Ich habe die Kraft der Religion entdeckt, die die Kinder bei der Entwicklung ihrer Zielsetzungsfähigkeit unterstützt. Sobald sie ihre Motivation aus sich selbst schöpfen, wird ihre Handlungsfähigkeit gestärkt, was das Lernen miteinschließt. Ich spreche oft mit Freunden über das Evangelium im Zusammenhang mit der Ausbildung ihrer Kinder.

Inwiefern hilft Ihnen der Besuch der Versammlungen der Kirche?

Es gehört für mich zu den schönsten Momenten der Woche, am Sonntag in die Kirche zu gehen. Es hilft mir dabei, sowohl mich persönlich als auch unsere Gemeinschaft zu stärken. Es hilft mir dabei, zu überdenken, was ich in der vergangenen Woche falsch gemacht habe und was ich für die kommende Woche vorbereiten muss. Wir sind Menschen, keine Maschinen. Wir können nicht davon ausgehen, dass unser Glaube Bestand hat, nur weil wir getauft sind. Wir müssen unsere Verpflichtung jede Woche erneuern und uns daran erinnern, wer wir sind. Außerdem lindert der Besuch der Kirche viele mentale Belastungen. Wenn ich sonntags von der Kirche nach Hause komme, fühle ich mich erfrischt.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich bin Erster Ratgeber in der Bischofschaft unserer Gemeinde. Ich habe dabei zwei sehr wichtige Grundsätze gelernt. Zum einen, wie man den Bischof unterstützt, dass er seine Aufgaben gut ausführen kann, und zum anderen, wie man durch den Dienst am Nächsten Liebe entwickelt. Meine Arbeit in der Bischofschaft ist ein Segen, weil ich Führungskompetenzen entwickeln kann.