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Wie ist es, Mormone zu sein?

Offizielle Antwort

Einer der schönsten Gründe für das Erdenleben ist, dass wir „Freude haben können“ (2 Nephi 2:25). Wenn wir beten, in den Schriften lesen und zur Kirche gehen, können wir besser verstehen, dass sich Freude und Glück im Leben am besten dadurch finden lassen, dass wir Gottes Plan des Glücklichseins und das Evangelium Jesu Christi kennen und uns bemühen, Gottes Gesetz zu halten (siehe Sprichwörter 29:18).

Die Familie ist ein wesentlicher Teil im Plan Gottes, und ein Großteil unseres Lebensinhalts ist auf die Familie ausgerichtet. An dem Glück, das wir empfinden, möchten wir alle teilhaben lassen. Aus diesem Grund helfen wir unseren Mitmenschen und leisten Missionsarbeit und unseren Beitrag in der Gesellschaft.

  • Es ist eine riesige Verpflichtung – viel Zeit und viel harte Arbeit. Aber es ist auch die Quelle, von der wir den wichtigsten Segen erhalten können. Mehr anzeigen

  • Ein Mormone zu sein bedeutet, Teil einer Gruppe von liebevollen, begabten Menschen zu sein, die einander unterstützen und ein gemeinsames Ziel haben, nämlich einander zu helfen, bessere Menschen zu werden. Im Mittelpunkt steht unser Glaube an Christus, und wir leben in der Welt, bemühen uns aber, nicht zu sehr wie die Welt zu sein. Die Kirche ist lediglich eine Organisation, die zum Ziel hat, uns zu helfen, jeden Tag unseren Charakter und unser Leben zu verbessern. Es fasziniert mich immer wieder, dass ich überall auf der Welt sogleich ein Netzwerk von Menschen habe, die mir in Zeiten der Not nicht nur helfen, sondern dies auch gerne tun. Mein Netzwerk an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Stanford ist sehr gut. Ich bin Mitglied der Young President’s Organization, die weltweit Mitglieder hat. Aber diese fantastischen Netzwerke sind nichts im Vergleich zu der Liebe und Unterstützung, die ich von anderen Mitgliedern der Kirche bekomme. Ich glaube nicht, dass es irgendeine vergleichbare Organisation gibt, und ich habe keinen Zweifel, dass das gemeinsame Interesse, Gutes zu tun, dem Erlöser zu folgen, jeden Tag etwas besser zu werden, zu dem wahrhaft unglaublichen und seltenen Gefühl führt, niemals allein zu sein. Und natürlich bedeutet Mormone zu sein, dass ich Gelegenheiten habe, die Liebe des Heilands zu fühlen, an ihn und sein Sühnopfer zu glauben und jeden Tag daran zu arbeiten, den Zweck, den Gott für mein Leben vorgesehen hat, zu erfüllen. Mehr anzeigen

  • Viele Leute, die ich im Bergsportgewerbe getroffen habe, haben mir gesagt, dass die Berge ihre Religion darstellen. Sie sprechen sich gegen „organisierte Religionen“ aus, weil sie sie als einschränkend ansehen. Ich fühle mich ebenfalls Gott verbunden, wenn ich in den Bergen bin, doch oft werde ich gefragt: „Was ist denn schlecht daran, wenn man einfach das tut, was einen glücklich macht?“ „Wozu braucht man so viele Vorschriften?“ „Wie kannst du glücklich sein, wenn dir so viele Einschränkungen auferlegt werden?“ Früher fiel es mir schwer, darauf zu antworten. Ich glaube daran, dass wir glücklich sein sollen. Vor kurzem wurde mir bewusst, dass ich gerade das bin. Ich mache das, was mich glücklich macht. Ich liebe das Evangelium! Es macht mich glücklich, gibt mir Kraft und hilft mir wieder auf, wenn ich mal am Boden bin. So, wie ich lebe, bin ich glücklich. Gott kennt uns, und er weiß am besten, was uns Freude macht. Wir können unser Leben lang versuchen, auf eigene Faust glücklich zu werden – oder wir können eine Abkürzung nehmen und gleich wahre Freude finden, indem wir Gottes Gebote befolgen und seine Lehren anwenden. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der dadurch glücklicher geworden ist, dass er den Lehren des Evangeliums zuwider lebte. Gottes Gebote sind nur dazu da, uns und andere zu beschützen, um uns vor Sucht und Abhängigkeit zu bewahren und um zu verhindern, dass uns die wahre Freude entgeht, wenn wir uns ablenken lassen und auf falschen Wegen danach suchen, die uns keine wahre und bleibende Freude bringen können. Die Frage lautet nicht: „Sollen wir das tun, was uns glücklich macht?“, sondern: „Was ist wahre Freude und wie werden wir wirklich glücklich?“ Ich glaube, dass ich die Antwort auf beide Fragen gefunden habe, und das ist gleichermaßen beruhigend und aufregend! Mehr anzeigen

  • Die Mitglieder der Kirche bemühen sich um ihr eigenes geistiges Wachstum und Verständnis, indem sie allein und gemeinsam in den heiligen Schriften studieren. Wenn man dabei über seine ewige Natur und seine Beziehung zu Gott nachdenkt, findet man beim Schriftstudium Frieden und man erkennt den Sinn eines jeden Lebensabschnitts. Wir bringen uns in unsere Religion ein. Es gibt keine bezahlten Geistlichen. Daher werden Aufgaben und Führungspositionen ehrenamtlich übernommen. Indem man sich aufeinander verlässt, entsteht eine rege Gemeinschaft, innerhalb derer man sich der Bedürfnisse jedes Einzelnen annimmt. Wenn man sich an die Lehren und Gebote der Mormonen hält, hebt man sich von der Masse ab. Der Verzicht auf Alkohol, Aufputschmittel und andere Gepflogenheiten, die von der Gesellschaft als normal angesehen werden, kann im privaten und öffentlichen Leben eine Herausforderung darstellen. Wenn man sich jedoch aufrichtig an diese Grundsätze hält und die Entscheidungen anderer respektiert, fühlt man sich ausgeglichen. Die Mitglieder der Kirche werden dazu angehalten, sich beim Befolgen der Maßstäbe an den „Geist des Gesetzes“ und nicht an den „Buchstaben des Gesetzes“ zu halten. Die Familie wird als ewige Einheit angesehen und ist in den verschiedensten Ausführungen vertreten: Alleinstehende, Witwen und Witwer, Alleinerziehende, Ehepaare, deren Kinder schon längst erwachsen sind, und frischgebackene junge Familien. Jede dieser Familien wird hoch geschätzt und erhält viel Aufmerksamkeit von den Führern der Kirche und von den Hilfsorganisationen. Mehr anzeigen

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