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Hallo, ich heiße Julie Hillyard

  • Julie Hillyard
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Zu meiner Person

Ich durfte Dr. Stephen R. Covey jahrelang auf Reisen in alle Welt begleiten, aber ich gab diesen Traumjob auf, als ich meinen Traummann kennenlernte und wir eine Familie gründeten. Wir laufen, wandern und reisen gerne und fahren gerne zusammen Fahrrad. Wir haben drei wunderbare Kinder; das mittlere leidet unter Autismus, einer Störung der Sinnesverarbeitung, die auch zu Entwicklungsverzögerungen führt. Ich lerne, ein Leben zu lieben, das ich mir so bestimmt nie vorgestellt hätte und das jeden Tag einzigartige Herausforderungen mit sich bringt.

Warum ich Mormone bin

Ich bin in der Kirche aufgewachsen, und das, was ich glaube und was mir dort beigebracht wurde, war für mich schon immer logisch. Ich gebe zu, dass ich Logik super finde – sie ergibt einfach Sinn! Mit Anfang 20 erfüllte ich eine Mission für die Kirche Jesu Christi. Diese Erfahrung hat meinen Glauben sehr gestärkt. Danach arbeitete ich eng mit Dr. Stephen Covey zusammen. Er ist ein hervorragendes Beispiel für jemanden, der seinen Glauben voll und ganz lebt. Ich hörte ihn eine Vorlesung nach der anderen halten, in denen er über Joseph Smith sprach und darüber, was wir aus seinem Erlebnis mit Gottvater und dessen Sohn Jesus Christus lernen können. Wir lernen zum Beispiel, dass jeder von uns göttliches Potenzial besitzt – dass wir buchstäblich die DNS der Gottheit besitzen und dadurch erkennen können, WER wir sind und WEM wir gehören. Ich nahm das aber hauptsächlich rein intellektuell auf. Spulen wir ein paar Jahre vor … Jetzt bin ich mit meinem Traummann verheiratet und habe ein Kind, bei dem Autismus festgestellt wurde. Diese Diagnose hat mich zunächst zu Tode erschreckt. Doch dann wurde mir klar: Das, was ich in Hinblick auf das Potenzial meines Sohnes glaube, kann und wird sein Leben verändern. Vom Verstand her wusste ich, dass Matthew einen sehr besonderen Geist hat, und als ich Gott mein Herz ausschüttete, wurde auch ich von jeglichem Zweifel befreit. Kein Etikett, das man ihm anhängt, ändert sein Potenzial, und als seine Mutter habe ich die Aufgabe, ihm seinen Wert und sein Potenzial so zu vermitteln, dass auch er es sieht. Dieses sichere Wissen – WER ich bin, wer er ist und WEM wir gehören – dient mir als Richtschnur. Es bietet mir eine Perspektive, wenn ich mit den Herausforderungen kämpfe, die das Großziehen eines Sohnes wie meinem lieben Matthew mit sich bringt.

Wie ich meinen Glauben lebe

Ich glaube fest daran, dass Gott uns oft Erfahrungen machen lässt, durch die wir uns verändern und aus denen wir etwas lernen, damit wir anderen helfen und sie aufrichten können. Mein Mann ist Kinderzahnarzt. Er hilft leidenschaftlich gern Kindern, die auf irgendeine Weise beeinträchtigt sind. Weil wir selbst solch ein Kind haben, liegt mir viel daran, anderen Eltern mit ähnlichen Herausforderungen zu helfen. Neulich haben wir mehrere Veranstaltungen für Eltern durchgeführt, die darauf abzielten, dass wir das Potenzial unserer Kinder sehen, anstatt uns durch Verhaltensweisen oder andere Herausforderungen davon ablenken zu lassen, was aus ihnen werden kann. Wir werden stets das finden, wonach wir suchen. Wenn wir also auf das Gute in unseren Kindern achten, sehen wir es und behandeln sie anders. Ich habe auch einen Blog angefangen, damit ich nicht vergesse, mich auf die kleinen Wunder zu konzentrieren, die ich sonst vielleicht übersehen würde und für die ich dankbar sein muss. Der Blog macht mich aber auch verletzbar, weil ich da über meine innersten Gefühle und Gedanken spreche und mich lieber wie früher als Superfrau präsentieren würde.