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Hallo, ich heiße Matthieu

  • Matthieu Bennasar
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Zu meiner Person

Familie: Ich habe die Frau meiner Träume geheiratet, und seit wir uns kennengelernt haben, führen wir zu unserer großen Freude eine ganz herausragende Beziehung. Diese Beziehung ist wahrscheinlich das, was mich am meisten ausmacht, unmittelbar neben meiner Beziehung zu Gott. Sie ist auf jeden Fall das, was mir am meisten bedeutet. Wir sind glückliche Eltern von drei Kindern im Alter von fünf bis zehn. Wir sind gern mit ihnen zusammen, beobachten sorgsam ihren Fortschritt, loben sie, wenn ein Talent frisch, doch unverkennbar zum Vorschein kommt, oder spielen mit ihnen alberne, doch die Beziehung fördernde Spiele. Uns scheint, sie haben einen göttlichen Funken geerbt, nun ja, zumindest scheint es meistens so … Beruf: Ich arbeite partnerschaftlich mit einer kleinen, aber feinen Beratungsfirma zusammen. Ich bin seit zwölf Jahren als Berater tätig und helfe Firmen, Strategien für die Risikovorsorge zu entwickeln, Datenschutzsysteme zu installieren oder Pläne zur Fortführung des Geschäftsbetriebs zu erstellen. Das klingt schrecklich, aber ich mag diese Tätigkeit, und sie ist viel besser, als sie sich anhört! Es gefällt mir, allen möglichen nützlichen Organisationen zur Seite zu stehen, vom erstklassigen Großunternehmen bis hin zum kleinen Betrieb vor Ort und allem, was dazwischen liegt. In der Branche ist man verstärkt auf mich aufmerksam geworden, weil ich vor ein paar Jahren ein Buch zum Thema „Die Fortführung des Geschäftsbetriebs planen“ geschrieben habe, das einen Preis gewonnen hat. Weiteres über mich: – Um mir einen Kindheitstraum zu erfüllen, habe ich 2009 die Bergführer-Lizenz erworben und freue mich immer, wenn ich fürs Fels- oder Eisklettern, Bergwandern oder Skifahren Zeit habe. In den Bergen zu sein gibt mir das Gefühl, frei zu sein. Es ist Balsam für die Wunden, die die heutige Lebensführung ausnahmslos zu schlagen scheint, und es stellt eine Verbindung zu dem göttlichen Kern her, den die Natur seit jeher im Menschen ans Licht zu fördern scheint. – Ich schreibe gern Gedichte, Kurzgeschichten, Tagebuch, Abhandlungen und alles Mögliche, was mir hilft, meine nur allzu häufig herumwirbelnden Gedanken in ruhige Bahnen zu lenken. – Außerdem halte ich an zwei Universitäten Vorlesungen zum Thema Risikovorsorge und ziehe dabei Erfahrungen heran, die ich in den Bergen gemacht habe, um aufzuzeigen, wie man im Geschäftsleben vorgehen kann. Für mich ist es eines der lohnendsten Erlebnisse, wenn ich lernfreudigen Menschen von eigenen Erfahrungen erzählen kann.

Warum ich Mormone bin

Ich habe mich entschlossen, Mormone zu sein, weil ich glaube, dass die Grundsätze und Lehren der Mormonenkirche der Absicht und dem Willen Gottes entsprechen, und ich glaube, dass die Kirche genau das ist, was ihr Name aussagt, nämlich die Kirche Jesu Christi. Ich glaube, dass der Mann, den die Mormonen als Propheten anerkennen, wahrhaft das Sprachrohr Gottes auf der Erde ist. Ich habe mich entschlossen, Mormone zu sein, obwohl ich in einem Land lebe, wo diese Religion noch immer einigen irrigen Vorstellungen ausgesetzt ist und wo Fehleinschätzungen die öffentliche Meinung formen. Meine Eltern wurden in einem anderen Glauben großgezogen und haben sich nach gründlicher Beschäftigung und nach Erhalt einer geistigen Bestätigung dazu entschlossen, sich den Mormonen anzuschließen. Ich bin ihnen dankbar, dass sie mir die Lehren, an denen sie festgehalten haben, weitervermittelt haben. Dennoch konnten sie ihre eigene Überzeugung und ihren eigenen Glauben nicht einfach weiterreichen. Auf der von ihnen geschaffenen Grundlage habe ich mir meine eigene Meinung gebildet und mich darum bemüht, selbst eine geistige Bestätigung zu erhalten.

Wie ich meinen Glauben lebe

Mormone sein ist für mich viel mehr als eine Sonntagsbeschäftigung. Es ist sogar mehr als ein Lebensstil. Es ist mit jedem Stoffteilchen verwoben, aus denen der Bildteppich angefertigt ist, der mein Leben darstellt; es ist untrennbar mit einer jeden Faser verflochten. Dennoch stehe ich anderen Religionen sehr offen gegenüber. Viele meiner Freunde gehören einer anderen Religion an oder sind Atheisten, und ich finde es erbaulich, Gedanken und Überzeugungen miteinander auszutauschen. Bei den Aufgaben, die ich in der Kirche übernehme, versuche ich, viel Zeit mit den Jugendlichen zu verbringen. Wir gehen klettern oder wandern; auch versuche ich, sie auf künftige Herausforderungen vorzubereiten. Für mich gehört es auch zu meinem Glauben, dass man füreinander da ist, die Hand denen entgegenstreckt, die Hilfe brauchen, dauerhafte Beziehungen aufbaut und all dies mit täglichen Gewohnheiten verknüpft (wozu auch Beten und das Lesen in den heiligen Schriften gehört). Aus meiner religiösen Überzeugung mache ich keinen Hehl, obwohl ich in einem Land lebe, wo man Religion als Privatangelegenheit des Einzelnen betrachtet. Ich bemühe mich, nicht aufdringlich zu sein, doch habe ich bemerkt, dass viele recht neugierig sind und wissen möchten, was einen zu dem macht, der man ist, und besonders, welche Rolle die Religion dabei spielt.