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Was tun Sie, um Ihre Familie zu stärken und zu einem guten Familienleben beizutragen?

  • Jeden Montag findet bei uns der Familienabend statt. Meine Töchter finden, es sei der schönste Abend der ganzen Woche. Wir singen und beten gemeinsam, dann kommt eine kurze Lektion, beispielsweise geht es dabei ums Teilen, ums Helfen oder ums Gebet, und dann spielen wir etwas wie „Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht um“. Zum Schluss gibt es noch etwas Leckeres zu essen. Wir freuen uns immer darauf. Der Familienabend trägt dazu bei, dass bei uns zuhause ein wenig Frieden herrscht, denn oft geht es auch chaotisch zu. Mehr anzeigen

  • Meine Familie ist mir am allerwichtigsten … da unser geschäftiges Leben uns manchmal unseren Zeitplan vorschreibt, merke ich, dass ich unsere Freizeit mehr denn je schütze. Wir haben versucht, es uns zur Priorität zu machen, uns ein bisschen von der Welt zurückzuziehen … das Telefon zu ignorieren, den Fernseher und Computer auszuschalten und einfach, wie früher, ein bisschen Zeit mit der Familie zu verbringen. Wenn unser Zeitplan zu vollgestopft ist, fragen die Kinder oft: „Können wir einen ,Nur-Familie‘-Abend haben?“ Dann machen wir normalerweise nichts Außergewöhnliches, sondern einfach Spiele, Popcorn, Lagerfeuer … Hauptsache, wir sind zusammen! Mehr anzeigen

  • Unsere Familie verbringt gern Zeit zusammen und wir sprechen über das, was in unserem Leben so vorgeht, und auch über das Evangelium. Mehr anzeigen

  • Den Zehnten bezahlen. Meine Frau und ich wissen, dass alles was wir haben kommt von Gott. Wenn wir den Zehnten bezahlen, wird unsere Familie gestärkt, indem wir uns davon erinnern, dass alles von Gott kommt. Wir sind deswegen für alles dankbar was wir haben. Mehr anzeigen

  • Ich bin gerne mit meiner Familie zusammen. Es hat lange gedauert, bis mir klar geworden ist, wie wichtig mir die Familie ist. Es ging immer nur um mich. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes egozentrisch. Doch nun weiß ich, dass meine Familie mein Schatz ist! Ich lasse ihnen ihre Zeit und ihren Raum – und wenn sie etwas Aufmunterung brauchen, helfe ich ihnen liebend gern. Die Familie ist so wichtig. Es ist toll, dass ich ein kleines bisschen von mir selbst in jedem von ihnen entdecken kann. Mehr anzeigen

  • Mein Mann und ich beten jeden Morgen und Abend miteinander, und jeder betet für sich. Außerdem lesen wir gemeinsam und jeder für sich in den heiligen Schriften. Zusätzlich ist ein Abend in der Woche für uns reserviert, wie es auch von der Kirche empfohlen wird, nämlich der Montag. Man weiß, ja, wie schrecklich der Montag manchmal sein kann, deshalb ist es umso schöner, dass wir uns am Montag Zeit für den „Familienabend“ nehmen. Wir singen ein Kirchenlied, planen die Woche, äußern ein paar Gedanken zu einem geistigen Thema und spielen oder unternehmen etwas miteinander. Wir setzen das Glück des anderen über unser eigenes, tauschen uns aus und leben, so gut es uns möglich ist, selbstlos, wie Christus es uns aufgetragen hat. Mehr anzeigen

  • Mein Mann und ich haben vor ein paar Jahren an unserem Hochzeitstag ein Motto für unsere Familie verfasst. Das hat uns dabei geholfen, zu planen, wie wir unsere Familie jetzt und in der Zukunft haben wollen. Wir gehen das Schritt für Schritt an und schöpfen Kraft aus den grundlegenden Dingen, wie dem Gebet und regelmäßig als Familie in den Schriften zu lesen. Wir gehen jeden Sonntag in die Kirche, wo wir vom Abendmahl nehmen (ähnlich der Kommunion). Wir erklären unseren Kindern, warum uns das Abendmahl und die Kirche wichtig sind. Wir geben uns auch Mühe, jede Woche an einem Abend etwas als Familie zusammen zu machen, was in der Mormonenkirche Familienabend genannt wird. Jede Woche geben mein Mann oder ich eine kurze Lektion über das Evangelium, und danach kommt dann normalerweise ein Spiel. Manchmal denken wir, dass die Kinder nicht aufpassen, aber dann erwähnen sie später etwas aus der Lektion, und wir merken, dass sie wirklich zugehört haben. Vor allem aber wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen. Wenn unsere Kinder sehen, wie wir anderen helfen, dann wollen sie auch einander helfen – Kinder machen immer das nach, was ihre Eltern vormachen. Neben dem Familienabend haben wir von Zeit zu Zeit eine „Führungssitzung“, in der mein Mann und ich über die Bedürfnisse unserer Familie sprechen (Finanzen, Bildung, Körperliches, Geistiges usw.). Manchmal scheint alles etwas zu viel zu werden, aber wir versuchen herauszufinden, welche Schritte wir unternehmen können, um das zu erreichen, was wir wollen. In diesen Führungssitzungen besprechen wir auch unsere in der Vergangenheit gesetzten Ziele und reden darüber, wo wir stehen und was wir besser machen können. Wir arbeiten dran. Mehr anzeigen

  • Trotz der Versuchung, mich ganz in eine Karriere als Künstlerin zu vertiefen, habe ich stattdessen mit der Unterstützung meines Mannes die Entscheidung getroffen, Vollzeitmutter zu sein. Ich bin mir sicher, dass einige meiner Professoren von meiner Entscheidung enttäuscht waren, weil sie sich eine erfolgreiche und intensive Karriere nach Abschluss meines Studiums für mich erhofft hatten. Wir trafen damals diese Entscheidung jedoch, weil wir es uns finanziell erlauben konnten, und wir würden nie andere dafür verurteilen, dass sie als Mutter berufstätig sind oder als alleinerziehende Mutter dazu gezwungen sind zu arbeiten. Unsere Entscheidung war für unsere familiären Umstände genau richtig. Ich beschloss, meine Karriere als Künstlerin auf Eis zu legen, bis unsere Kinder älter waren, oder mich nur in kleinem Rahmen künstlerisch zu betätigen, besonders, solange sie noch klein waren. Nach 19 Jahren, in denen ich mich der Kindererziehung gewidmet habe, bin ich sehr dankbar für diese Entscheidung, und zwar nicht nur, weil ich zu jeder Zeit – sei sie gut oder schlecht, schön oder herausfordernd – für sie da sein konnte, sondern auch, weil man jene Jahre nicht nachholen kann. Und diese 19 Jahre sind schnell vergangen. Ich werde meine Entscheidung, mit den Kindern zu Hause zu bleiben, nie bereuen. Ich tat es nicht gezwungenermaßen. Es war meine Entscheidung. Während viele Leute diese Entscheidung womöglich missbilligen und weniger von meinen intellektuellen Fähigkeiten halten, erscheint einem dies völlig irrelevant, wenn man sich bewusst macht, dass es beim Muttersein ohnehin nicht um „mich“ geht. Es geht um „sie“ und darum, jungen Herzen und Köpfen beizubringen, unabhängig, ausgeglichen, kompetent und rücksichtsvoll zu sein. Es geht darum, sie zu aufrichtigen, charakterstarken Menschen zu erziehen, und – was am wichtigsten ist – zu Kindern, die sich immer geliebt fühlen und die genau wissen, wer sie sind: Kinder Gottes, die die Fülle des Evangeliums Jesu Christi kennen. Besonders heute, da drei unserer vier Kinder im Jugendlichenalter sind, kann ich sehen, wie sehr sie und ich von meiner Entscheidung, Vollzeitmutter zu sein, profitiert haben. Wir haben ein gutes, enges Verhältnis zueinander und es ist offensichtlich, zu welcher Art Mensch sie sich entwickeln. Sie besitzen nicht nur einen guten Charakter, hohe Grundsätze und Eigenverantwortung, sondern sie werden langsam alt genug, um eine Freundschaft mit mir aufzubauen. Die Fülle des Evangeliums ist letztendlich dazu da, um der Familie zu helfen, eine tiefe Bindung zueinander aufzubauen, wo Liebe uneingeschränkt herrscht, selbst wenn es mal schwierig ist. Wir sollen gemeinsam beten, füreinander beten, einander helfen und dienen und einander bedingungslos liebhaben. Die Eltern haben auch das Anrecht darauf, dass ihre Gebete, die sie in ihrer heiligen Aufgabe als Vormund ihrer Kinder sprechen, erhört werden. Uns wird geraten, den himmlischen Vater in die Erziehung unserer Kinder mit einzubeziehen – das ist sehr beruhigend. Als Mutter sind so viele meiner Gebete, die ich um meiner Kinder und ihrer geistigen Belange willen gesprochen habe, erhört worden. Ich bin sogar gewarnt worden, wenn eines meiner Kinder in geistiger Hinsicht gefährdet war. Ich bin überaus dankbar für die Macht des Gebets. Daran zeigt sich, dass es Gott wirklich gibt und dass die Fülle des Evangeliums in diesen Letzten Tagen vorhanden ist. Ich sehe die Hand Gottes jeden Tag in den kleinen und unmerklichen Momenten meines Lebens, und ich kann den himmlischen Vater fragen, wie ich meine Zeit am besten nutzen und meiner Familie am besten dienen kann. Durch das Gebet kann ich auch frustrierende Situationen besser bewältigen, denn das Familienleben bringt natürlich oft Frust und Schwierigkeiten und manchmal auch Machtkämpfe mit sich. Indem ich mir in der Erziehung die Liebe Jesu Christi zum Vorbild nehme, fällt es mir leichter, meine Kinder immer als Kinder Gottes anzusehen. Wenn ich in frustrierenden Momenten innehalte und bete, fällt es mir leichter, wieder einen klaren Kopf zu bekommen und mich zu fragen: „Wie würde der Erlöser damit umgehen?“ oder den Herrn um Kraft zu bitten. Das hilft mir, nicht aus der Haut zu fahren, verständiger auf jene Situation einzugehen und die Würde aller Beteiligten zu wahren. Jeden Tag beten und in den heiligen Schriften lesen, im persönlichen Gebet und Familiengebet den himmlischen Vater um Hilfe bei unseren täglichen Aufgaben bitten, auf sinnvolle Weise Zeit miteinander verbringen (wobei meist frei improvisiert wird) – das sind die Methoden, die der himmlische Vater für uns vorgesehen hat, um die Familie zu stärken. Mehr anzeigen

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