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Wie werde ich Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen)?

Offizielle Antwort

Wenn Sie mehr über das Evangelium Jesu Christi erfahren, verspüren Sie wahrscheinlich Frieden, Trost und Freude. Einige berichteten, dass ihnen die Wahrheiten, die vermittelt wurden, vertraut vorkamen, und sie sich fühlten, als kehrten sie nach Hause zurück. Diese Gefühle machen deutlich, dass Sie den Einfluss des Heiligen Geistes verspüren. Er teilt Ihnen mit, dass das, was Sie erfahren, wahr ist.

Wenn Sie den Wunsch haben, den Lehren Christi zu folgen und seine Gebote zu halten, nehmen Sie zunächst ein paar Lektionen durch, bei denen Ihnen die Grundsätze des Evangeliums Jesu Christi vermittelt werden.

Wenn Sie dann dazu bereit sind, können Sie Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage werden. Dazu werden Sie von einem Bevollmächtigten durch Untertauchen zur Vergebung der Sünden getauft. Nach der Taufe werden Sie durch Händeauflegen als Mitglied der Kirche bestätigt und erhalten einen Segen, damit Sie die Gabe des Heiligen Geistes empfangen können (siehe Apostelgeschichte 8:18-20).

Wenn Sie von Repräsentanten der Kirche besucht werden möchten, die Ihnen mehr darüber erzählen, wie Sie Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage werden können, klicken Sie hier.

  • Unsere Kirche hat mich verwandelt. Hier wurde mir bewusst, dass ich viele Segnungen durch den himmlischen Vater empfangen habe. Hier habe ich auch gelernt, anderen zu dienen. In meinem Leben gab es einige Wendepunkte. Der wichtigste davon war, mich der KIRCHE JESU CHRISTI DER HEILIGEN DER LETZTEN TAGE anzuschließen. DAS IST AUCH EIN WENDEPUNKT FÜR MEINE FAMILIE. Ich habe herausgefunden, WER ICH BIN. Bevor ich Mitglieder der Kirche kennengelernt hatte, dachte ich, dass ich alle meine Erfolge allein aufgrund harter Arbeit und Glück erreicht hatte. In dieser Kirche bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass mich der Vater im Himmel durch seine Kinder gesegnet hat. „Ich bin ein Kind von Gott“, das habe ich in dieser Kirche gelernt. Die Entscheidung, mich taufen zu lassen, beruhte auf den Gefühlen, die ich beim Lesen des Buches Mormon hatte, und auf dem Vorbild, das ich bei den einzelnen Mitgliedern der Kirche gesehen habe. Das Vorbild, das die Mitglieder geben, entspricht den Grundsätzen des Evangeliums. Ich kann den Vater im Himmel nicht mit eigenen Augen sehen, aber ihr Vorbild hat mir geholfen, Gott zu sehen. Ihr Vorbild als Mormonen half mir, Gott, Jesus Christus und den Heiligen Geist zu verstehen. Ich kann Ihnen drei Geschichten erzählen. Die 1. Geschichte: Die Chinesische Mauer Im Juni 2004 lernte ich bei einer Konferenz der Harvard Business School in Schanghai zum ersten Mal ein Mitglied der Kirche kennen. Am 21. Februar 2005 reisten ein Mitglied der Kirche (einer meiner Kollegen) und ich zum ersten Mal gemeinsam nach Asien. Wir besuchten Schanghai, Peking, Hongkong, Taiwan und Singapur. Am Samstag, dem 26. Februar, legten wir nach vier anstrengenden Tagen eine Pause ein. Ich beschloss, mit ihm die Chinesische Mauer zu erklimmen, im traditionsreichsten Restaurant für Pekingenten in der Qiamen-Straße eine Pekingente zu essen und einen Spaziergang durch die Verbotene Stadt zu machen. Wir verließen morgens um 8:30 Uhr das Hotel, um zur Chinesischen Mauer zu fahren. Im Auto redeten wir erst über verschiedene Automodelle und dann über Familien. Wir sprachen über Jesus Christus und über die Mormonen. Während wir auf der Chinesischen Mauer liefen und kletterten, auf dem Weg zurück in die Stadt, im Restaurant und in der Verbotenen Stadt setzten wir unser Gespräch fort. Während er redete, dachte ich nach. Er sprach über vieles. Ich verstand nicht alles von dem, was er erzählte, aber ich fühlte einen bestimmten Geist, der kam und wieder verschwand. Als wir ins Hotel zurückkamen, schenkte er mir ein Exemplar des Buches Mormon. Jeden Abend, wenn wir unsere Geschäftstermine für den Tag beendet hatten, warf ich im Hotel einen Blick in das Buch. Wir beendeten unsere Reise in Singapur. Ich erinnere mich daran, dass ich auf dem Weg zum Flughafen – es war frühmorgens und noch dunkel – im Auto die letzte Frage stellte, und zwar über geistigen Reichtum und materiellen Reichtum. Nachdem er abgereist war, fuhr ich ins Hotel zurück und rief meine Frau an. Ich erzählte ihr von diesem kleinen Buch mit dem roten Umschlag und las ihr aus dem Buch Moroni im Kapitel 10 die Verse 20 bis 23 vor. Ich erzählte ihr von diesem Mitglied der Kirche Jesu Christi. „Er ist nicht nur ein Professor. Er ist ein Mormone! Ich muss mich um unseres Sohnes willen mit dieser Sache auseinandersetzen.“ Nach der Reise erhielt ich an einem Freitag einen Anruf von ihm. Er besuchte mich, und wir unterhielten uns. Nachdem wir über Geschäftliches geredet hatten, stellte ich nervös und zögerlich ein paar Fragen über die Mormonen. Er lächelte und sagte: „Ich wusste, dass Sie mir diese Fragen stellen würden. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass ich Sie besuchen sollte.“ Er lud mich ein, am folgenden Sonntag mit ihm in seine Kirche zu gehen. Das war das erste Mal, das ich je in einer Kirche gewesen war. In der Woche darauf fand die Generalkonferenz statt, die meine Frau, mein Sohn und ich zusammen besuchten. Die 2. Geschichte: Ich bin ein Kind von Gott An einem Abends hatten er und seine Frau meine Familie zum Abendessen bei sich eingeladen, um uns mit dem Missionspräsidenten und seiner Frau bekannt zu machen. Am Ende des Abendessens schlug die Frau meines Kollegen vor, dass die vier uns ein Lied vorsingen könnten. Das Lied hieß „ICH BIN EIN KIND VON GOTT“. Ihr Gesang rührte mein Herz an. Sie sangen uns das nicht aus eigenem Beweggrund vor. Sie machten es für jemand anderen! Jemand hatte sie darum gebeten, das für uns zu machen. Seine Frau sagte, dass Jesus Christus unser Erlöser sei und UNS liebe. Jedes Mal, wenn ich dieses Kirchenlied höre, klingt mir ihre Stimme im Ohr. Von da an besuchten uns diese beiden Familien abwechselnd jeden Donnerstag Abend, um uns zusammen mit den Missionaren zu unterweisen. Jedes Mal, wenn meine Frau und ich unsere Tür öffneten, um sie zu begrüßen, betrachteten wir sie als Boten, die vom himmlischen Vater gesandt wurden. „DER VATER IM HIMMEL SENDET JEMANDEN ZU UNS NACH HAUSE.“ Obwohl ich jeden Abend im Buch Mormon las und jede Woche die Sonntagsversammlungen der Gemeinde besuchte, konnte ich nicht alles im Buch Mormon verstehen. Ab Ende Mai oder Anfang Juni fing ich an, es zusammen mit Mormonen zu lesen, was ich als sehr hilfreich empfand. Die 3. Geschichte: DIE ENTSCHEIDUNG UND IHRE AUSWIRKUNGEN AUF DIE FAMILIE Nachdem ich den Geist erlangt hatte, die grundlegenden Prinzipien Glaube, Hoffnung, Nächstenliebe, Sühnopfer und Umkehr versanden hatte und aus nächster Nähe das Beispiel dieser beiden Familien erlebt hatte, traf ich die Entscheidung. Ich sagte zu meiner Frau: „Lass mich den ersten Schritt machen, während du noch darüber nachdenkst.“ Als ich mich taufen ließ, konnte ich nicht vorhersehen, ob und wann meine Frau sich mir anschließen würde. Sie ging im Grunde genommen nicht davon aus, dass sie sich der Kirche anschließen würde. Sie sagte nur: „Wenn unser Sohn es dir gleichtut, dann werde ich es auch machen.“ Ich hatte keine Ahnung, wie ein Kind die komplizierten heiligen Schriften verstehen sollte. Doch die Dinge änderten sich. An einem Morgen im Winter – es muss gegen 5:30 Uhr gewesen sein – fuhr ich meinen Sohn für ein Spiel zur Bridgewater Eishockeyhalle. Unterwegs fragte er mich plötzlich: „Papa, ich möchte ein Mormone sein. Kann ich mich taufen lassen?“ „Wann kann ich mich taufen lassen?“ Ich antwortete: „Kläre das mit deiner Mutter ab.“ Ich war überrascht und berührt und sagte mir: „Du wirst das Spiel heute Morgen gewinnen.“ Es stellte sich heraus, dass er unseren Gesprächen zugehört hatte, als die Missionare uns belehrten. Die Missionare begannen, meinen Sohn zu belehren. Er erzählte den Missionaren, dass in der Familie mehr Frieden herrschte, seit sein Vater sich hatte taufen lassen. „Mama und Papa arbeiten nicht mehr gegeneinander, und sie streiten nur noch halb so oft.“ Mein Sohn erstellte einen Plan, der uns auftrug, bei den drei Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen zu beten. Er hielt uns dazu an, jedes Mal vor dem Abendessen und dem Schlafengehen zu beten. Wenn wir vergaßen, vor dem Abendessen zu beten, weigerte er sich zu essen. Er nahm das sehr ernst. Kurz gesagt brachte uns das Vorbild der Mormonen dazu, an Jesus Christus zu glauben. Der Prozess, zu einem Mormonen zu werden, hat mich verändert. Mir wurde bewusst, dass ich gesegnet worden bin, weil ich daran glaube, dass ich ein Kind Gottes bin. Das Evangelium beeinflusst unsere Lebensführung. Der Vater im Himmel hat mir durch die Mormonen Vorbilder gezeigt, und meine Entwicklung wurde durch diese Vorbilder beeinflusst. Mehr anzeigen

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