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Erinnern Sie sich an eine schwere Zeit im Leben Ihrer Familie, die Sie dank der Grundsätze des Evangeliums meistern konnten?

  • Durch das Evangelium konnte einen ganz wichtigen Punkt lernen. Vergebung Mehr anzeigen

  • Sie haben schon mal einen lieben Menschen verloren? Ich auch. Es war bei einem Autounfall. Ich war gerade erst 18 Jahre alt. Damals wurde mein Glaube auf die Probe gestellt. Ich konnte die Antworten finden, die ich gebraucht habe um weiter zu machen. Das klingt einfach, war es aber nicht. Es hat mir geholfen, dass ich liebe Menschen um mich hatte, die mir guten Rat geben konnten. Damals hat sich herausgestellt, dass mein Glaube nicht unnütz war, sondern mir auch in dieser schweren Zeit geholfen hat. Mehr anzeigen

  • Seit Jahrzehnten wird uns in der Kirche gelehrt, dass wir für schlechte Zeiten vorsorgen sollen. Gleich nach unserer Hochzeit haben wir damit angefangen, einen Jahresvorrat aufzubauen. Regelmäßig haben wir dafür Esswaren eingekauft und mit dem Fahrrad nach Haus gebracht. Nach etwa einem Jahr hatten wir unser Ziel erreicht. Drei Jahre nach unserer Hochzeit haben wir begonnen, ein Haus zu bauen. Wir zogen schon ein bevor es ganz fertig war, um die Miete zu sparen und effizienter fertig werden zu können. In dieser Phase mußten wir hohe Zinsen zahlen. Diese wurden erst geringer, nachdem das Haus ca. 9 Monate später offiziell als fertig anerkannt war. Wir stellten schnell fest, dass unser Geld extrem knapp wurde und waren darum sehr dankbar, dass unser Vorrat vorhanden war und wir diese schwierige Zeit damit gut meistern konnten. Mehr anzeigen

  • Immer hat meine Glaube mir und meiner Familie zu helfen. Unsere irdische Leben sind ein Test. Durch schwere Zeit wachsen wir und werden starker wir. Ich bin dankbar die Oper unseres Erretters. Ich habe Lebens Herausforderungen, aber mein Erretter hat mehr als ich gelitten. Er versteht meine Problemen und durch den Heilige Geist, ich bin getröstet. Mehr anzeigen

  • Als ich siebzehn war, wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung festgestellt, die sich sehr auf mein Leben, das ich führte, auswirkte. In den letzten 15 Jahren habe ich viel darüber nachgedacht, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich diese Herausforderung nicht gehabt hätte. Manchmal fühlte ich mich mutlos bei dem Gedanken an verlorene Möglichkeiten und unerfüllte Lebensziele. Doch habe ich auch viel über Gott und meinen eigentlichen Zweck auf der Erde nachgedacht. Ich glaube, mein hauptsächlicher Zweck auf der Erde ist, einen physischen Körper zu bekommen und geistig zu wachsen. Obwohl meine Krankheit mir nicht erlaubt hat, das zu tun und vieles zu werden, was ich mir gewünscht habe, hat sie mir geholfen, geistig zu wachsen. Ich weiß, dass Gott uns Probleme gibt, damit wir bessere Menschen werden, als wir sonst sein würden. Ich bin dankbar, dass ich diese Gelegenheit bekommen habe, auf eine Art zu wachsen, wie ich es ohne meinen Glauben an Gott nie gekonnt hätte. Mehr anzeigen

  • Als Mutter eines kleinen Jungen, der mit einem Hirnschaden geboren wurde, stand ich schon vor vielen Herausforderungen. Unser Sohn entwickelt sich nicht so wie andere Kinder und er wird manches nie so können wie sie. Er kann sich nicht einfach so mit Freunden treffen; manchmal hat er Schwierigkeiten, sich auszudrücken, und manchmal ist er auch frustriert. Seit wir in der Gemeinde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hier am Ort aktiv wurden, hat mein kleiner Junge sehr viel mehr Freude am Leben. Zum ersten Mal in seinem Leben hat er Freunde außerhalb der Schule, die ihn mögen und sich um ihn kümmern. Die Kinder in der Kirche sind sehr freundlich und hilfsbereit und unterstützen ihn. So konnte ich sogar erleben, wie mein Sohn mit seinen neuen Freunden zu geselligen Veranstaltungen in der Kirche ging. Mein Sohn ist nicht verantwortlich für die Entscheidungen, die er trifft, und ich habe begriffen, dass er deshalb aufgrund des Sühnopfers Jesu Christi nicht getauft werden muss. Er ist ein ganz besonderer Sohn unseres himmlischen Vaters, und ich erachte es als großen Vorzug, dass er mir die Sorge für diesen wunderbaren kleinen Menschen anvertraut. Ich bin sehr dankbar für diese Erkenntnis. Mein Sohn mag die Kirche; er mag die Menschen und er singt gern mit den anderen Kindern. Wir haben als Familie sehr viel Gutes erfahren, weil wir nach dem Evangelium Jesu Christi leben. Mein Sohn konnte nicht lesen, bis wir anfingen, jeden Tag als Familie gemeinsam in den heiligen Schriften zu lesen. Es ist unglaublich, aber indem er die Worte wiederholte und den Text mitverfolgte, hat er selbst angefangen zu lesen. Dies ist für ihn ein großer Schritt nach vorn, eine Freude für mich als Mutter und nur ein Beispiel für das Gute, das wir erlebt haben, weil wir nach dem Evangelium leben. Es fiel uns immer schwer, vorauszuplanen. Wir fragten uns, wie unser Sohn in der Welt zurechtkommen werde, und wie wir ihm helfen könnten, seinen Platz darin zu finden. Jetzt gibt es unglaublich viele, die uns unterstützen, mein Sohn hat zum ersten Mal in seinem Leben Freunde, und er lernt ständig hinzu und macht Fortschritte. Mehr anzeigen

  • Ich bin seit 16 Jahren mit einem wunderbaren Mann verheiratet, den ich sehr liebe. Wir haben fünf verrückte Kinder, mit denen wir gerne spielen. Unser ältestes ist ein Mädchen, gefolgt von vier wilden Jungs. Wir haben viel Spaß zusammen und verbringen normalerweise gerne Zeit miteinander. Am 1. Januar 2008 waren wir im Urlaub, als unser vier Jahre alter Sohn Russell bei einem Schlittenunfall ums Leben kam. Wir waren fassungslos. Wir waren entsetzt. Wir konnten nichts mehr glauben und keine Gefühle empfinden. Gerade noch waren wir dabei gewesen, unsere Heimfahrt vorzubereiten, und auf einmal mussten wir herausfinden, wie man eine Beerdigung vorbereitet. Als mein Mann, Kirk, und ich in der Notaufnahme waren und von unserem Sohn Abschied nahmen, konnten wir die tröstende Gegenwart unseres himmlischen Vaters spüren. Auch wenn wir uns vor Kummer verzehrten, verspürten wir doch beide die überzeugende Bestätigung, dass dies Teil des Plans des Vaters im Himmel für unsere Familie war. Es ist schwer zu beschreiben, welche Qualen wir erlebten, und doch gleichzeitig die Gewissheit verspürten, dass unser himmlischer Vater uns liebte. Wir konnten seine Sorge um unsere empfindliche Gefühlslage spüren. Es war fast so, als würde er uns in seinen Armen halten und mit uns weinen. Es war für uns ein heiliger Augenblick, als wir unseren kleinen Jungen losließen und ihn buchstäblich in die Hand des Herrn gaben. Seitdem habe ich viele gute und schlechte Zeiten erlebt. Ehrlich gesagt hatte ich mehr schlechte als gute Zeiten. Es ist äußerst schwer für mich, diesen Verlust zu verarbeiten. Ich habe mit einer Depression von einer Stärke zu kämpfen, die ich vorher nicht gekannt hatte. Es gab viele Tage, an denen ich mit dem Aufstehen zu kämpfen hatte, und viele Tage, an denen ich es aufgab und einfach liegen blieb. Zwar weiß ich die Ärzte zu schätzen, die sich so unermüdlich aber doch vergeblich darum bemühten, das Leben meines Sohnes zu retten, aber mit ansehen zu müssen, wie mein Sohn starb, hat bei mir eine post-traumatische Belastungsstörung ausgelöst. Ich hatte Panikattacken, Angstzustände, Schlafstörungen und Schwierigkeiten damit, mein Leben zu bewältigen. Es war schwer, meinen Kindern eine gute Mutter zu sein, aber ich habe mein Bestes gegeben. Während des grauenhaften ersten Jahres verbrachte ich viel Zeit im offenen Gespräch mit meinem himmlischen Vater. Manchmal sagte ich ihm, wie wütend ich auf ihn war, und ich war überrascht, dass ich immer noch verspürte, wie sehr er mich liebt. Ich erzählte ihm, wie traurig ich war, wie einsam ich mich wegen Russell fühlte. Ich erzählte meinem Vater im Himmel, wie sehr es weh tat, und wie schwer es für mich war zu lächeln. Dann hörte ich auf und hörte zu. Ich war verblüfft ob der Sorge, die ich von ihm verspürte. Ich erlangte ein tieferes Verständnis von den Schmerzen, die mein Heiland im Garten Getsemani erlebt haben muss. Ich empfing vielleicht den Hauch einer Ahnung davon, wie sehr mein Vater im Himmel geweint haben muss, als er seinen Sohn am Kreuz sterben sah. Und schließlich war es eine überwältigende Einsicht, welche Liebe mein himmlischer Vater und mein Heiland Jesus Christus für uns haben müssen, dass sie dieses tiefe Leiden durchlebten, um es uns zu ermöglichen zurückzukehren, um mit ihnen zu leben. Die heiligen Schriften erscheinen mir nun lebendig. Aus altbekannten Geschichten springen förmlich neue Erkenntnisse von den Seiten direkt in mein Herz. Mir kommen Einsichten in den Sinn, über die ich noch nie nachgedachte hatte, und die mir großartige Dinge vermitteln. In Jesaja 61:1 verheißt der Herr, dass er kommen wird, um alle zu „heile[n], deren Herz zerbrochen ist“. Und in Jesaja 61:3 verheißt er uns „[Schönheit] anstelle von Schmutz“ und „Freudenöl statt Trauergewand“. Durch das Evangelium Jesu Christi und meine Beziehung zu meinem himmlischen Vater bin ich geheilt worden und wurde mir diese Schönheit gegeben, und ich beginne auch, die Freude zu verspüren. Mehr anzeigen

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